Von: mk
Bozen – Das Halbfinale der win2day ICE Hockey League ist seit Mittwoch komplett – und eines steht fest: Es gibt jede Menge Premieren! Mit Hydro Fehérvár AV19 hat erstmals das zehntplatzierte Team der Regular Season den Sprung ins Halbfinale geschafft. Zum ersten Mal ist nur ein Team aus den Top vier des Grunddurchgangs vertreten, und zum ersten Mal sind Vertreter aus allen vier Liganationen in der Vorschlussrunde. Außerdem steht bereits jetzt fest: 2026 wird es einen Premierenchampion geben. Die Vorfreude auf den Start des Halbfinales am Sonntag könnte daher nicht größer sein – ORF 1 überträgt das Auftaktspiel zwischen den Moser Medical Graz99ers und Fehérvár ab 15.05 Uhr live.
Vor Beginn der Playoffs hätte wohl kaum jemand damit gerechnet, dass Serienmeister EC Red Bull Salzburg vom HC Falkensteiner Pustertal gesweept wird, dass der EC-KAC gegen den Zehnten des Grunddurchgangs Hydro Fehérvár AV19 mit 2:4 scheitert, und dass der HCB Südtirol Alperia sich mit nur einem Sieg gegen Olimpija Ljubljana aus den Playoffs verabschiedet.
Somit hat es erstmals in der Ligageschichte nur ein Team aus den Top vier des Grunddurchgangs ins Halbfinale geschafft: die Moser Medical Graz99ers. Der Grunddurchgangssieger zeigte sich in seinem Viertelfinale gegen den EC iDM Wärmepumpen VSV souverän (4:0).
Die Grazer sind damit die einzige österreichische Mannschaft im Halbfinale – und stehen schon jetzt als österreichischer Meister fest. Es ist zudem das erste Mal in der Ligageschichte, dass nur eine österreichische Mannschaft in der Vorschlussrunde vertreten ist. In den Halbfinals 2024 und 2012 waren es „nur“ zwei österreichische Teams, ansonsten immer mindestens drei.
Die Internationalität an der Ligaspitze ist damit größer als je zuvor. Erstmals sind alle vier Liganationen im Halbfinale vertreten. Nicht nur bei der A-Weltmeisterschaft kann die win2day ICE Hockey League stolz darauf sein, alle vier Nationen unter den Top-16 der Welt zu haben – nun zeigt sich das auch in der Liga selbst: Alle vier teilnehmenden Länder stehen unter den Top vier.
Mit Ungarn hat am Mittwoch die vierte Nation das Halbfinale erreicht. Fehérvár eliminierte sensationell den EC-KAC mit 4:2-Siegen und ist als erstes Team der Ligageschichte von Tabellenplatz zehn nach dem Grunddurchgang ins Halbfinale vorgedrungen. Damit steht schon jetzt fest: 2026 wird es einen Premierenchampion geben, denn keiner der vier Halbfinalisten konnte bisher den Titel gewinnen. Nur Fehérvár schnupperte bereits 2022 am Meistertitel, scheiterte im Finale aber klar an Salzburg. Bei Ljubljana war es der Vorgängerverein, der 2008 im Finale stand.
Die Playoffs 2026 haben damit schon jetzt zahlreiche Premieren und historische Momente geschrieben. Es bleibt spannend, welche Highlights das Halbfinale und schließlich der große Saisonhöhepunkt, das Finale, noch bereithalten werden.




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