Von: apa
Die zuletzt erkrankte Skisprung-Medaillenhoffnung Lisa Eder ist topfit bei den Olympischen Spielen angekommen. “Ich hatte Halsweh und das Energielevel war ziemlich unten”, erzählte die Salzburgerin am Donnerstag in Predazzo über ihre Wettkampfpause im letzten Bewerb von Willingen am vergangenen Sonntag. Vor dem Auftaktspringen auf der Normalschanze am Samstag sei sie wieder bei 100 Prozent. Das gilt auch für Lisa Hirner, die zuletzt in Seefeld pausierte.
“Es war gut, dass ich ausgelassen habe. Am Montag ist es mir gleich wieder besser gegangen”, gab Eder Entwarnung. Bei einem Plattentest am Dienstag seien die Kraftwerte wieder “richtig gut” gewesen. Die 24-Jährige hatte vor zwei Wochen in Zao/Japan ihren ersten Weltcupsieg gefeiert.
Hirner ging es zuletzt “relativ schlecht”
Auch Hirner ist wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte, nachdem sie das Seefeld-Triple hatte auslassen müssen. “Gesundheitlich bin ich jetzt wieder topfit. Natürlich hätte es nicht geschadet, wenn ich das Wettkampf-Feeling in Seefeld hätte mitnehmen können. Aber mir ist es schon relativ schlecht gegangen”, sagte die Steirerin. In Predazzo erfüllt sich Hirner ihren Olympia-Traum als Überläuferin von der Nordischen Kombination.
Denn Frauen sind in ihrer Sportart unter den Fünf Ringen nicht startberechtigt, zudem ist auch die Olympia-Zukunft bei den Männern offen. “Bei uns Kombiniererinnen ist es ganz und gar nicht fix, dass wir da jemals hinfahren dürfen. Es könnte die einzige Chance für mich sein, dass ich jemals zu Olympia darf”, erzählte Hirner. “Dass die Männer da sein dürfen und wir nicht, das tut sehr weh. Wir präsentieren uns brutal gut, haben gute Zuschauerzahlen und Einschaltquoten. Wir tun alles, jetzt liegt es nicht mehr an uns.”




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