Von: apa
Das Finale der Fußball-Champions-League der Frauen am 23. Mai in Oslo lautet Olympique Lyon gegen den FC Barcelona. Die Spanierinnen setzten sich gegen den FC Bayern nach dem 1:1 im Hinspiel vor 60.000 Fans im Camp Nou nach spannendem Spielverlauf mit 4:2 (2:1) und dem Gesamtscore von 5:3 durch. Bei den Deutschen wurden die Österreicherinnen Barbara Dunst und Katharina Naschenweng nicht eingewechselt. Barcelona steht zum fünften Mal en suite im Endspiel.
Salma Paralluelo brachte die Gastgeberinnen in der 13. Minute nach perfekter Flanke von Caroline Graham Hansen sehenswert in Führung. Zwar sorgte Linda Dallmann nur vier Minuten später aus einem Konter für den Ausgleich, doch dieser hielt nicht lange, denn in der 22. Minute jubelte das Camp Nou wieder: Alexia Putellas scorte nach einem Geplänkel im Strafraum und schwacher Bayern-Verteidigung zum 2:1. Kurz darauf schoss Graham Hansen nur knapp am langen Eck vorbei.
Zwei Lattenschüsse für Bayern
In der zweiten Hälfte brachte der spanische Bayern-Coach Jose Barcala zwar zwei neue Spielerinnen, aber Dunst und Naschenweng kamen zu keinem Einsatz. Ewa Pajor sorgte dann in der 55. Minute per Kopf mit ihrem neunten Champions-League-Saisontor für das 3:1. Nur drei Minuten später traf Putellas abseitsverdächtig zum zweiten Mal, das Tor wurde nach VAR-Check anerkannt. Die Gäste verkürzten in der 71. Minute nach einem Fehlpass der eingewechselten Weltfußballerin Aitana Bonmati durch Pernille Harder auf 2:4 und plötzlich stand das Spiel noch einmal an der Kippe.
Denn die Bayern steigerten sich, drückten und fanden innerhalb weniger Minuten gleich zwei Lattenschüsse durch die eingewechselte Arianna Caruso (79.) und vier Minuten später Dallmann aus der Distanz vor. Dazwischen hatte Bonmati die Entscheidung auf dem Fuß, zog aber aus 16 Metern knapp am Tor vorbei. Ein vermeintliches Tor der Bayern durch Harder zum 3:4 praktisch zum Ende der regulären Spielzeit wurde nach einem VAR-Check wegen eines zuvor begangenen Fouls aberkannt, es blieb beim 4:2.
Lyon hatte am Samstag den ohne die verletzte ÖFB-Teamtorhüterin Manuela Zinsberger angetretenen Titelverteidiger Arsenal mit einem 3:1 (2:0)-Heimsieg ausgeschaltet. Das Hinspiel in London hatte Arsenal 2:1 gewonnen.




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