Der Ex-Präsident hat sein Vermögen zu hoch angegeben, um Kreditgeber zu betrügen

Trump muss im Betrugsfall 454 Millionen Dollar Strafe zahlen

Samstag, 24. Februar 2024 | 05:20 Uhr

Ein New Yorker Gericht hat Donald Trump wegen Betrugs zu einer Strafzahlung von 454 Millionen Dollar (418,67 Mio. Euro) aufgefordert. Damit konterten die Richter am Freitag einen geplanten einmonatigen Aufschub der Anwälte des führenden republikanischen US-Präsidentschaftsbewerbers. “Sie haben den Aufschub versäumt zu erklären, geschweige denn zu rechtfertigen”, schrieb Richter Arthur Engoron am Vortag als Begründung in einer E-Mail an Trumps Anwalt Clifford Robert.

Das Gericht sah es am vergangenen Freitag als erwiesen an, dass der Ex-Präsident sein Vermögen zu hoch angegeben hatte, um Kreditgeber zu betrügen. Trump wurde zu einer Strafe von 354,9 Millionen Dollar verurteilt. Die nun fällige Summe ergibt sich durch zusätzliche Zinsen. Auch Trumps erwachsene Söhne Donald Trump Jr. und Eric Trump müssen jeweils fast 4,7 Millionen Dollar einschließlich Zinsen zahlen. Auf den ehemaligen Finanzchef der Trump Organization, Allen Weisselberg, kommt eine Strafzahlung von insgesamt 1,1 Millionen Dollar zu. Die Auszahlungen legte das Gericht am Donnerstag fest und die Zinsen werden weiter anfallen.

Trump, der bei Präsidentschaftswahl im November den demokratischen Amtsinhaber Joe Biden ablösen will, unterstellte den zuständigen Richtern Korruption und bezeichnete den Fall als Teil einer Hexenjagd seiner politischen Gegner. Seine Strafe will er bei einem Berufungsgericht anfechten.

Von: APA/Reuters

Kommentare

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13 Kommentare auf "Trump muss im Betrugsfall 454 Millionen Dollar Strafe zahlen"


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pingoballino1955
pingoballino1955
Universalgelehrter
1 Monat 21 Tage

Und solche Verbrecher wollen nochmals zur Wahl antreten,bin fassungslos! Sind die Ami’s komplett verblödet????

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
1 Monat 21 Tage

Ja, es kommen einem da schon Zweifel an der Intelligenz der Wähler. Aber jedes Volk wählt sich seine Führer selbst. Nach den Wahlen über die Regierung zu schimpfen ist manchmal dumm und vor allem undemokratisch. Wir in Europa können wohl nur hoffen dass die Amis’s zur Vernunft kommen.

Oracle
Oracle
Kinig
1 Monat 21 Tage

@ping… das ist USA, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wo solche arrogante Extremisten über dem Gesetz stehen möchten und auch noch sämtliche Wahrheiten verdrehen…. Russland sagt ja auch, die besetzten Gebiete in der Ukraine haben sich per Referendum für Russland ausgesprochen….

ebbi
ebbi
Kinig
1 Monat 21 Tage

Das ist heutzutage leider so, denke doch mal an Berlusconi…m

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
1 Monat 21 Tage

@ Oracle

Stimmt nur teilweise. In der Ukraine wurde 2 x abgestimmt. Das erste Mal 1991 un das 2. Mal 2014.
1991 haben alle ansässigen abgestimmt und und es wurde mit überwältigender Mehrheit für die Ukraine abgestimmt. 2014 haben dann die Mehrheit für Russland abgestimmt nur waren da schon sehr viele Ukrainer in den Westen geflüchtet, viele Russen zugewandert und zudem war die Volksabstimmung nicht besonders demokratisch.

Faktenchecker
1 Monat 21 Tage

Der versucht das bis nach der Wahl zu verzögern und begnadigt sich dann selber.

“Seine Strafe will er bei einem Berufungsgericht anfechten.”

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
1 Monat 20 Tage

@ Faktenchecker

ja, vor einem Berufungsgericht, aber die Richter wurden mehrheitlich von ihm ernannt.

user6
user6
Tratscher
1 Monat 21 Tage

das ist zum vergleich wie wenn ich als normalverdiener 1 euro strafe zahlen müsste

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 21 Tage

Nein, so ein Betrag tut auch ihm verdammt. Selbst wenn man seinen beschönigten Zahlen glaubt, sind das immer noch 10% seines Vermögens.

Was noch schlimmer ist als die Geldstrafe, sind die zusätzlichen Auflagen, wie etwa, dass er keine Firma in dem Staat mehr führen darf.

Andere Staaten dürften nach diesem Urteil ebenfalls seine Bilanzen überprüfen.

nikname
nikname
Universalgelehrter
1 Monat 21 Tage

eigentlich nicht, bei einem Vermögen von ca. 2,5 Milliarden ist diese Strafe, beträchtlich!

6079_Smith_W
1 Monat 21 Tage

Ist doch normal dass man Werte aufbläst um Kredite zu bekommen. Der Wunderwuzzi aus Österreich könnte da einiges erzählen wie das geht. Und was passiert wenn es schief geht.

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
1 Monat 21 Tage

🙂 dann geht man Pleite. Ich habe auch Zweifel dass ein Trump das Geld bekäme um die Strafe zu bezahlen.

Ischjolougisch
Ischjolougisch
Superredner
1 Monat 21 Tage

Der Deutschen Bank gefällt das gar nicht. Und der Russischen Bank die noch blöder war einen Teil der Kreditschulden von Trump zu übernehmen noch viel weniger .

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