Task Force soll koordiniertes Vorgehen garantieren

Ukraine: Koordinierungstreffen zur Flüchtlingsaufnahme in Südtirol

Montag, 28. Februar 2022 | 16:38 Uhr

Bozen – Menschen auf der Flucht möglichst koordiniert aufzunehmen, ist das gemeinsame Ziel der Institutionen in Südtirol. Eine eigene Task Force soll für eine koordinierte Vorgehensweise bei der Aufnahme von Flüchtlingen in Folge des Ukraine-Konflikts sorgen: Dies ist das Hauptergebnis einer Aussprache zwischen Vertretern des Landes Südtirol, dem Südtiroler Gemeindenverband sowie dem Regierungskommissariat. Für die Landesregierung haben Landeshauptmann Arno Kompatscher, Soziallandesrätin Waltraud Deeg und Bevölkerungsschutzlandesrat Arnold Schuler an dem Treffen am heutigen Montag mit Regierungskommissär Vito Cusumano teilgenommen.

Italien wird im Rahmen der internationalen Abstimmung und Koordination der Europäischen Union Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine aufnehmen. Landeshauptmann Arno Kompatscher bekräftigte, dass “auch Südtirol gerne und bereitwillig seinen Beitrag leisten wird. Wir haben die nötigen Ressourcen und werden sie im Rahmen der internationalen Verpflichtungen und zugeteilten Quoten zur Verfügung stellen.” Beim Treffen sei es vor allem darum gegangen, in Zusammenarbeit mit den Gemeinden eine koordinierte Vorgehensweise festzulegen, um geeignete Unterkünfte ausfindig zu machen und die Bereitstellungen zu aktivieren. Angesichts verschiedener sowohl privater wie auch öffentlicher Angebote sei es umso wichtiger, die Initiativen möglichst effizient zu koordinieren, betonten Landeshauptmann Kompatscher, Landesrätin Deeg und Landesrat Schuler.

Zu diesem Zweck vereinbarten die Gesprächspartner eine eigene Task Force einzurichten sowie ein Informationstreffen mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aller Südtiroler Gemeinden einzuberufen. Es sei wichtig, die anstehenden Herausforderungen strukturiert und mit der nötigen Besonnenheit anzugehen, um den Not leidenden Menschen aus der Ukraine eine möglichst effektive und konkrete Hilfestellung bieten zu können, war man sich beim Treffen einig.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare
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Storch24
Storch24
Kinig
3 Monate 7 h

Während in anderen Regionen ganz einfach und schnell geholfen wird muß SÜDTIROL natürlich ein anderer Weg gegangen werden. Man wird eine eigene Task Force einrichten……
Traurig. Es gäbe sicher genug leerstehende Wohnungen (wobei) Pensionen, Kasernen die man dafür hernehmen könnte.

Neumi
Neumi
Kinig
3 Monate 3 h

In jeder Region gibt’s Leute, die das organisieren. Aber unsere haben die coolste Bezeichnung!

Neumi
Neumi
Kinig
3 Monate 5 h

Ui, eine Task Force. Dann kann ja nichts mehr schiefgehen.

Ist ja schön, wenn’s Zuständige mit wichtig klingenden Bezeichnungen gibt …

Storch24
Storch24
Kinig
3 Monate 1 h

Und in Trient haben die ersten 150 schon eine Unterkunft. … bravo so muss gehandelt werden .

Neumi
Neumi
Kinig
2 Monate 27 Tage

Gestern gab’s hier eine Meldung über zumindest 40 und ich kann mir nicht vorstellen, dass St. Lorenzen as einzige Dorf ist, das was auf die Reihe gekriegt hat.

Do Teldra
Do Teldra
Tratscher
3 Monate 3 h

Schu wido a “Tasc Force”… Vo do leschtn honi koan guita Erinnerungen… 😅

primetime
primetime
Kinig
2 Monate 27 Tage

Hauptsache der Titel stimmt, dann fühlt man sich cool

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