Von: apa
Jorge Martin hat am Samstag den Sprint beim Grand Prix der USA in Austin gewonnen. Der Spanier zog auf seiner Aprilia in der letzten Runde mit einem riskanten Manöver am Italiener Francesco Bagnaia (Ducati) vorbei und brachte den Vorsprung ins Ziel. Die Siegesfeierlichkeiten auf dem Motorrad rächten sich, nach einem Wheelie kam der 28-Jährige zu Sturz, schlitterte über die Strecke, dürfte aber mit dem Schrecken davongekommen sein. Stürze hatten auch das Rennen geprägt.
Weltmeister Marc Marquez kollidierte in einer der ersten Kurven mit Fabio Di Giannantonio. Letzterer schied aus, Marquez kam als 17. am Ende des Klassements ins Ziel. Auf dem Weg zu Rang zwei rutschte zudem Marco Bezzecchi ohne Fremdeinwirkung von der Strecke. Für den Italiener lief es damit einmal mehr im Sprint nicht nach Wunsch, was völlig konträr zu seiner Bilanz in den Hauptrennen ist, von denen er saisonübergreifend die jüngsten vier gewonnen hat.
Für Martin ist es bereits der 17. Sprintsieg seiner Karriere, damit ist er die Nummer eins. Diese Position hat er jetzt auch in der MotoGP-Gesamtwertung – erstmals seit 2024. Mit 57 Punkten hat er um einen mehr als Verfolger Bezzecchi. “Ich bin so glücklich. Ich habe es vermisst, hier Rennen zu fahren, der Sieg bedeutet mir sehr viel”, sagte Martin. Rang drei ging an den Spanier Pedro Acosta (KTM), diesen könnte er allerdings eventuell noch verlieren, zumal ihm noch eine Strafe droht. Vierter war Enea Bastianini (ITA/KTM-Tech3). Am Sonntag (22.00 Uhr) geht es im Hauptrennen um den Sieg.




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