Wooh (Nr. 4) schoss Kamerun doch noch ins Achtelfinale

Kamerun dank Last-Minute-Sieg im Afrika-Cup-Achtelfinale

Dienstag, 23. Januar 2024 | 23:09 Uhr

Mit einem im Finish erkämpften ersten Sieg hat Kamerun den Aufstieg in das Achtelfinale des Fußball-Afrika-Cups in der Elfenbeinküste geschafft. Der fünffache Afrika-Meister besiegte am Dienstag in Bouake im abschließenden Gruppenspiel Gambia mit 3:2 (0:0). Titelverteidiger Senegal entschied in Yamoussoukro das Duell um Platz eins in der Gruppe C mit 2:0 (0:0) gegen Guinea für sich. Aus Gruppe D schafften Angola, Burkina Faso und Mauretanien den Sprung in die K.o.-Runde.

Kamerun, die zweiterfolgreichste Nation beim Afrika Cup, lag durch Tore von Ablie Jallow (72.) und Ebrima Colley (85.) mit 1:2 zurück und stand vor dem Aus. Dank eines Eigentors von James Gomez (87.) und dem Treffer von Abwehrchef Christopher Wooh (91.) gelang aber noch der für den Aufstieg notwendige Sieg. Kamerun beendete die Gruppe auf Rang zwei und trifft im Achtelfinale auf Nigeria. Bei Gambia, mit einem Punkt Gruppenletzter, kam LASK-Mittelfeldspieler Ebrima Darboe nicht zum Einsatz. Teamchef Tom Saintfiet trat noch am Abend zurück.

Der bereits davor als Aufsteiger festgestandene Senegal feierte den dritten Sieg im dritten Spiel. Abdoulaye Seck (61.) und Iliman Ndiaye (90.) trafen für die Mannschaft um Stürmerstar Sadio Mane, die es im Achtelfinale mit einem Gruppendritten zu tun bekommt. Guinea fiel durch die Niederlage beim Comeback von Stuttgart-Torjäger Serhou Guirassy auf Rang drei zurück, steht aber als einer der vier besten Gruppendritten ebenfalls in der K.o.-Runde.

In der Gruppe D feierte Mauretanien mit einem 1:0 (1:0) gegen Algerien den ersten Sieg bei einer Endrunde und holte damit auch das Achtelfinalticket. Den Gruppensieg sicherte sich Angola mit einem 2:0 (1:0) über Burkina Faso.

Abseits des Spielgeschehens hat Marokkos Nationaltrainer Trainer Walid Regragui rassistische Äußerungen zu Kongos Kapitän Chancel Mbemba bestritten und zugleich Morddrohungen gegen seine Person öffentlich gemacht. Die Vorwürfe seien “beschämend”, sagte Regragui. Er selbst habe in der Debatte in sozialen Netzwerken rassistische Nachrichten und auch Morddrohungen erhalten, berichtete der 48-Jährige.

Regragui und Mbemba waren im hitzigen Vorrundenspiel zwischen Marokko und Kongo (1:1) am vergangenen Sonntag aneinandergeraten. Mbemba hatte danach angedeutet, dass Regragui ihn dabei beleidigt habe. Anschließend waren in Mbembas Social-Media-Accounts rassistische Kommentare und Symbole aufgetaucht. “Ich habe den Spieler nicht beleidigt”, betonte Regragui.

Von: APA/Reuters

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