Rekord am Völser Weiher – Organisationskomitee fällt positive Bilanz

43. Oswald von Wolkenstein-Ritt fest in Sarner Hand

Sonntag, 31. Mai 2026 | 20:35 Uhr

Von: ka

Völs am Schlern – Am Sonntagnachmittag um 16.58 Uhr standen die Sieger des diesjährigen Oswald-von-Wolkenstein-Ritts fest. Martin Thurner, Devid Aichner, Peter Gross und Hannes Jaider holten die begehrte Siegesstandarte für die Mannschaft Sarntal Nordheim, vor Sarntal Sarner Scharte und Ritten. Hochsommerliche Temperaturen und ein kurzes Gewitter verlangten den 36 teilnehmenden Viererteams und deren Pferden alles ab.

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Nach einem zweiten Platz im Jahr 2023, sowie zwei dritten Rängen in den Jahren 2021 und 2015 hat es am Sonntag erstmals für Sarntal Nordheim zum Sieg beim prestigeträchtigen Südtiroler Reitsport-Event gereicht. Martin Thurner, Devid Aichner, Peter Gross und Hannes Jaider bewältigten die vier Turnierspiele des Oswald von Wolkenstein-Ritts mit einer Gesamtzeit von 4.46,36 Minuten und setzten sich vor Sarntal Sarner Scharte (5.00,91) und Ritten (5.06,12) durch. Als beste Reiterschaft vom Hochplateau landete Kastelruth Grondlboden Magofa auf dem fünften Gesamtrang.

Dabei hatte es nach dem Ringstechen am Kofel noch nicht nach einem Sieg für Sarntal Nordheim ausgeschaut, wo das Quartett „nur“ die 13. Zeit erzielte. Auf dem Kalvarienberg in Kastelruth hatte am frühen Sonntagmorgen das Team Kastelruth Königswarte mit den vier Gasslitter-Geschwistern Martin, Marion, Johannes und Patrizia in Führung gelegen. Mit der Zeit von 54,34 Sekunden waren sie 0,25 Sekunden schneller als Sarntal Sarner Scharte mit Michael Seebacher, Sarah Höller, Daniel Holzmann und Siegfried Nussbaumer. Auf dem dritten Rang lagen zu diesem Zeitpunkt die Titelverteidiger, nämlich Kastelruth Dorf mit Peter Hofer, Martin Peterlunger, Alexander Rier und David Tirler.

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Am Völser Weiher macht Sarntal Nordheim mit neuem Rekord den Unterschied

Das zweite Spiel, das Labyrinth in Seis am Schlern, entschied dann aber Sarntal Nordheim für sich und blies damit zur Aufholjagd. Martin Thurner, Devid Aichner, Peter Gross und Hannes Jaider bewältigten den Hindernisparcours in 1.38,40 Minuten, vor Kastelruth St. Valentin 2 (Walter Gasslitter, Michael Gasslitter, Simon Grossrubatscher, Hartmann Hofer) und Sarntal Sarner Scharte, das nun in der Gesamtwertung auf Rang eins kletterte.

Auch den Galopp mit Hindernissen am Völser Weiher entschied Sarntal Nordheim für sich, und zwar mit großem Vorsprung auf die Konkurrenz. Dieser souveräne Teilerfolg brachte dem Quartett in 51,67 Sekunden zum einen neuen Rekord (der erste bei einem Turnier des OvW-Ritts seit 2017, der erste am Völser Weiher seit 2005, Anm. d. Red.), sowie die überlegene Führung in der Gesamtwertung. Am Weiher belegte Kastelruth Grondlboden Magofa (Barbara Perathoner, Florian Profanter, Stefan Moser, Alex Volcan) Rang zwei, Bozen mit Lena Knopp, Lukas Rass, Georg Höller und Gerhard Margesin erzielte die drittbeste Leistung. In der Gesamtwertung nahmen hingegen Sarntal Sarner Scharte und Ritten (Claudia Putzer, Oliver Nocker, Hansjörg Tauferer und Paul Tauferer) die Positionen zwei und drei ein.

Ein Ergebnis, an dem sich auch nach dem Tor-Ritt nichts mehr änderte, den Jenesien Glaning mit Markus Egger, Patrick Schweigkofler, Elisabeth Egger und Markus Alber für sich entschied mit der Zeit von 1.07,84 Minuten. Das Podium beim Tor-Ritt komplettierten Kastelruth Königswarte und Mölten Verschneid (Paul Schwabl, Alois Schwabl, Robert Plattner und David Egger). Dieses Team landete in der Gesamtwertung auf Rang vier und verpasste das Podium um nur 0,12 Sekunden. Sarntal Nordheim genügte die 14. Zeit, um die begehrte Standarte erstmals in Empfang zu nehmen.

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Das Organisationskomitee fällt eine positive Bilanz

„Auch diese Ausgabe ist zu unserer vollsten Zufriedenheit verlaufen. Es war einmal mehr Werbung pur für den Pferdesport und insbesondere für unser Event. Das Wetter hat über weite Strecken mitgespielt und bis auf ein kurzes Gewitter blieben Reiterinnen und Reiter, sowie deren Pferde trocken. Ich möchte allen Teilnehmenden zu ihren Leistungen gratulieren und ganz besonders natürlich der siegreichen Mannschaft von Sarntal Nordheim. Ein großes Dankeschön geht an unser Team und an die unzähligen freiwilligen Helferinnen und Helfer, die den Oswald von Wolkenstein-Ritt Jahr für Jahr zu etwas ganz Besonderem machen. Aufwiedersehen im nächsten Jahr, wenn wir Teilnehmer wie Gäste am Sonntag, 13. Juni zur 44. Ausgabe unseres einzigartigen Spektakels begrüßen dürfen“, sagte OK-Präsident Klaus Marmsoler abschließend.

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Ergebnisse 43. Oswald von Wolkenstein-Ritt:

1. Sarntal Nordheim 4.46,36

2. Sarntal Sarner Scharte 5.00,91

3. Ritten 5.06,12

4. Mölten Verschneid 5.06,24

5. Kastelruth Grondlboden Magofa 5.13,99

6. Kastelruth Telefon 5.24,17

7. Eppan Girlan 5.24,39

8. Kastelruth St. Valentin 2 5.25,64

9. Kastelruth Königswarte 5.30,01

10. Lajen 1 5.35.84

Bezirk: Salten/Schlern

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