Von: apa
Zum Saisonabschluss der alpinen Snowboarder in Winterberg haben Österreichs Athleten gleich drei Podestplätze geholt. Sabine Payer und zum ersten Mal überhaupt Christoph Karner erreichten am Samstag im Parallel-Slalom jeweils das große Finale. In diesem mussten sich aber beide geschlagen geben. Routinier Alexander Payer machte das Familienglück mit Rang drei perfekt, es war beim Weltcupfinale sein erster Saison-Podestrang. Am Sonntag beschließt der Teambewerb die Saison.
Für Payer, die in Winterberg schon dreimal triumphiert hatte, war es ein schöner Schlusspunkt unter eine erfolgreiche Saison. Die 33-jährige Kärntnerin, die bei den Olympischen Spielen im Riesentorlauf Silber geholt hatte, musste sich im Finale nur der Italienerin Lucia Dalmasso beugen. Letztere sicherte sich damit die kleine Kristallkugel. Martina Ankele wurde Siebente.
“Ich bin mega-happy über dieses Podium, Winterberg ist einfach ein Super-Spot für mich. Dass dazu auch Alex auf das Podium gefahren ist, hat schon etwas”, freute sich Sabine Payer. 2022 hatten sie und ihr damaliger Noch-nicht-Ehemann Alexander am selben Schauplatz gewonnen.
Vier ÖSV-Männer in Top 9
Bei den Männern war es der 22-jährige Steirer Karner, der von insgesamt fünf ÖSV-Athleten im Achtelfinale bis zum Kampf um den Sieg ungeschlagen blieb. Diesen holte dann der Südkoreaner Lee Sang-ho. “Es fühlt sich super an, erstmals auf dem Podium zu stehen. Man weiß ja, dass mein Fahrstil etwas Harakiri ist, aber heute habe ich etwas mehr Kontrolle in meine Fahrten gebracht”, erklärte Karner zufrieden.
In den beiden rot-weiß-roten Duellen im Achtelfinale setzte sich Fabian Obmann hauchdünn gegen Arvid Auner durch und verlor dann im Viertelfinale gegen Karner. Alexander Payer gewann das Duell gegen Andreas Prommegger. Obmann wurde unmittelbar vor Auner Achter, Prommegger wurde 14. Doppel-Olympiasieger Benjamin Karl, der seine Snowboard-Karriere an diesem Wochenende beendet, hatte sich nicht für den Bewerb qualifiziert.




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