Kingley im Letzigrund

Dreispringer Kingley beim Diamond-League-Finale Sechster

Donnerstag, 28. August 2025 | 22:11 Uhr

Von: APA/sda

Dreispringer Endiorass Kingley hat beim Finalevent der Diamond League in Zürich wie auch schon in Monaco Rang sechs belegt. Der nach Absagen ins elitäre Feld gerutschte Oberösterreicher kam Donnerstag im Letzigrund-Stadion auf 16,36 m, womit der 23-Jährige bei der WM-Generalprobe deutlich hinter seinem Ende Juni aufgestellten ÖLV-Rekord von 16,85 blieb. Der Sieg im Sechs-Mann-Feld ging mit 17,56 m an den italienischen Weltjahresbesten Andy Diaz Hernandez.

Den Diskuswurf gewann Weltrekordler Mykolas Alekna aus Litauen mit 68,89 m. Lukas Weißhaidinger war wie auch Victoria Hudson im Speerwurf nicht am Start. Über 200 m gewann US-Sprintstar Noah Lyles in 19,74 Sekunden vor Olympiasieger Letsile Tebogo aus Botswana (19,76). Lyles, der Weltmeister und Olympiasieger über 100 m, will bei der WM in Tokio wie schon 2023 das Double schaffen. Ein weiteres Glanzlicht setzte Cordell Tinch. In 12,92 Sekunden gelang dem US-Amerikaner über 110 m Hürden eine Top-Zeit. Tinch hatte zu Saisonbeginn bereits 12,87 Sekunden erreicht. Mit dem erneuten Formaufbau wird bei der WM womöglich der Weltrekord (12,80) aus dem Jahr 2012 fallen.

Im 100-m-Lauf der Frauen ließ Olympiasiegerin Julien Alfred keine Zweifel über ihren Formstand offen, nachdem sie Mitte der Saison hatte pausieren müssen. Die Frau von der Karibik-Insel St. Lucia siegte in 10,76 Sekunden überlegen. Den 100-m-Sieg der Männer holte sich Christian Coleman. Für den Amerikaner ist dieser Erfolg aber nur ein Trostpreis. Denn er hat sich bei den US-Trials nicht für Tokio qualifiziert und erhält als Sieger der Diamond League auch keine Wildcard, was eigentlich die Regel wäre. Der Grund: Mit dem Titelverteidiger Lyles fungiert bereits ein zusätzlicher Amerikaner im 100-m-Feld von Tokio.

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