Von: Ivd
Bozen – In der Südtiroler Bildungspolitik wird erneut über Reformprozesse, Planungssicherheit und Dialog diskutiert. Vertreterinnen und Vertreter des Team K äußern Kritik am bisherigen Reformkurs der Landesregierung. Aus ihrer Sicht seien in den vergangenen Jahren zahlreiche Erneuerungen angekündigt, jedoch zentrale strukturelle Verbesserungen bislang nicht umgesetzt worden.
Konkret verweisen sie auf jüngste Stellungnahmen von Bildungslandesrat Philipp Achammer sowie auf innerhalb der SVP vorgestellte Maßnahmenkataloge und Reformvorschläge. Nach Einschätzung des Team K fehle es derzeit an klar abgestimmten Reformprozessen und einer kohärenten Planung.
Diskutiert wird unter anderem die zeitliche Abfolge von Bildungsgipfel und angekündigtem Bildungsgesetz. Das Team K regt an, gesetzliche Vorhaben erst nach Durchführung des angekündigten Bildungsgipfels vorzulegen, damit dessen Ergebnisse unmittelbar berücksichtigt werden können.
Auch die Kommunikation im Zusammenhang mit angekündigten Protestmaßnahmen im Bildungsbereich wird kritisch angesprochen. Zudem verweisen die Oppositionsvertreter auf laufende Verhandlungen zu Gehaltsfragen im öffentlichen Dienst sowie beim Lehrpersonal. Dabei wird betont, dass über Inflationsanpassungen hinausgehende Ergebnisse noch ausständig seien.
Abschließend fordert das Team K eine transparente und professionell vorbereitete Durchführung des angekündigten Bildungsgipfels sowie einen konstruktiven Dialog mit allen Beteiligten im Bildungssektor.




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