Kora Schaberl und Co. stemmten sich gegen die Griechinnen

EM-Teilerfolg für ÖVV-Frauen bei 1:3 gegen Griechenland

Dienstag, 25. August 2026 | 18:07 Uhr

Von: importer

Österreichs Volleyball-Nationalteam der Frauen hat auch sein viertes Match in der EM-Gruppe B in Brünn verloren, aber erstmals einen Satz für sich entschieden. Der mit 25:20 gegen Griechenland gewonnene Eröffnungssatz war der erste Satzgewinn von ÖVV-Frauen in einer Vorrunden-Gruppenphase in der EM-Geschichte. Denn 1958, 1963 und 1971 hatte es in Dreier-Pools jeweils zwei 0:3-Niederlagen gegeben. Mehr war gegen die Griechinnen beim 1:3 (20,-18-12,-14) aber nicht zu holen.

Die griechische Equipe war vor EM-Beginn nach Papierform am ehesten in Reichweite der Österreicherinnen gewähnt worden, gewann dann aber unerwartet zwei ihrer ersten beiden Matches. Zuspielerin Dana Schmit und Co. zeigten sich davon nach 0:3-Niederlagen gegen Serbien, Tschechien und die Ukraine aber zu Beginn unbeeindruckt. Vor allem durch eine Service-Serie von Kora Schaberl zogen sie gleich auf 4:0 davon, bauten den Vorsprung auch durch konzentriertes Abwehrverhalten noch aus und ließen die Gegnerinnen nicht mehr auf Tuchfühlung kommen.

Ab 2. Satz zu viele Eigenfehler, zu wenig Konstanz

Die Griechinnen reduzierten aber ab dem zweiten Durchgang ihre Quote an Eigenfehlern, während die der Truppe von ÖVV-Coach Roland Schwab stieg. Nach dem klaren Satzausgleich schien es ab dem dritten Satz endgültig in eine Richtung zu laufen, doch ÖVV-Kapitänin Nina Nesimovic und Co. bäumten sich auf, hielten in der Anfangsphase des vierten Durchgangs mit. Zu wenig Konstanz im Spiel des Europaranglisten-24. gegen den -20. brachten freilich neun Griechenland-Punkte in Folge und damit die Entscheidung. Danach spielte der Favorit die Partie locker nach Hause.

Das Vorrunden-Out des Außenseiters ist damit endgültig fix, ihren EM-Abschied geben die Österreicherinnen am Mittwoch (16.00 Uhr, live ORF Sport +) gegen Bulgarien.

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