Knoll fordert mehr Taten und weniger Worte

STF: “Echte Europaregion Tirol, statt inhaltsleerem Geschwätz”

Samstag, 21. August 2021 | 11:57 Uhr

Bozen – Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, kritisiert in einer Presseaussendung die Reformierungsabsichten der Europaregion (Nord- und Südtirol plus Trentino), die am morgigen Sonntag, dem 22. August, von den drei Landeshauptleuten besiegelt werden.

Dabei kritisiert Knoll das Fehlen gemeinsamer Verwaltungsstrukturen sowie die Abwesenheit von grenzenüberschreitendem Denken.

Die Presseaussendung im Wortlaut:

Viel bla bla, aber wenig Inhalt, das umschreibt leider noch immer den Zustand der Europaregion Tirol. Mit viel Selbstlos und noch mehr Selbsttäuschung verkünden die Landeshauptleute der Tiroler Landesteile eine vermeintliche Reform der Europaregion Tirol, die in Wahrheit keine echte Zusammenarbeit und schon gar keine Überwindung der Unrechtsgrenze bringen wird. In der Corona-Krise war der Süd-Tiroler Landeshauptmann nicht einmal bereit, sich dafür einzusetzen, dass sich enge Familienangehörige grenzüberschreitend treffen dürfen. Wie will man sich da die Bildung einer grenzüberwindenden Europaregion Tirol erwarten?

Die Europaregion Tirol hätte alle Voraussetzungen, zu einem Musterbeispiel der friedlichen Überwindung einer Unrechtsgrenze und zur Wiedervereinigung eines gewaltsam geteilten Landes zu werden. Solange die regierenden Politiker aber nicht endlich die Grenzen in ihren eigenen Köpfen abbauen, wird es keine echte Europaregion Tirol geben.

Anstatt endlich gemeinsame Verwaltungsstrukturen im Bereich Politik, Gesundheit, Bildung, Verkehr, Tourismus, Wirtschaft und Forschung aufzubauen, werden weiterhin nach Staatsgrenzen getrennte Strukturen aufrechterhalten, die lediglich in bestimmten Bereichen kooperieren. So lassen sich keine Gemeinsamkeiten aufbauen.

Wer eine echte Europaregion Tirol will, die für die Menschen spürbar ist, muss auch gemeinsame Strukturen schaffen sowie grenzüberschreitend denken und handeln. Insbesondere Landeshauptmann Kompatscher will aber keine Abnabelung Süd-Tirols von Italien und auch kein echtes Zusammenwachsen der Tiroler Landesteile, das ist das Hauptproblem, an dem die Europaregion Tirol krankt.

Von: lup

Bezirk: Bozen

Kommentare

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8 Kommentare auf "STF: “Echte Europaregion Tirol, statt inhaltsleerem Geschwätz”"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Zugspitze947
28 Tage 3 h

Diese Region ist nur dazu da=Geld zu verprassen taugen tut sie nichts ud brauchen tut sie auch Niemand ! 👌😜

Doolin
Doolin
Universalgelehrter
27 Tage 21 h

…Europaregion Tirol gibt’s nur als Festveranstaltung für Politiker…Bevölkerung hat nichts davon…
😅

Opa1950
Opa1950
Tratscher
28 Tage 17 Min

Bin zwar kein Freund der STF, aber wo er Recht hat er Recht.

Hausdetektiv
Hausdetektiv
Tratscher
28 Tage 2 h

recht hat er. jeder staat in der eu kocht seine eigene suppe. es wäre echt besser ohne eu.

Andreas1234567
Andreas1234567
Universalgelehrter
27 Tage 23 h

Hallo nach Südtirol,

es gibt immer noch diese alberne, nicht sinnvoll begründbare “60-Kilometerregel” zwischen Nord-und Süd-Tirol

https://coronabestimmungen.at/60-km-regelung

Mehr ist dazu nicht zu sagen..

bon jour
bon jour
Universalgelehrter
27 Tage 20 h

Grad der Sven kritisiert das “Geschwätz”, ganz mein Humor

Karl
Karl
Universalgelehrter
22 Tage 4 h

In welchem Teil  seines Schreibens hat Knoll bitte nicht recht?  Das du bei Herrn Knoll undder STF nie etwas Gutes sehen und somit schreiben wirst liegt an deiner abgrundtiefen  Abneigung gegen Knoll und seine STF  und sonst nichts. Somit beteiligst auch du dich am Inhaltlosen bla bla auf deine Art .  

Trina1
Trina1
Universalgelehrter
27 Tage 21 h

Also gestylt isch er ollm der Sven.

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