Fiala musste abtransportiert werden

Kanada nach 5:1 gegen Schweiz im Eishockey-Viertelfinale

Samstag, 14. Februar 2026 | 08:56 Uhr

Von: APA/sda

Rekordolympiasieger Kanada hat am Freitag auch sein zweites Spiel im olympischen Eishockey-Turnier der Männer gewonnen und steht vorzeitig im Viertelfinale. Die Auswahl der NHL-Größen besiegte die Schweiz mit 5:1, nachdem sie zum Auftakt Tschechien mit 5:0 überrollt hatte. Überschattet war die Partie von einer schweren Verletzung von Schweiz-Star Kevin Fiala. Der NHL-Profi von den Los Angeles Kings musste minutenlang am Eis versorgt werden, ehe er abtransportiert wurde.

Der Eidgenosse zog sich eine Unterschenkelverletzung zu, laut Swiss Ice Hockey ist für Fiala das Turnier damit beendet. Der Stürmer war an der Bande mit Tom Wilson zusammengeprallt und verletzt liegengeblieben. Neben Fiala verletzten sich in der Partie auch der Schweizer Verteidiger Andrea Glauser (Kopf) und Center Denis Malgin (Schulter). NHL-Superstar Connor McDavid erzielte indes für die Kanadier sein lange erwartetes erstes Olympia-Tor.

Die Tschechen verspielten gegen Frankreich zwischenzeitlich eine 2:0-Führung, schrieben mit einem 6:3 aber den ersten Sieg an und treffen zum Abschluss der Gruppenphase auf die Schweiz. In der Gruppe B rehabilitierte sich Finnland für die 1:4-Auftaktniederlage gegen die Slowakei. Der Olympiasieger von Peking 2022 gewann das skandinavische Duell gegen Schweden 4:1. Die Slowaken besiegten mit 3:2 auch Italien.

USA und Schweden im Frauen-Halbfinale

Bei den Frauen zog Topfavorit USA mit einem ungefährdeten 6:0 gegen Gastgeber Italien ins Semifinale ein. Eine Überraschung gab es im anderen Viertelfinale. Schweden setzte sich dank der herausragenden Torfrau Ebba Svensson, die alle 29 Schüsse parierte, gegen Tschechien mit 2:0 durch. Hanna Olsson brachte die Skandinavierinnen in der 25. Minute in Führung, 25 Sekunden vor Schluss machte Hilda Svensson mit einem Schuss ins leere Tor alles klar. Um die weiteren Halbfinal-Tickets spielen am Samstag Kanada und Deutschland (16.40 Uhr) bzw. Finnland und die Schweiz (21.10 Uhr).

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