Von: APA/Reuters
Russland hat in der Nacht auf Dienstag den größten ukrainischen Donau-Hafen Ismajil angegriffen. Dabei wurden nach Angaben örtlicher Behörden Hafenanlagen beschädigt. Fast alle Flugkörper seien abgeschossen worden, es gebe keine Opfer. In der nordöstlichen Stadt Charkiw wurden zwei Menschen unter den Trümmern eines durch einen Drohnenangriff zerstörten Gebäudes vermutet. Zwei weitere Menschen seien gerettet worden, teilte Bürgermeister Ihor Terechow auf Telegram mit.
Zudem wurden aus den Regionen Dnipropetrowsk, Mykolajiw und Saporischschja Angriffe gemeldet. Die Ukraine startete umgekehrt mehrere Angriffe auf Russland. In der Region Jaroslawl nordöstlich von Moskau, wo sich Anlagen zur Erdölverarbeitung befinden, brach Gouverneur Michail Jewrajew zufolge ein Feuer in einer Industrieanlage aus.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte auf X, die russische Raffineriekapazität sei in den vergangenen Monaten um zehn Prozent gesunken. Russische Behörden meldeten weitere Angriffe auf Moskau, die Ukraine grenzenden Region Kursk mit einem Todesopfer, Rostow und andere zentralrussische Gebiete.
Manöver begonnen
Das russische Militär hält nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau vom heutigen Dienstag bis Donnerstag ein Manöver seiner Atomstreitkräfte ab. Die Personalstärke dabei werde mehr als 64.000 betragen. Unter anderem soll den Angaben zufolge auf russischem Gebiet der Einsatz von ballistische Raketen und Marschflugkörpern geübt werden.




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