Mahnung der Grünen

“Südtirol nicht auf ‘Long Covid’ vorbereitet”

Sonntag, 02. Mai 2021 | 14:27 Uhr

Bozen – Laut den Grünen ist Südtirol nicht auf “Long Covid” – also die Spätfolgen von Covid-19 – vorbereitet.

“Vor einigen Wochen haben wir bei der Landesregierung nachgefragt: Sind wir auf die langfristigen gesundheitlichen Folgen des Coronavirus (Long-Covid-Syndrom) vorbereitet? Die Daten sind noch spärlich und unsicher, eine im April 2021 veröffentlichte Studie der Universität Köln und des King’s College London ergab jedoch, dass zehn Prozent der Menschen sechs Monate nach einer Covid-Infektion unter Long Covid leiden, also an Beschwerden und Symptomen, die aus der Krankheit erfolgen”, so die Grünen.

“Folgende Fragen haben wir der Landesregierung gestellt: Von wie vielen Long-Covid-Patient:innen geht man in Südtirol aus? Welche Strukturen werden diese Patient:innen auffangen? Wie viele Reha-Plätze stehen im Land für Long Covid zur Verfügung, wie viele für Personen, die an Direktfolgen von Covid-19 leiden? Wie wird das Personal auf die besonderen Anforderungen dieser Krankheitsbilder vorbereitet? Steht genug Personal zur Verfügung? Wann hat sich die Expertenkommission das letzte Mal mit diesem Thema befasst und zu welchem Schluss ist sie gekommen”, listen die Grünen auf.

Nun habe man Antworten erhalten. “Leider scheint es, als hätte sich noch niemand mit diesem Problem befasst. In Wien, Innsbruck und Graz gibt es bereits Ambulanzen, die sich auf Long Covid spezialisiert haben – die Nachfrage ist enorm. Wir müssen uns so schnell wie möglich auf den Umgang mit diesen Langzeitfolgen vorbereiten. Worauf warten wir”, meinen die Grünen.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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26 Kommentare auf "“Südtirol nicht auf ‘Long Covid’ vorbereitet”"


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Privatmeinung
Privatmeinung
Tratscher
4 Tage 17 h

Sind bei LONG COVID die psychologischen Schäden gemeint???

xXx
xXx
Universalgelehrter
4 Tage 16 h

Unter anderem. Die Probleme sind sehr Vielseitig.

enkedu
enkedu
Kinig
4 Tage 16 h

@xXx -beliebige Probleme xyz-Herkunft, mit xXx-methoden zu bekämpfen.

grueneslicht
grueneslicht
Neuling
4 Tage 15 h

Hat noch jemand den letzten Artikel über “Long-Covid” im Sinn (SN 21.04.2021)?
Je weiter man im Artikel nach unten gelesen hat, stellte sich die eigentliche Ursache heraus:
“Fabio Midulla warnt davor, diese Probleme auf die leichte Schulter zu nehmen. „Es gibt eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien, die beweisen, dass der Lockdown verborgene Probleme psychologischer und psychiatrischer Natur verstärkt und an die Oberfläche bringt.”

PuggaNagga
4 Tage 13 h

Die Psychiatrien sind voll. Bald müssen die psychisch Kranken in Zelten untergebracht werden.
Hier auf SN gibt es ja einige die der Meinung sind psychische Krankheiten sind nicht schlimm und denen geht es nur zu gut und ihnen muss nur mal der Kopf gewaschen werden und die Flausen ausgetrieben werden.
Ach Jungs und Mädels, wenn das so einfach wäre…

Gredner
Gredner
Universalgelehrter
4 Tage 9 h

@grueneslicht bisher erzählen die Statistiken aber eine andere Sprache. in den letzten 12 Monaten sind in Italien sowohl die Ehescheidungen als auch die Selbstmorde zurückgegangen – entgegen der Befürchtungen die ein Lockdown mit sich bringen könnte.

Gredner
Gredner
Universalgelehrter
3 Tage 20 h

Wer auf meine Festestellung auf Minus klickt, ist wohl eher an der Verbreitung von Fake-News interessiert als an der Wahrheit, die sich auf statistische Zahlen beruht

inni
inni
Superredner
4 Tage 18 h

Priorität hat vorerst die Covid-Bekämpfung ❗️

1976
1976
Grünschnabel
4 Tage 16 h

Nach der angekündigten Suspendierung von Sanitätspersonal müssen die “Long Covid” long worten

Missx
Missx
Kinig
4 Tage 18 h

Sind wir nicht bestens vorbereitet??

PuggaNagga
4 Tage 13 h

Ja, wir haben 100 tausende Nasenflügel-tests und Masken gekauft.
Wir sind also für den Kampf gegen das Virus bewaffnet bis auf die Zähne.😀

So ist das
4 Tage 17 h

Auf was ist denn unsere Sanität bestens vorbereitet, wenn man vor allem das letzte Jahr oder die ewig langen Wartezeiten betrachtet 🤔

Horti
Horti
Tratscher
4 Tage 16 h

Südtirol ist auf wenige Sachen vorbereitet gewesen so wie alle Länder dieser Welt. Als kleine Oppositionspartei muss man sich auch mal melden um nicht aus den Schlagzeilen zu geraten

freindlich_bleiben
freindlich_bleiben
Grünschnabel
4 Tage 14 h

Endlich spricht’s amol jemand ernsthoft oun!

Offline
Offline
Universalgelehrter
4 Tage 16 h

Long Covid und die Folgen, auch für viele junge Menschen. Gott sei Dank bereitet sich BioNTech auf die, uns hoffentlich erspart bleibende, Zukunft vor…

Eric73
Eric73
Tratscher
4 Tage 16 h

Wie kann man jetzt schon ins i-Tüpfelchen vorbereitet sein, wenn gerade erste Erfahrungen gemacht werden?!
wichtig ist, dass man nun nicht lange wartet und fix versucht herauszufinden was jeweils gut tun würde.

Doolin
Doolin
Superredner
4 Tage 17 h

…keine Panik, wir sind bestens gerüstet…
🤪

Storch24
Storch24
Kinig
4 Tage 12 h

Habe darauf schon vor 6 Monaten hingewiesen, Deutschland, Österreich und andere Länder schicken schon lange Patienten in die Reha. Aber südtirol ist wieder einmal nicht vorbereitet.
Was anderes erwartet ? Bei dieser Sanitäts Führung NEIN

Dolomiticus
Dolomiticus
Superredner
4 Tage 14 h

Neben Long Covid bin ich mal darauf gespannt, welche Ausreden die Südtiroler diesmal parat haben werden, wenn sie es in diesem Sommer wieder verpassen, sich auf die nächste Covid-Welle im Herbst vorzubereiten. Bei 38 oder 40 Intensivpatienten wieder alles dicht machen wird ihnen keiner mehr abnehmen…

Staenkerer
4 Tage 12 h

unser Landtog isch ollm bestens vorbereitet! des hobn se ja voriges jahr unfang märz behauptet und….ähh …de auswirkungen spürt man ja an der hand-, fuß- und geistigen fesseln de die exzellente Vorbereitung gebracht hat!
wer glabt das es langfristig besser werd glabe a an den osterhasen

nachgedacht
nachgedacht
Tratscher
4 Tage 12 h

abnehmen nicht, aber abnehmen müssen.

ebbi
ebbi
Superredner
4 Tage 13 h

Wie soll man auf etwas vorbereitet sein, von dem man erst ein paar Monate weiß, dass es überhaupt existiert? bzw. gibt es immer noch genügend Ignoranten, die der Meinung sind, es gibt Covid nicht und schon gar kein Long Covid. Es stimmt auch nicht, dass in Südtirol niemand zum Thema forscht. Die Abteilung Neuroreha im KH Sterzing betreibt Forschung zum Thema Long Covid. Erst einmal gilt es Daten zu erheben, dann können Rückschlüsse daraus gezogen werden und entsprechende Maßnahmen gesetzt werden.

Buffalo
Buffalo
Tratscher
4 Tage 13 h

Das Land ist ja schon mit dem gegenwärtigen Zustand überfordert .
Wie wollen sie dann mit Langzeit Problemen zurecht kommen 

nemesis
nemesis
Grünschnabel
4 Tage 14 h

Achtung Ironie: Psychische Schäden anzuerkennen sind für Südtiroler sowieso pillepalle. Wie sind wir, stark sind wir. “A Gueter hebs” usw. Langzeitfolgen sind in der Hochleistungs- und Imagegesellschaft inexistent.

Anderrrr
Anderrrr
Universalgelehrter
4 Tage 12 h

Und a net vorbereitet für die nägste wintersaison wett i

Gredner
Gredner
Universalgelehrter
4 Tage 9 h

Covid ist ein ernstes Problem…

Was ich hier sehe: “Patient:innen”, ist aber auch ein Problem der gender-getriebenen Sprachverhunzung, die wohl von grün-linker Seite kommt.

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