Von: mk
Brixen – Der Tod einer Zieger im Tiergehege des Lido sorgt für Diskussionen in Brixen.
Anfang Mai zeigte die betroffene Ziege alters- und gesundheitsbedingte Beschwerden und befand sich deshalb unter tierärztlicher Beobachtung und Behandlung. Das Tier wurde regelmäßig vom behandelnden Tierarzt Dr. Rabensteiner untersucht und medizinisch betreut. Parallel dazu erfolgten durch das Gemeindepersonal mehrmals tägliche Kontrollen des Gesundheitszustandes.
Die Gemeinde stand dabei laufend im Austausch mit dem behandelnden Tierarzt sowie dem zuständigen Amtstierarzt. Im Rahmen der tierärztlichen Betreuung wurde der Gesundheitszustand der Ziege fortlaufend bewertet. Für den Fall einer weiteren Verschlechterung war vorgesehen, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, einschließlich einer möglichen Einschläferung, um unnötiges Leiden zu vermeiden.
Die Gemeinde weist die Darstellung zurück, wonach die Tiere im Tiergehege nicht ausreichend betreut würden. Sämtliche Tiere im Lido Brixen werden regelmäßig beaufsichtigt und entsprechend ihrer Bedürfnisse versorgt. Dazu zählen tägliche Kontrollen durch das Gemeindepersonal, Wochenend- und Bereitschaftsdienste durch Freiwillige und der Ortspolizei, eine artgerechte Fütterung sowie die laufende Abstimmung mit den zuständigen Fachstellen.
Der zuständige Stadtrat Peter Natter erklärt: „Die Tiere im Lido Brixen befinden sich in verantwortungsvoller Betreuung durch unser Gemeindepersonal. Mit viel Engagement und fachlicher Erfahrung wird täglich für ihr Wohl gesorgt – und genau das bleibt auch unser klarer Anspruch.“
Die Gemeinde hält fest, dass im konkreten Fall alle erforderlichen Maßnahmen entsprechend der tierärztlichen Einschätzung getroffen wurden. Derzeit wird zudem geprüft, inwieweit das unbefugte Betreten des Geländes sowie Eingriffe in eine laufende tierärztliche Betreuung weitere rechtliche Schritte erforderlich machen.
Die Gemeinde bedauert den Verlust des Tieres. Peter Natter erklärt weiter: „Wir werden weiterhin auf eine verantwortungsvolle und artgerechte Tierhaltung achten und bleiben für einen sachlichen und konstruktiven Austausch offen.“




Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen