Forderung der Regionen

Unterbringung von Kriegsflüchtlingen: “Beitrag für Privatpersonen”

Dienstag, 15. März 2022 | 14:42 Uhr

Bozen – Wenn Privatpersonen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine beherbergen, soll es dafür einen Beitrag der öffentlichen Hand geben. Das ist die Forderungen der Regionen und Provinzen an die Regierung in Rom. Auch Südtirol hat sich dem angeschlossen. Es sei nämlich abzusehen, dass die Flüchtlinge länger bleiben als gedacht.

Um die hilfsbereiten Menschen auch über die Dauer zu unterstützen, sei eine Hilfe vonseiten der öffentlichen Hand notwendig.

Ab Minute 14.40 erläutert Landeshauptmann Arno Kompatscher Details dazu:

 

Erstaufnahmezentrum: Gebündelte Dienstleistungen
­­
Seit gestern können sich Flüchtlinge aus der Ukraine im Erstaufnahmezentrum in Bozen Süd auch bei einem Beamten der Quästur registrieren lassen. Damit werden die Dienstleistungen ausgebaut.
­­
Beim Erstaufnahmezentrum in Bozen Süd auf dem Gelände des Bahnhofs Bozen Süd gegenüber dem Haupteingang zur Messe Bozen sind den Ukraine-Flüchtlingen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der von der Landesabteilung Soziales und der Agentur für Bevölkerungsschutz beauftragten Organisationen (Volontarius, Weißes Kreuz und Rotes Kreuz), des Südtiroler Sanitätsbetriebes und seit gestern auch der Quästur behilflich. In einer mobilen Klinik werden Abstriche zur Vorbeugung der Verbreitung des Coronavirus vorgenommen sowie medizinische Hilfeleistungen angeboten.

Das neu eingerichtete Zentrum ist von 8.00 bis 20.00 Uhr zugänglich, die Ankommenden erhalten dort die Möglichkeit zum Ausruhen, Getränke und Imbisse. Die Schalter für die bürokratischen Anliegen sind von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

In diesem Erstaufnahmezentrum, erläutern Bevölkerungsschutzlandesrat Arnold Schuler und Soziallandesrätin Waltraud Deeg, werden insbesondere die Dienstleistungen des Einwanderungsbüros und des Sozialbereichs gebündelt, schutzsuchende Menschen, die aus der Ukraine eingereist sind, erhalten hier Serviceangebote, die laufend erweitert werden.

Damit werde dieses Erstaufnahmezentrum zu einem One-Stop-Shop und biete die Möglichkeit, alle notwendigen bürokratischen Schritte an einer einzigen Stelle durchzuführen, unterstreicht Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Aufenthaltserklärungen auch dezentral in Brenner, Meran, Brixen, Innichen

Wer nicht sowieso ins Erstaufnahmezentrum muss, kann sich auch bei der Quästur in Bozen oder in den Polizeikommissariaten von Brenner, Meran, Brixen oder Innichen melden.

Ukrainische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger sollten innerhalb von acht Tagen ihre Aufenthaltserklärung abgeben. Auch wer ukrainische Staatsbürger bei sich aufnimmt, sollte dies innerhalb von 48 Stunden melden. In beiden Fällen können diese Meldungen im Einwanderungsbüro der Quästur in Bozen oder bei den Polizeikommissariaten von Brenner, Meran, Brixen, Innichen vorgenommen werden.

Öffnungszeiten des Einwanderungsbüros der Quästur in Bozen

Das Einwanderungsbüro (Telefon 0471 947616) bei der Quästur in Bozen bei der Drususbrücke ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
von Montag bis Samstag von 8.30 bis 13.00 Uhr,
am Dienstag- und Donnerstagnachmittag von 15.00 bis 17.00 Uhr,
am Montag-, Mittwoch- und Freitagnachmittag von 13.30 bis 18.30 Uhr.

Öffnungszeiten der Polizeikommissariate von Brenner, Meran, Brixen, Innichen

Die Polizeikommissariate von Brenner, Meran, Brixen und Innichen sind von Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr geöffnet.

Bereitstellung von Immobilien und andere Hilfsangebote melden

Angebote zur Bereitstellung von Immobilien zur Aufnahme von Flüchtlingen oder andere Hilfsangebote können weiterhin an die Abteilung Soziales – per Mail an fluechtlinge.profughi@provinz.bz.it – oder an die jeweilige Gemeinde übermittelt werden.

Grüne Nummer 800 751 751

Auch die Grüne Nummer 800 751 751 steht für Auskünfte im Zusammenhang mit Flüchtlingen aus der Ukraine zur Verfügung.

Internet-Portal

Das Internet-Portal Südtirol für Ukraine-Flüchtlinge mit wesentlichen Informationen wird laufend aktualisiert (www.provinz.bz.it/ukraine-hilfe und www.provincia.bz.it/aiuti-ucraina und www.provinz.bz.it/help-ukraine).

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare
Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Superredner
2 Monate 11 Tage

Es gibt bold für olles eine Förderung! Anzerst für Imker, donn für Geringvordianor, etz für die Unterbringung von Flüchtlinge! 
Obor oanmo auf die Südtiroler Mittelschicht schaugen, sel geht nit, odr? I wos net, wer zur nächsten Wohl hingean sollet! Imker? Nicht-Eu-Bürger? Holt mor mir Normalos nimor! Mir kimmen jo selbor bold nimor ibor die Runden!
Dor Fleißige wird bestroft, dor sel terf fleißig weiterzohlen! Bei uns isch gscheider, tuasch gor nix, geht dors am besten!

Sag mal
Sag mal
Kinig
2 Monate 11 Tage

Gscheida solange der Arbeiter alles mit Sich machen lässt wird Sich auch nichts ändern.Wie Du sagst.Arbeit niederlegen.Arbeitslose ansuchen oder Sich mit Diebstählen über Wasser halten(Ironie).Dann schaun Wir mal was ohne Handwerker u.s.w.läuft.

Trina1
Trina1
Kinig
2 Monate 11 Tage

Gscheida, die Senioren de nirgends unterkemmen hosch vergessen. Iatz tian sie jo die Villa Burgund a zua! 🙈

Karaoke
Karaoke
Grünschnabel
2 Monate 10 Tage

Bravo Gscheida

Genau richtig formuliert.

I frogmi ollaweil wos mit de beschlagnahmten Yachten und Villen passiert?

Kreagmr de no günsti ba a Versteigerung zu kafen?

Ols konsi die Politik
Stehlen ohne Ende ober eps fiarertian scheint a Problem zu sein

Vergessmer mol nit dass des inser Geld isch mit den sie umanond schmeisen

Ober gwählter scheint es sich leichter zu verdienen

The Hunter
The Hunter
Superredner
2 Monate 10 Tage

👏👏👏👏👏👏 bessor kon mans net formulieren

Ueberetscher
Ueberetscher
Tratscher
2 Monate 10 Tage

@Trina1 jo genau, do stimmi zu 100% zua, un de gonzn wos hotells hergebm 7nd wos dor guggu wia viele struckturen,.
Laitlen helfmor amol in insre Lait mit schware schicksole!
Mir selletn olm dor holbm Welt spendn und helfn, obor wer hilftn ins?????

Sag mal
Sag mal
Kinig
2 Monate 10 Tage

@Trina1 was mit manchen Senioren passiert ist traurig bis unerträglich.Man muss Sich fürchten vollkommen hilfsbedürftig zu werden.

Trina1
Trina1
Kinig
2 Monate 10 Tage

@Ueberetscher schau muss des lossn weil so a Ungerechtigkeit isch unter jeder Menschenwürde!

Trina1
Trina1
Kinig
2 Monate 10 Tage

@Sag mal das haben sie sich nicht verdient traurig traurig!

Chicco
Chicco
Tratscher
2 Monate 11 Tage

Beiträge hier, Beiträge dort, überall Beiträge, und sonst für nichts Geld !! Benzinpreise senken ,Mehrwertsteuer reduzieren und die Bürger anständig bezahlen , dann braucht es auch keine Beiträge !!

Lausr17
Lausr17
Grünschnabel
2 Monate 10 Tage

Die Beiträge solln ja zu denen gehen, die beireits etwas haben..
Ich frage mich eher, wo der ganze Leerstand auf einmal herkommt, bei unseren Mietpreisn.
Und ich bin gespannt, wie man dann mit den Menschen verfahren wird, die aufgrund der kommenden Hungersnöte in Afrika zu uns kommen werden.
Wir werdn uns wohl auf zusätzliche Steuern einstellen dürfen.

marher
marher
Universalgelehrter
2 Monate 11 Tage

Die Schlaudn sein olm solidarisch, isch gleich um woses geht, derfir seinse nor die erstn de die Hond auhebn und iberoll kraln. Weil umsischt tian de kuan Finger riern.

hoihoi
hoihoi
Grünschnabel
2 Monate 11 Tage

Es ist leider aufzupassen , daß die Kriegsflüchtlinge von Ihren eigenen Landsleute welche schon seit längerem hier sind , ausgebeutet werden !!
Könnte einige wahre Geschichten unserem Herrn LH erzählen !! Bitte um Vorsicht der Flüchtlinge !!

Sag mal
Sag mal
Kinig
2 Monate 10 Tage

hoihoi.. Er soll Sich mal anhören Was mit Einheimischen gemacht wird…wenn Ihnen das EXISTENZminimum abgelehnt wird!!!!!

Londesungstellter
Londesungstellter
Grünschnabel
2 Monate 11 Tage

@Gscheida, @Chicco
Besser kannt mans net sogen!

pfaelzerwald
2 Monate 11 Tage

Ist das mit dem russlandfreundlichen Italien überhaupt abgestimmt?

Kingu
Kingu
Superredner
2 Monate 10 Tage

Dachte schon sie wollen wie in Österreich einführen, dass man für Kriegsflüchtlinge so viel Geld bekommt wie im Burgenland. Da haben ja 3 Sterne Hotels den Betrieb geschlossen, Asylanten aufgenommen, für jeden Gast mit Berücksichtigung des Sicherheits- und Sozialdiensts 3000-4000 € kassiert. Daneben haben wir Bauförderung, Umbau und Sanierungsförderungen sowie in der Landwirtschaft stolze 4000 € Förderung pro Hektar an Weinbau und 2000 € für jeden Hektar Äpfel. In unserem Land bekommt man, umso reicher man ist noch mehr.

Savonarola
2 Monate 10 Tage

und die GIS derfür vervierfockn

Sag mal
Sag mal
Kinig
2 Monate 10 Tage

das schlägt doch wieder mal alles.Es gibt genug Reiche Die Platz haben und Die nichts spürten wenn Sie helfen täten.Lieber zahlt Ihr.Na ja,wird ja täglich kräftig reingeholt beim “Kleinen Mann”.

nuisnix
nuisnix
Kinig
2 Monate 10 Tage

Ist es deshalb einigen, die sich jetzt “vorbildlich” engagieren, so wichtig, dies in der Öffentlichkeit kundzutun, anstatt einfach nur zu helfen…???

Selbstbewertung
Selbstbewertung
Tratscher
2 Monate 10 Tage

Bevor man diese Maßnahme kritisiert, sollten wir die Details kennen. Wenn damit die Spesen gedeckt werden, finde ich es vollkommen ok. Wenn sich damit einige bereichern wollen, dann läuft was schief. Also mal abwarten….Würde jedenfalls nicht automatisch letzteres unterstellen wollen.

wpDiscuz