Zugang für Hilfslieferungen verweigert (Archivbild)

UNO-Nothilfebüro: Tagelang kein Zugang zum Norden Gazas

Freitag, 05. Januar 2024 | 05:56 Uhr

Hilfsorganisationen können nach Angaben des UNO-Nothilfebüros OCHA seit Tagen keine dringend benötigte lebensrettende Hilfe in den Norden Gazas liefern. Wie OCHA in der Nacht auf Freitag mitteilte, seien UNO- und ihre Partnerorganisationen vier Tage lang nicht in der Lage gewesen, humanitäre Hilfe nördlich des Flusses Wadi Gaza zu liefern, da der Zugang zu den Gebieten verzögert oder verweigert worden sei und in dem Gebiet weiter gekämpft werde.

Zu den dringend benötigten Hilfslieferungen gehörten Medikamente, um mehr als 100.000 Menschen einen Monat zu versorgen. Man fordere einen dringenden, sicheren, dauerhaften und ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe zu den Gebieten nördlich des Wadi Gaza, die seit mehr als einem Monat vom Süden abgeschnitten seien, hieß es.

Seit nunmehr drei Monaten herrscht im Gazastreifen Krieg zwischen Israel und der islamistischen Hamas. Die Zahl der getöteten Palästinenser ist nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde auf 22.438 gestiegen. Auslöser des Krieges war das Massaker am 7. Oktober, das Terroristen der Hamas und anderer Gruppen in Israel verübt hatten. Dabei wurden rund 1.200 Menschen getötet.

Von: APA/dpa

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