Politik war bereits in ihrem Elternhaus wichtig

SVP Meran: Katharina Zeller strebt Bürgermeisteramt an

Donnerstag, 29. Juli 2021 | 15:47 Uhr

Meran – Bei der heutigen Pressekonferenz hat sich Katharina Zeller als Bürgermeister-Kandidatin der SVP Meran vorgestellt. Die dynamische 34-jährige steht mit ihrem Team für die Erneuerung der Meraner Volkspartei. Gleichzeitig spielte Politik bereits in ihrem Elternhaus eine wichtige Rolle. Sie ist die Tochter vom ehemaligen SVP-Senator Karl Zeller und von SVP-Senatorin Julia Unterberger.

Ihr Ziel ist es, den frischen Wind und den Erneuerungsgedanken in die Gemeindepolitik zu bringen. „Wir stehen am Ende eines tiefgründigen Erneuerungsprozesses“, freut sich Katharina Zeller, „als junges motiviertes Team haben wir in den letzten Monaten hart gearbeitet, um Ideen und Konzepte für unsere Stadt auszuarbeiten. Meran braucht einen Aufschwung, zu viele wichtige Themen wurden in den vergangenen Jahren vernachlässigt. Das hat dazu geführt, dass wir heute mit Problemen in verschiedenen Bereichen konfrontiert sind. Dabei denke ich an die Sicherheit in unserer Stadt, das herrschende Verkehrschaos, die mangelnde Sauberkeit und das Fehlen von wichtigen Infrastrukturen.“

Die 34-Jährige Anwältin startet mit einem starken, bunt gemischten Team, das die verschiedenen Anliegen und Bedürfnisse der Menschen vor Ort bestmöglich wahrnehmen und vertritt.

Reinhard Bauer, Vize der Meraner Volkspartei hat die Notwenigkeit der Erneuerung der Partei hervorgehoben. „Bei der Bewältigung der zahlreichen Herausforderungen der heutigen Zeit ein Generationswechsel sicherlich von Vorteil. Themen wie beispielsweise der Klimaschutz werden mit einer höheren Sensibilität wahrgenommen und stehen selbstverständlich ganz oben auf der Agenda. Die Auswirkungen des Klimawandels, die in den letzten Wochen in Deutschland sichtbar wurden, zeigen eindeutig, dass ein Umdenken auf vielen Ebenen notwendig ist. Eine parteiübergreifende Zusammenarbeit ist hier unabdingbar. Dasselbe gilt auch für das Thema Sicherheit im öffentlichen Raum und den Umgang mit den Herausforderungen des demografischen Wandels. Hier gilt jetzt zeitgemäße und zukunftsorientierten Strategien in verschiedenen Bereichen zu entwickeln.

„Die Wahlbeteiligung war bei den letzten Gemeinderatswahlen alarmierend niedrig. Für mich ein klares Zeichen an die politischen Vertreterinnen und Vertreter, dass etwas falsch läuft. Es ist jetzt unsere Aufgabe das Vertrauen der Bevölkerung wieder zu gewinnen. Dabei sind der Austausch und die Verbindung mit der Bevölkerung grundlegend. Wir müssen greifbar sein, auf die Menschen zugehen, ihren Anliegen und Bedürfnissen Gehör schenken und sie in Entscheidungsprozesse miteinbinden“, so Katharina Zeller.

Ein weiteres Thema das der Bürgermeisterkandidatin besonders am Herzen liegt ist es den Frauen eine stärkere Stimme in der Politik zu geben. „Auf Gemeindeebene müssen wir mehr Angebote schaffen und ausbauen um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Es kann nicht sein, dass Frauen oftmals einer doppel und dreifach Belastung ausgesetzt sind und viele Aufgaben, die eigentlich von der Gesellschaft gestemmt werden sollten, bei den Frauen hängenbleiben.“

Das neue Team hat sich auf die Fahne geschrieben Sachpolitik zu betreiben und eine gute Zusammenarbeit mit allen anderen demokratischen Parteien zu suchen. Außerdem muss Meran wieder eine starke Stimme auf Landesebene gegeben werden. Dafür soll das Netzwerk der SVP voll genutzt und ausgeschöpft werden.

Von: mk

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare
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Andreas1234567
Andreas1234567
Universalgelehrter
1 Monat 29 Tage

Hallo nach Südtirol,

das “starke, bunt gemischte Team” täte mich schon interessieren.

Ansonsten habe ich irgendwie das Gefühl da spricht eine zukünftige 
Ladeshauptmannfrau.

Die Dame ist wahrscheinlich die Lösung der SVP wer den Staffelstab nach LH Kompatscher weitertragen soll.

Nur so ein Gefühl aber hinter der Kandidatin könnte sich die Mehrheit der Südtiroler wiederfinden.

Danke an die Redaktion die Äusserungen von Frau Zeller nicht mit selbsterdachten Gendersternchen zu verzieren wie es bei anderen Medien frecherweise geschehen ist

Auf Wiedersehen in Südtirol

Kingu
Kingu
Tratscher
1 Monat 29 Tage

@Andreas1234567 Frau Zeller stellt für mich nicht die soziale Schicht da, die sich im Normalfall für die Anliegen der weniger wirtschaftlich betuchten Bürger einsetzen würde, zumindest ist mir kein SVP-Kandidat in meinen ehemaligen Bezirk bekannt, der sich irgendwie für den normalen Bürger eingesetzt hat. Mir sind eher Projekte wie die Tiefgarage in Glurns oder den Abverkauf von Gemeindegütern in Reschen bekannt, wo ich den normalen Bürger nicht als Profiteuer ausmachen kann, sondern einige wenige sehr Wohlhabende und ich glaube, diese Beispiele würden sich beliebig in jeder Gemeinde und Bezirk fortführen lassen.

Andreas1234567
Andreas1234567
Universalgelehrter
1 Monat 29 Tage
Hallo @Kingu natürlich wird niemals ein “Normalbürger” eine Politkarriere hinbekommen und jeder Spitzenpolitiker kommt irgendwie über Verbände oder Parteien zu Amt und Ehren. Die Frau Zeller passt halt als Gesamtkompromiss (ich schreib es mal wie es ist, sie schaut eben auch aus wie eine resche Südtirolerin) und hinter so einer Kandidatin könnte sich Südtirol in der Mehrheit vereinen. Hab nun wirklich nichts mit dem Südtiroler Politbetrieb zu schaffen aber da passt einfach alles an der Kandidatin. Man sollte ihr den BM in Meran als Bewährung geben und wenn es dort passt gehört sie an die Spitze aufgestiegen. Ich will jetzt… Weiterlesen »
peterle
peterle
Universalgelehrter
1 Monat 29 Tage

@Kingu
Frau Zeller kennt die untere soziale Ebene nur von Hören und Sagen. Das Beispiel Meran zeigt wie sich unsere Gemeinden immer weiter dem Kapital und Komerz zuwenden. Als Beispiel denke uch immer wieder an Lichtenstein. Auch dort gubt es Gastarbeiter und Einheimische welche auf ser gleichen sozialen Ebene sind. Die Einheimischen sind aber bewusst nicht sichtbar

Mikeman
Mikeman
Kinig
1 Monat 29 Tage

@ Kingu
warum nicht die Sachen direkt ansprechen?? Sowas nennt man Vetternwirtschaft einfach nur vom Besten,vielleicht denken die Bürger endlich mal um wenn sie den Wahzettel in die Hand nehmen.

Kinig
1 Monat 29 Tage

@Andreas
Es kommt halt nicht so gut an, wenn Bundesdeutsche immer oberlehrerhaft jedes Südtiroler Thema an sich reissen.

Andreas1234567
Andreas1234567
Universalgelehrter
1 Monat 29 Tage

Hallo @Missx,

so blöd bist du bestimmt nicht zu glauben einige Dutzend Rotdaumen binnen Minuten sind zufällig.
Katharina Zeller ist ein Schreckgespenst für alle welche sich etwas Anderes als SVP+ X für die nächste Zeit an der Regierung erhoffen.

Ich seh das so als auswärtiger Beobachter, Katharina Zeller wird das werden was Jasmin Ladurner zugedacht war.

Die Zeit wird es lehren und wenn es so kommt kannst du auf einer Alm einen gescheiten Lammbraten auf mein Wohl verzehren.

Gruss nach Südtirol

Kingu
Kingu
Tratscher
1 Monat 28 Tage

@Mikeman da gebe ich dir vollkommen recht, der Durschnittssüdtirol vergisst halt schnell und wenn Herr Kompatscher wieder mit dem Almosenkörbchen und der Gießkanne kommt, dann sind sie alle wieder gut gelaunt. In meinen Augen haben die Vertreter der SVP eben in meinen Bezirk nur auf ihr eigenes Wohl geschaut und eigene Interesse verfolgt. Ist nämlich praktisch, wenn man eine Einheitspartei im Gemeinderat hat und jedes Amt den gleichen Leuten unterstellt ist.

Mikeman
Mikeman
Kinig
1 Monat 28 Tage

@ Kingu
Wir verstehen uns auf Anhieb , es läuft hier alles genauso wie vielerorts anderswo nur ist die Taktik was gefeilter und viele schnallen es eben nicht und lassen sich gemūtlich über den Tisch ziehen.Da wär so vieles aufzuräumen im Stall 😀.

Kinig
1 Monat 28 Tage

@Andreas1234…
Fängst du jetzt auch mit dem ominösen Märchen von gefakten Minus an??? Daidai…wenn einer Schmarrn redet kommen 👎, da steht keine dunkle Verschwörung dahinter und schon gar nicht für ein so kleines Licht wie einem Forumsschreiberling…

Andreas1234567
Andreas1234567
Universalgelehrter
1 Monat 29 Tage

Wow, binnen Sekunden über 70 rote Daumen..

Sonst schert mich das nicht aber das ist wirklich bemerkenswert.

Sind es die dazugelogenen Sternchen?

Original:

„Die Wahlbeteiligung war bei den letzten Gemeinderatswahlen alarmierend niedrig. Für mich ein klares Zeichen an die politischen Vertreterinnen und Vertreter, dass etwas falsch läuft.

Fantasie alternativer Medien:
„Die Wahlbeteiligung war bei den letzten Gemeinderatswahlen alarmierend niedrig. Für mich ein klares Zeichen an die politischen Vertreter*innen, dass etwas falsch läuft. 

Oder teilen die Rotdaumenklicker meine Einschätzung hier zementiert sich die SVP für die nächsten Jahrzehnte und Fans von antiautonomen kunterbunten Kräften sehen ihr Zukunftswerk massiv torpediert?

Auf Wiedersehen in Südtirol

fritzol
fritzol
Superredner
1 Monat 29 Tage

System italien übernommen,es muss in der familie bleiben( die Macht)
wie der vater, großvater ,die mamma alles in zellers hand

vitus
vitus
Superredner
1 Monat 29 Tage

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Universalgelehrter
1 Monat 29 Tage

Nur weil im Elternhaus Politik wichtig gewesen war, muss sie nicht politisch versiert und kompetent sein.

luis p
luis p
Tratscher
1 Monat 29 Tage

schade dass sie die falschen Eltern hat auf die zurück geblickt wird

brunner
brunner
Universalgelehrter
1 Monat 29 Tage

Die SVP und die Grünen habens verbockt….der nächste Bürgermeister Merans wird ein italienischer sein….

Trina1
Trina1
Universalgelehrter
1 Monat 29 Tage

brunner, da bin ich deiner Meinung!

BMG
BMG
Grünschnabel
1 Monat 29 Tage

Ob der Familienname bei dieser Wahl für viele Stimmen behilflich sein wird bezweifle ich…ein Neuanfang für Meran schaut anders aus….ich denke Meran hat genug …..

Neuling
1 Monat 29 Tage

Meran,Zeller,Neuanfang 🤔
nur mehr Kopfschütteln 🤑

So ist das
1 Monat 28 Tage

Erneuerung? Wohl eher Verjüngung 🤔

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