Trimmel und Co. waren gegen Kane schwer gefordert

Bayern-Express weiter in voller Fahrt – Auch BVB siegt

Samstag, 21. März 2026 | 20:40 Uhr

Von: apa

Der FC Bayern hat den nächsten Schritt in Richtung 35. Meistertitel in der deutschen Fußball-Bundesliga gemacht. Die Mannschaft um Torjäger Harry Kane gewann das Heimspiel gegen Union Berlin am Samstag am Ende souverän 4:0. Weiter neun Punkte dahinter ist Borussia Dortmund, der erste Verfolger machte zu Hause gegen den Hamburger SV spät aus einem 0:2 noch einen 3:2-Erfolg. Sieben Runden stehen nach der Länderspielpause noch auf dem Programm.

Im Abstiegsrennen verschaffte sich Werder Bremen dank eines 1:0-Erfolgs beim Vorletzten in Wolfsburg weiter Luft. Torspektakel wurden in den Partien zwischen Heidenheim und Leverkusen bzw. Köln und Mönchengladbach geboten, die jeweils 3:3 endeten.

Den Bayern fehlen in den verbleibenden Runden nur noch fünf Tore, um den eigenen Liga-Torrekord von 101 Treffern aus der Saison 1971/72 zu überbieten. Die Berliner hielten die Partie fast eine Halbzeit lang offen, ehe Michael Olise (43.) und Serge Gnabry (45.+1) vor der Pause zweimal trafen. Konrad Laimer spielte nach seiner Pause im Champions-League-Achtelfinale wieder durch und bereitete das 3:0 durch Kane kurz nach dem Seitenwechsel vor.

Kane mit gleich vielen Toren wie Berlin

Für Kane war es der 31. Treffer in der laufenden Bundesliga-Saison – gleich viele wie Union Berlin. Leopold Querfeld in der Innenverteidigung der Gäste hatte mit dem Engländer einiges zu tun. Bei Querfelds Ballverlust im Finish hatte Kane freie Bahn, verpasste aber seinen zweiten Treffer. Union-Kapitän Christopher Trimmel ging eine Viertelstunde vor Schluss vom Rasen.

Dortmunds zweiter Platz ist mit einem Plus von elf Zählern auf Leipzig, Stuttgart und Hoffenheim einzementiert. Das dank einer unheimlichen Willensleistung in einer extrem druckvollen zweiten Hälfte. In die gingen die Hausherren nach HSV-Treffern von Philip Otele (19.) und Albert Sambi Lokonga (38.) sowie aufgrund eines vergebenen Elfmeters von Felix Nmecha (45.) mit einem 0:2-Rückstand. Ramy Bensebaini mit einem Elfmeter-Doppelpack (73., 84.) und Serhou Guirassy (79.) sorgten mit einem Tripleschlag innerhalb von etwas mehr als zehn Minuten noch für die Wende.

Chukwuemeka kam für Sabitzer

Am Platz stand zu diesem Zeitpunkt auch Carney Chukwuemeka, der in der 58. Minute für seinen ÖFB-Kollegen Marcel Sabitzer gekommen war. Die Truppe von Coach Niko Kovac nahm zum dritten Mal in Folge drei Punkte mit und kann auch kommende Saison mit einer Champions-League-Teilnahme planen. Dahinter bleibt der Kampf um die Tickets für die “Königsklasse” extrem spannend. Der Sechste Leverkusen ließ bei Schlusslicht Heidenheim Zähler liegen. Der Favorit verspielte eine 2:0-Pausenführung, auch nach dem 3:2 konnte Leverkusen den Sieg nicht einfahren.

Für Werder erzielte Justin Njinmah in der 68. Minute das Goldtor. Marco Grüll, Romano Schmid und Marco Friedl spielten bei den Bremern durch, Maximilian Wöber steht weiter nicht im Mannschaftstraining. Bei den Wolfsburgern wurde Patrick Wimmer in der 65. Minute eingewechselt. Werder hat vorerst vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und sieben auf Wolfsburg. Bei Kölns 3:3 gegen Gladbach kam Florian Kainz eine Viertelstunde vor Schluss in die Partie und bereitete das 3:2 durch Eric Martel per Eckball vor.

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