Replik von Landeshauptmann Arno Kompatscher im Landtag

“Zusammenhalten und nicht spalten”

Mittwoch, 06. Mai 2020 | 12:14 Uhr

Bozen – Auf Antrag des Vorsitzenden der Fraktion “Team K” hielt der Landtag eine Aktuelle Debatte zum Thema “Covid19 – Krise: Analyse der Situation und Maßnahmen zur Eindämmung und Strategien für eine schrittweise Rückkehr zur Normalität” ab. Die Debatte hatte bereits am Dienstag begonnen. Heute gab es die Stellungnahmen der Abgeordneten und Landesräte sowie die Replik des Landeshauptmanns.

Die Bürger würden sich Sorgen um ihre Existenz machen, erklärte Ulli Mair (Freiheitliche). Die Familien wüssten nicht mehr, wie sie über die Runden kommen sollten. Die Investitionen der Unternehmen stünden in Frage. Die Kommunikation sei nicht ideal gewesen, man sei täglich mit neuen Regeln konfrontiert worden. Aus Rom seien immer nur Vertröstungen gekommen. Nun habe die Landesregierung endlich den Handlungsbedarf erkannt, Südtirol schlage nun seinen eigenen Weg ein und sollte sich von Rom nicht davon abbringen lassen. Das Gesetz sei nicht perfekt, aber die Stoßrichtung stimme. Diese Krise sei eine Zäsur, die man noch Jahre spüren werde. Südtirol müsse an europäische Standards anschließen.

Die täglichen Verordnungen aus Rom und Bozen hätten für Verwirrung gesorgt, meinte Josef Unterholzner (Team K). Die wirkliche Krise stehe noch bevor, und sie werde uns die nächsten fünf Jahre prägen. Dieses Gesetz sollte der Bevölkerung zugute kommen und nicht für weitere Verwirrung sorgen, daher seien ein paar Korrekturen nötig: man müsse klare, verständliche Regeln aufstellen. Man könne dabei von anderen abschauen, z.B. von Ländern, in denen die Unternehmen längst ihr Fördergeld erhalten hätten. Das Team K habe eine Reihe von Änderungen vorgeschlagen, die das Gesetz in diesem Sinne verbessern würden.

Franz Ploner (Team K) meinte, das Virus werde uns noch lange begleiten. Das wichtigste Ziel des Lockdowns, die Entlastung der Krankenhäuser, sei erreicht. Die wirtschaftlichen Schäden würden uns aber noch Jahre begleiten, die soziale Schieflage werde zunehmen. In dieser Krise wurde zu spät daran gedacht, die Risikogruppen zu schützen: Senioren und Sanitätspersonal. Die Tests seien nur schleppend voran kommen. Nur durch massive Testreihen könne man die Verbreitung eindämmen. Für die Phase 2 seien weiterhin Schutzmaßnahmen nötig, vor allem aber brauche es Überzeugungsarbeit. Auch seien die Botschaften klar zu halten, damit die Bevölkerung nicht die Geduld verliere. Erst in einem Jahr werde man wissen, ob der eingeschlagene Weg richtig war.

Maria Hochgruber Kuenzer (SVP) sah in der kommenden Phase viel Neuanfang. Vieles müsse neu begonnen werden, auch anders. Es werde immer Leute geben, die die Menschen mit unhaltbaren Versprechen lockten und Öl ins Feuer gießen würden. Besser sei es, die Kräfte der Menschen zu stärken, damit sie autonom handeln können.

Es brauche einen Plan B und einen Plan C, meinte Alex Ploner (Team K), da man erst später sehen werde, ob der eingeschlagene Weg richtig sei. Vor allem in Krisen sei der Erfahrungsschatz wichtig, daher sollte man sich Menschen mit Erfahrung an den Tisch holen. Nur aufgrund dieser Erfahrungen könne man Pläne für morgen schmieden. Beim Tourismus z.B. müsse man sich fragen, ob man morgen so weitermachen wolle wie bisher. Mit den Millionen für die IDM verkaufe man Altbekanntes. Ploner bedauerte das Denunziantentum während der Krise, das nun auch im Landtag angekommen sei. Kollege Franz Ploner sei öffentlich an den Pranger gestellt worden, weil er für einen Moment die Maske heruntergenommen habe.

Respekt vor den Anderen sei die Voraussetzung, um die Krise zu meistern, und das gelte für alle, erklärte Gert Lanz (SVP). Erfahrung sei gefragt, und er könne auf seine persönliche Erfahrung zurückgreifen, mit Notfällen in der engen Verwandtschaft.

Auch wenn man zur Normalität zurückkehren könne, werde man noch lange mit dem Virus leben müssen, gab Rita Mattei (Lega Salvini Alto Adige Südtirol) zu bedenken. Das Land habe hohe Summen bereitgestellt, um der Krise zu begegnen, und es sei dabei besser gewesen als Rom. Südtirols Wirtschaft hänge stark vom Tourismus ab, und hier sei die Frage, wann die Grenzen wieder offen seien. Bürger und Betriebe hätten große Disziplin gezeigt, dem sei Rechnung zu tragen. Daher verdienten sie auch Vertrauen in der Phase 2 – Rom wolle sie hingegen weiter an der Leine halten. Es wäre leicht, auf Rom zu warten, der eigenständige Weg bedeute hingegen Verantwortungsbewusstsein.

Philipp Achammer (SVP) kritisierte, dass sich in der Öffnungsdebatte in den letzten Tagen viele widersprüchliche Vorschläge gekreuzt hätten. Die Politik gebe kein gutes Bild ab, wenn sie das anstehende Gesetz bereits als nutzlos hinstelle. Im Mittelpunkt stehen sollten die Existenzen, die auf dem Spiel stünden, die Betriebe und Familien mit ihren dringenden Problemen. Heute habe man die Gelegenheit, zu beweisen, dass Südtirol zusammenhält.

Giuliano Vettorato (Lega) kritisierte ebenfalls manche Äußerungen im Vorfeld. Es sei für die Landesregierung nicht leicht, in einer sich ständig ändernden Situation schnelle Entscheidungen zu treffen. Er verwies aber auf die Schule, die sich innerhalb einer Woche neu erfunden habe. Und es sei nicht leicht gewesen, allen die nötige Ausrüstung zur Verfügung zu stellen. Auch in der Kultur habe man schnellstens intervenieren können. Sein Ressort habe nahtlos weitergearbeitet, ohne, dass die Bürger Nachteile zu spüren bekommen hätten.

Alessandro Urzì (L’Alto Adige nel cuore – Fratelli d’Italia) kritisierte, dass man so tue, als ob es das Virus nicht mehr gebe. Das Land habe in der Krise viele Fehler gemacht, angefangen bei der Schutzausrüstung. Und diese Landesregierung verlange nun volles Vertrauen ohne Widerspruch. Ihre Information sei nicht zuverlässig, so würden z.B. die neuen Abstriche nicht gesondert ausgewiesen. Und nun schicke sie die Betriebe ohne geeignete Schutzausrüstung und ohne Sicherheitsvorgaben des INAIL in die Phase 2. Die Selbstsicherheit der Landesregierung könne für alle einen großen Schaden bedeuten.

Peter Faistnauer (Team K) wies auf die Bedeutung der Landwirtschaft in Krisenzeiten hin. Heute sei man von der Selbstversorgung weit entfernt, die Südtiroler Landwirtschaft decke nur einen kleinen Teil des Eigenbedarfs ab. In der Bildung laufe es nicht so rund, wie LR Vettorato es darstelle. Lehrer und Schüler würden immer wieder an ihre Grenzen stoßen. Fernunterricht sei nur eine Notlösung.

Jasmin Ladurner (SVP) wies auf die Belastung der Jugendlichen durch die Beschränkungen hin. Vor kurzem habe man noch von Fachkräftemangel gesprochen, heute sähen die Arbeitsmarktchancen für die Jugend anders aus.

Außerordentliche Zeiten würden außerordentliche Maßnahmen erfordern, meinte Magdalena Amhof (SVP), und die Landesregierung habe dabei Verantwortungsbewusstsein bewiesen. Dieses sei auch von der Bevölkerung gespürt und mitgetragen worden. Auch die Politik sei von der Krise betroffen. Einige hätten sich aus Verantwortungsbewusstsein zurückgenommen, andere nicht. Gemessen an den Voraussetzungen, die vorlagen, habe das meiste wunderbar funktioniert. Der Fernunterricht sei ein Probieren an allen Ecken und Enden gewesen, nun müsse man untersuchen, was geklappt habe und was nicht. Zur Eindämmung der Krise habe es Sofortmaßnahmen gebraucht, auch für Arbeitnehmer, und diese hätten auch ihre Wirkung gezeigt. Der Wiedereinstieg könne nur gemeinsam gelingen.

Waltraud Deeg (SVP) sah es als große Herausforderung, die Chance in der Krise zu sehen. Krisen brächten immer auch die Schwachstellen einer Gesellschaft an die Oberfläche, aber auch die besten Seiten des Menschen. Das habe sie z.B. bei den Mitarbeitern in den Altenheimen gesehen, die unter großem Risiko andere betreuten. Man dürfe sich von den Ängsten nicht lähmen lassen, sonst könne man die Krise nicht überwinden. Ihre größte Sorge seien die Zukunftschancen der Jugend. Der Weg zum Ziel beginne, wenn jeder seine Verantwortung übernehme.

Auch der Zivilschutz sei vor neuen Herausforderungen gestanden, berichtete Arnold Schuler (SVP). Es habe viele Unbekannte gegeben, auch bei den Folgen der Epidemie. Auch die Wissenschaftler hätten ständig dazulernen müssen. Die Landwirtschaft sei insgesamt weniger betroffen als andere Sektoren, außer die Weinwirtschaft und einige andere Bereiche, vor allem jene, die vom Tourismus abhängen. Europa produziere weniger Lebensmittel als es konsumiere. Es brauche einen bestimmten Grad von Selbstversorgung, und das bedeute auch eine moderne Landwirtschaft mit der entsprechenden Ausrüstung. Stark betroffen sei natürlich der Tourismus, der nun das Hauptaugenmerk verdiene.

Natürlich hätte man vieles besser machen können, meinte Massimo Bessone (Lega), aber jeder habe getan, was in der Zeit möglich war. Es sei auch schwierig, wenn man ständig an den Situationen in anderen Ländern gemessen werde. Man sei in dieser Zeit ständig im Austausch gewesen, zwischen den Ressorts, mit den Sozialpartnern und Interessenträgern, um zu hören, was es braucht und um schnell zu helfen.

In der Krise zeige sich der Charakter, meinte Andreas Leiter Reber (F). Man habe schnell handeln müssen und das Beste versucht. Es hätten sich aber auch Schwachstellen gezeigt. Niemand habe sich erwartet, dass die Epidemie mit solcher Wucht zuschlage. Man habe aber gesehen, dass auch unser hochgelobtes Gesundheitssystem an die Grenzen gelangt sei. Es müsse hier lückenlos aufgeklärt werden. Die Soforthilfen des Landes seien notwendig, aber sie erreichten nicht alle. Die Kommunikation der Landesregierung sei verwirrend, die Hilfen bürokratischer als in anderen Regionen. Man habe auch gesehen, das der Autonomie wesentliche Kompetenzen fehlten. Weder Staat noch Land könnten die Schäden wieder gutmachen, man müsse jetzt retten, was zu retten sei. Daher unterstütze er alle Maßnahmen, die uns aus dieser Krise führten.

Es liege noch vieles im Dunkeln, erklärte Thomas Widmann (SVP). Nach der derzeitigen Datenlage sei man momentan aber über den Berg. Vor zwei Monaten sei die Situation vollkommen anders gewesen, mit täglich 8, 9 neuen Intensivpatienten. Man habe die Bettenkapazität erweitern können, auch dank Partnern im Ausland. Ziel sei es gewesen, den Zusammenbruch des Gesundheitssystems zu vermeiden. Momentan führe Südtirol im Verhältnis mehr Tests durch als jede andere Region in Europa. In den nächsten Wochen werde man mehr wissen und Bilanz ziehen müssen. Knoll und Köllensperger hätten sich gestern friedlich gezeigt, aber in den letzten Wochen hätten sie mit Behauptungen und Anzeigen Unsicherheit gestreut. Das sei nach seinem Empfinden schändlich. Zu den Schutzausrüstungen bemerkte Widmann, dass die ganze Welt in derselben Situation gestanden sei. Hier sei der größte Feind die staatliche Bürokratie gewesen – alles müsse durch das INAIL. WHO und staatliches Gesundheitsinstitut hielten einfache chirurgische Schutzmasken für zulässig, das INAIL nicht. Dass sich gerade die größten Patrioten an den italienischen Staat wendeten, um gegen die Landesregierung in dieser Krisenzeit einzuschreiten, sei absolut nicht nachvollziehbar. Diese Vorgänge bestätigten, dass ein eigenständiger Weg Südtirols gut sei. Er befürworte eine rasche Öffnung, aber begleitet von Maßnahmen, die ein Wiederaufkommen sofort ersticken könnten. Wichtig seien dabei effiziente Überwachungssysteme. Ruhe werde man erst mit dem Impfstoff haben. Ein längerfristiger Stillstand wäre aber für die Wirtschaft nicht zu verkraften. Widmann appellierte an alle, den Bürgern verständlich zu machen, dass die Einhaltung der Sicherheitsregeln wesentlich sei, damit man nicht von der nächsten Welle überrollt werde.

Die Epidemie habe ganz Europa unvorbereitet getroffen, erklärte LH Arno Kompatscher und bat um die entsprechende Fairness in der Kritik. Zu Beginn hätten viele die Maßnahmen für überzogen gehalten. Als Südtirol das Ende der Skisaison angekündigt habe, hätten sich andere Regionen noch gewundert. Die größte Herausforderung und Aufgabe für alle Staaten und Regionen sei die Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems gewesen. Dank der großartigen Arbeit aller Mitarbeiter im Gesundheitswesen habe man die Ziele der ersten Phase gut erreichen können. Man habe viele Todesfälle gehabt in dieser Zeit, dies werde man im Verhältnis zur Situation setzen müssen, um nicht vorschnelle Schlüsse zu ziehen. Die positive Entwicklung, über die man sich freuen könne, dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, das die Ansteckungsgefahr noch bestehe. Es gehe jetzt darum, Arbeitsplätze zu retten. Der Lockdown in Italien sei vollkommen richtig gewesen. Aber es sei der falsche Eindruck entstanden, der Staat könne die völlige Sicherheit garantieren. Daher müsse man nun einen neuen Weg einschlagen und die Verantwortung selbst übernehmen. Die einen würden mehr nach Norden, die anderen mehr nach Süden schauen, das sei ein Vorzug dieses Landes. Man dürfe aber diese Sichtweisen nicht gegeneinander ausspielen und damit die Gesellschaft spalten. Jetzt sei die Zeit, zusammenzustehen. Südtirol habe die Kraft, gestärkt aus dieser Krise zu gehen.

Sven Knoll (STF) wehrte sich gegen den Vorwurf, mit seiner Eingabe bei Gericht verantwortungslos gehandelt zu haben. Wenn er die Nachricht erhalte, dass jemand wegen mangelnder Sorgfalt im Krankenhaus angesteckt wurde, dann müsse er das melden. Rechtsstaatlichkeit gelte auch während einer Krise.

Paul Köllensperger (Team K) betonte, dass er keine Eingabe bei der Staatsanwaltschaft gemacht habe. Es gebe Fälle zu beanstanden, und diese werde der Untersuchungsausschuss prüfen.

Anschließen wurde zur Behandlung von Anträgen übergegangen.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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45 Kommentare auf "“Zusammenhalten und nicht spalten”"


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Missx
Missx
Universalgelehrter
24 Tage 8 h

Was redet der Lanz von wegen Erfahrung?
Jasmin kann ja zeigen wie man Treppe hüpft

kropfe
kropfe
Neuling
24 Tage 6 h

Io de als erfolgreicher Unternebmer, der Wert die Wirtschaft schu onkurbeln

Faktenchecker
Faktenchecker
Universalgelehrter
24 Tage 2 h

Warum kommentierst Du als Ostdeutsche hier?

Faktenschnecker
Faktenschnecker
Grünschnabel
23 Tage 23 h

@Faktenchecker warum kommentierst du als Italiener hier?

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
24 Tage 6 h

Solche verbale Angriffe auf einzelne Politiker sind einfach unangebracht. Alles in allem finde ich, dass die Südtiroler Landesregierung das alles sehr gut gemacht hat. Kein Politiker und keine Regierung auf der ganzen Welt war auch nur ansatzweise auf so einen “Überfall” vorbereitet. Klar, man hat Fehler gemacht, aber wenn man jetzt die richtigen Schlüsse daraus zieht, dann ist schon etwas gewonnen. Die Pandemie hat nach China Italien als nächsten hart getroffen. Da war keine Chance, von irgendwelchen anderen Erfahrungen zu profitieren. Die Nachbarländer waren da schon etwas besser dran.

ExSuedtiroler
ExSuedtiroler
Tratscher
24 Tage 4 h

Doch es gab und gibt immer Chancen von anderen zu lernen. In den Bereichen Schule hat man die Hausaufgaben nicht gemacht und deshalb plötzlich keine Lösungen gehabt! Das digital rückständige Deutschland hat hier in wenigen Wochen mehrere Lösungen parallel probiert und sortiert. Aktuell funktioniert Schule besser als vorher!
Ausnahmen sind die Lehrer älteren Jahrgangs und das Bildungsministerium, welche sic stur und rückständig verhalten.

Eppendorf
Eppendorf
Universalgelehrter
24 Tage 3 h

@ExSuedtiroler
Deutschland hat mit der Schule dieselben Probleme wie wir. Eltern überfordert, mangelnde technische Ausrüstung, unfähige Lehrer, usw.
Jedes Bundesland entscheidet selbst im Schulwesen, deshalb ist sogar noch chaotischer.

Goggile
Goggile
Grünschnabel
24 Tage 7 h

Geht es nur mir so? Ich blicke überhaupt nicht mehr durch? Wer darf seinen Betrieb öffnen? Darf man sich wieder frei und ohne Eigenerklärung bewegen? Darf ich Freunde besuchen? Wie geht es vor allem mit der Kinderbetreuung/Schule weiter 🙈 ich weiss es nicht….

Staenkerer
24 Tage 6 h

du bisch sicher nit der oanzige der sich nimmer auskennt!
es oanzige wos momentan fix isch das jederzeit gstroft wern weil eppas onders gheart/verstondn hosch wie de putz!
UND ES WERD TÄGLICH SCHLIMMER!

M_Kofler
M_Kofler
Superredner
24 Tage 4 h

Staenkerer
du solltest dir den Kommentar von falschauer weiter unten gut durchlesen …. denn die Frage ist, WER macht es täglich schlimmer

Staenkerer
24 Tage 2 h

@M_Kofler es isch theoretisch nit ollm mochbor wos sich de schreibtischhelden auskopfn!
i honn des heit wieder erleb: stootsstroß, lei oane seit a gehsteig und sell begrenzt mit mauerund zaun drauf!! mir kimmt a frau mit an kinderwogn entgegen, sie und i brav den mundschutz aufgezug, ober wie obstond holtn?? sem hosch de wahl, den obstond ignoriern oder auf de stroß zu hupfn! boades strofbor …allso bleib lei de entscheidund noch hausverstond … in tatl bisch eh wenns de richtigen sechn!

M_Kofler
M_Kofler
Superredner
23 Tage 11 h

@Staenkerer 
Wir sind schon wieder bei diesem Punkt: natürlich gibt es schwierig handbare Situationen und Begegnungen, aber man kanns auch selbst kompliziert machen. 
Ich sags nochmal: falschauer bringt im Kommentar weiter unten gut auf den Punkt. 
weshalb ist mein Frustlevel gefühlt 100% niedriger obwohl ich in der selben Situation lebe? Und ich bin bei weitem nicht der einzige. Auch mein ganzes Umfeld, aus allen Schichten kommend, hat gar keine großen “Probleme”. Einstellungssache? 

Savonarola
24 Tage 7 h

Musste Frau Ladurner doch glatt ihre Coronazwangsferien unterbrechen?

Madriana
Madriana
Grünschnabel
24 Tage 6 h

Wie zusammen halten und ed spaltn? Wer hotn die Gesselschoft gspoltn des !!!! Wer loust in sie Denunzianten au des !!!! Wer geht ed mit guten Beispiel voron des lieber Herr Landeshauptmann

ExSuedtiroler
ExSuedtiroler
Tratscher
24 Tage 4 h

Wann geht Kopatscher endlich!?! Der ist unerträglich als Landeshauptmann, weil er zu wenig klar und verständlich kommuniziert und zu wenig die Landesräte einspannt für spezielle Themengebiete Lösungen zu erarbeiten.

M_Kofler
M_Kofler
Superredner
24 Tage 4 h

Warum sollte er? 2018 die weitaus meisten Stimmen, macht solide Arbeit und jetzt sollte er weshalb gehen, weil dies ein kleiner Teil der Südtiroler sagt?
Und die wichtigste Frage: würdest du an seiner Stelle gehen?
Manchmal habe ich das Gefühl das Modell “Demokratie” wird hier nicht ganz verstanden, aber ich kann mich auch täuschen

Eppendorf
Eppendorf
Universalgelehrter
24 Tage 3 h

Die Landesräte sind Totalausfälle und der LH der Einzige, der den Überblick hat und durch die Blume sagt, dass wir auf eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Katastrophe zusteuern und sich das nicht ändern lässt.
Er sollte alle Landesräte mit Praktiker ersetzen, welche wissen was Arbeit ist.

neidhassmissgunst
24 Tage 7 h

Wenn ich höre “der Zusammenhalt in der Bevölkerung ist gestiegen”, dann kann ich auch das Gegenteil bestätigen. In letzter Zeit sind  verschiedene Schlaumeier vermehrt aufgetreten. Manche versuchen jetzt sehr günstig Immobilien abzulösen deren Eigentümer wirtschaftlich leidet. Ich ersuche die Politik hierbei einzuschreiten.

M_Kofler
M_Kofler
Superredner
24 Tage 7 h

Ich finde vor allem die Meinung von Leiter-Reber als Oppositionellen sehr sehr gut. 
Eine Mischung aus Unterstützung, Zusammenhalt und dennoch den Umständen entsprechenden Kritik. Es scheint generell recht “friedlich” unter den Partein zu zu gehen, bis halt auf eine Ausnahme. 

Aber dennoch amüsant; Knoll sagt: Rechtsstaatlichkeit gelte auch während einer Krise
Letzte Woche rief er zu was ganz anderem auf: https://suedtiroler-freiheit.com/2020/04/28/schulterschluss-um-unabhaengigkeit-sued-tirols-von-italien-zu-behaupten/ -> “Wir pfeifen auf Rom”
jaja die subjektive Wahrnehmung der STF, immer wieder amüsant 🙂 

schwejk
schwejk
Grünschnabel
24 Tage 2 h

Es widerspricht nicht der Rechtsstatlichkeit, das Los von Rom zu fordern. So weit mir bekannt ist, wurde die Meinungsfreiheit nicht wegen Corona ausgesetzt.

M_Kofler
M_Kofler
Superredner
23 Tage 12 h

Auf den Staat zu “pfeifen” und auch auf seine nationalen Regelungen und Bestimmungen wird mit einem Rechtssstaat irgendwann nicht mehr vertretbar sein und Klagen einbringen.

Weig doch bitte genau wo ich eine Meinungsfreiheit in Frage gestellt habe?
Da bin ich jetzt gespannt.

falschauer
24 Tage 5 h

diese krise zeigt die egoistische denkensweise unserer gesellschaft schonungslos auf, jeder meint seine bedürftnisse seien die wichtigste, wobei jene anderer respektlos überrollt werden….die mediale übertreibung, das wutbürgergerede und die hetze im internet und auch hier in diesem forum tragen ihres dazu bei, dass das klima vergiftet und die gesellschaft gespalten wird und genau das benötigen wir jetzt am wenigsten, denn wir können nur gemeinsam aus dieser krise kommen, indem wir auf uns und die anderen achten

Missx
Missx
Universalgelehrter
24 Tage 1 h

@falschauer
Du bist zu viel auf sozialen Medien.
Ich mein es wirklich gut. Mach dir weniger Gedanken um das was ander machen, sondern schau, was du machst und sagst.

Faktenchecker
Faktenchecker
Universalgelehrter
23 Tage 9 h

Du meinst es gut…. 😂😂😂😂😂😂

I brings afn Punkt
I brings afn Punkt
Grünschnabel
24 Tage 7 h

Schön und gut, jetzt reden ALLE Politiker von Chancen und aus Fehlern lernen usw. Das habt ihr doch immer schon…….die Umsetzung euphorischer Aussagen kam aber selten, wird auch nicht kommen!

Ewa
Ewa
Superredner
24 Tage 7 h

Langsam wäre es an der Zeit, Zahlen, Daten und Bestimmungen für die Öffnungen hersuszugeben anstatt stundenlang herum zu schwadronieren.
Wie sollen sich Betriebe innerhalb kürzester Zeit dann vorbereiten? 🤦🏼‍♀️
Man könnte sich eine dicke Scheibe von Österreich abschauen, wo sofort alles klar definiert wird.

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
24 Tage 4 h

Natürlich sind weder 10 noch 1000 Kommentare auf SN repräsentativ für die Südtiroler Bevölkerung. Trotzdem lerne ich Seiten kennen, die ich mir so nicht vorstellen will und konnte. Bei den Menschen, die ich schon Jahre oder Jahrzehnte kenne, weiß ich, woran ich bin. Aber ein Teil der 👎 und der Kommentare machen mich unsicher, wie ich mich unbekannten Südtirolern*innen gegenüber in Zukunft verhalten soll. Bin eigentlich einer, der sein Herz auf der Zunge trägt, und damit fast immer gut gefahren, aber künftig wird das wohl schwieriger.

Missx
Missx
Universalgelehrter
24 Tage 3 h

@guenni
Ich verstehe nicht, warum jemand in einer Zeitung aus einem anderen Land ständig kommentiert. Das würde mir im Traum nicht einfallen. Und dann immer, bei uns in Deutschland…
Wenn Sie bis jetzt geglaubt haben, der Südtiroler ist ein verträumter Bergbauer – Sie haben sich getäuscht.

Marisa
Marisa
Superredner
24 Tage 1 h

@Missx
Zum Glück gibt es ganz verschiedene Südtiroler – auch welche die nicht fremdenfeindlich sind, zum Glück sind die meisten offen, gastfreundlich und nicht fremdenfeindlich.

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
24 Tage 6 h

Einem*r jedem*r recht getan, ist eine Kunst, die keiner ! kann

irgendwer
irgendwer
Grünschnabel
24 Tage 5 h

und wie lässt sich das beweisen dass sich jemand bei der Arbeit angesteckt hat ?????
komische situation ….der Betrieb bekommt immer die Schuld und so lasse ich den Betrieb zu bis diese Regelung vorbei ist !!!!

So ist das
So ist das
Universalgelehrter
24 Tage 5 h

Immer noch grosse Reden und keine Taten 🤔

primetime
primetime
Superredner
24 Tage 3 h

Hat Jasmin überhaupt eine Ahnung??? Natürlich sind nun Arbeitsplätze frei. Die können im gleichen Moment aber nicht belegt werden da die Kundschaft fehlt welche wiederum den Arbeiter zahlt.

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
24 Tage 2 h

@Missx….das nennt man glaube ich, freie Meinungsäußerung. Das ich Südtirol als meine zweite Heimat sehe, dürfte hier längst kein Geheimnis mehr sein. Ich komme seit September 1982 jedes Jahr nach Südtirol und konnte mir da schon ein Bild machen. Also bitte, bleiben wir sachlich, okay ?

Missx
Missx
Universalgelehrter
24 Tage 2 h

@guenni
Ja offensichtlich war es bisher ein falsches Bild. Das haben Sie ja gerade eben behauptet. Dann kann das Bild ja nicht so genau gewesen sein.

Lop
Lop
Neuling
24 Tage 5 h

Ich bin cooler wie ihr

Lop
Lop
Neuling
24 Tage 5 h

Ich bin cooler wie ihr

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
24 Tage 2 h

@M_Kofler…👍den Eindruck hast nicht nur du. Wie der LH diese Krise, die die Provinz wie ein Tsunami überrollt hat, angegangen und bewältigt hat. nötigt mir allen Respekt ab

Lop
Lop
Neuling
24 Tage 4 h

De brengen Olle nichts zom

MarkusKoell
MarkusKoell
Grünschnabel
24 Tage 2 h

Danke Herr LH Sie spalten uns und nicht Wir 😉

spion
spion
Grünschnabel
24 Tage 2 h

Das größte Affentheater aller Zeiten und unser Untergang.

Parteikartl
Parteikartl
Tratscher
24 Tage 1 h

…solche Pandemieen sind im “Keim” zu ersticken… Das heißt, China hat hier eine “Riesen Sauerei” los gelassen, die hatten das schon im Herbst 2019.
Nur haben sie alles versteckt und vertuscht, ja sie nahmen sogar den Tod von Ärzten in Kauf, um nur nichts an die Öffentlichkeit bzw. der WHO zu melden, sie behaupteten sogar zwischen Menschen sei der Virus nicht übertragbar!!!
Der Westen muss China in den Hintergrund drängen, bis es freie Marktwirtschaft und Menschenrechte toleriert…..

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
23 Tage 22 h
@M_Kofler….sitzen gerade mit ein paar (Südtirol)Freunden bei einem schönen Pinot und diskutieren diese ganzen Anti – Deutsche – Südtiroler – Italiener Kommentare. Wir sind alle doch sehr überrascht, weil wir es in teilweise fast 40 Jahren Südtirol nie so bewusst wahrgenommen haben. Vielleicht denken ja auch viele von denen, das kommt nur bei den Kommentatoren an. Weit gefehlt. Egal, habe Kontakt zu meinem ehemaligen Vermieter in der Nähe von Cagliari aufgenommen, da Sardinien voraussichtlich schon ab Juni Urlauber auf die Insel lässt. Kostet etwas wegen Eigentest und so, aber das ist es wert. Er vermietet uns im September für 2… Weiterlesen »
M_Kofler
M_Kofler
Superredner
23 Tage 12 h
Ich kann nur eines sagen: jeder ist bei uns willkommen, egal woher er / sie kommt, welche Sprache er / sie spricht … Wir sind für unsere Gastfreundschaft bekannt und das wird sich auch nicht ändern. Das werden auch Plattformen wie SN nicht ändern; gibt in Duetschland ja auch genug Foren / Plattformen, die fragwürdige User haben, oder? Jeder darf natürlich selbst aussuchen wohin er fährt (Sardinien ist ein Traum), aber ich muss dir auch sagen ich bin ein wenig überrascht, dass du dich in diesem Forum mehr aufhältst wie ich als Südtiroler selbst und wie viele andeere hier. Natürlich… Weiterlesen »
Guenni
Guenni
Universalgelehrter
23 Tage 9 h

@M_Kofler..ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit einer dauerhaften Wohnsitzverlegung nach Südtirol. Bin auch nicht der typische nur 14 Tage Urlauber, sondern komme mehrmals im Jahr und die 14 Tage immer in einer 10er Clique. Aber immer bei den gleichen Gastgebern im Vinschgau. Das mit dem eventuellen Umzug muss noch warten, weil ich die Behandlung meiner Leukämie sicherstellen muss und dazu muss ich mit Ärzten reden. Die haben aber gerade anderes, vor allem Wichtigeres zu tun. Außerdem ⛔

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