Von: ka
Székesfehérvár/Bruneck – Weniger als 24 Stunden nach der knappen Niederlage in Wien steht der HC Pustertal erneut auf dem Eis, dieses Mal in Székesfehérvár. Neben Bardreau muss Coach Jaspers auch auf Lipon verzichten und schickt nach der Pause gestern wieder Pasquale ins Tor.
Der HC Pustertal startet mit der richtigen Einstellung in die Partie und hat gleich durch Glira die erste Chance, doch sein Versuch bleibt ohne Erfolg. Rund um die fünfte Minute zieht Zanatta zweimal aus der Distanz ab; beim Abpraller nach dem zweiten Schuss verpasst Rueschhoff den Rebound. In der sechsten Minute haben die Gastgeber durch Erdely ihre erste Gelegenheit, doch Pasquale reagiert souverän. Eine Minute später kombinieren Frycklund und Lobis sehenswert, aber der ungarische Torhüter pariert. In der achten Minute ist es Kiss, der für Fehérvár abschließt, doch erneut steht Pasquale sicher. Danach scheitern sowohl Saracino als auch Frycklund im direkten Duell an Reijola. In der 16. Minute versuchen es erst Richards, dann Horvath für die Ungarn – beide ohne Glück. Eine Minute zwanzig vor Drittelende kassiert Deluca die erste Strafe des Abends, doch die Teams gehen mit 0:0 in die Pause.

Das zweite Drittel beginnt erneut mit Druck seitens der Puschtra; gleich in der ersten Minute hat Rueschhoff eine gute Gelegenheit. In der 7. Minute fällt schließlich das verdiente 0:1 – Mantinger trifft per Rückhand, nachdem er kurz zuvor den Pfosten getroffen hatte. Nach dem Führungstreffer wird es kurz brenzlig, da Bowlby und anschließend Frycklund fast gleichzeitig Strafen kassieren. Die beste Chance in dieser Phase hat Gerlach, doch Pasquale hält stark. In der 32. Minute muss Stipsicz wegen Haltens auf die Strafbank. Während dieser Überzahl scheitern zunächst Rueschhoff und dann Saracino, der von hinter dem Tor kommt, aber den gegnerischen Goalie nicht überraschen kann. Fünf Sekunden vor Ablauf der Strafe trifft Saracino dann nach einem Abpraller zum 2:0. In der 37. Minute kassiert Terbocs nach einem Gerangel mit Osmanski noch eine doppelte Zweiminutenstrafe (2+2).
Das Schlussdrittel beginnt deshalb mit Powerplay für die Gäste, und der HCP bleibt am Drücker: Di Tomaso prüft Reijola aus der Distanz, Rueschhoff schießt zu zentral. Wenig später sorgt das Tandem Tičar–Purdeller für eine weitere gute Chance, während auf der Gegenseite Gerlach gefährlich wird. In der 44. Minute muss Blum auf die Strafbank, und die Ungarn treffen bei dieser Gelegenheit den Pfosten. Noch in Unterzahl kombinieren Saracino und Ierullo, doch auch dieser Schuss wird abgewehrt. In der 53. und 57. Minute gibt es Strafen gegen Nemeth und Richards, aber der HCP kann kein Kapital daraus schlagen. Zwei Minuten vor dem Ende wird Osmanski wegen Stockschlags bestraft – die Schiedsrichter verhängen sogar einen Penalty. Doch Pasquale bleibt cool und pariert gegen Kuralt. 36 Sekunden vor der Schlusssirene macht der heute im Angriff aufgebotene Glira dann mit einem Treffer ins leere Tor endgültig alles klar: Der HC Falkensteiner Pustertal feiert vor den Augen der vier nach Ungarn mitgereisten Fans einen enorm wichtigen 3-0-Auswärts-Sieg und setzt eine Hypothek auf einen der Top-6-Plätze.

Nach dieser kräftezehrenden Auswärtstour geht es am Mittwoch weiter: Dann empfängt der HCP den EC Graz in der Intercable Arena.
Hydro Fehérvár AV19 – HC Falkensteiner Pustertal 0:3 (0:0, 0:2, 0:1)
Referees: GEBEI, HRONSKY, Durmis, Jedlicka
Goals HCP: Mantinger (27.), Saracino (35./PP), Glira (60./EN)




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