Von: apa
Skispringer Maximilian Ortner hat in Oslo seinen ersten Weltcupsieg knapp verpasst. Der Kärntner musste sich am Samstag nach Halbzeitführung um 1,4 Punkte dem Schweizer Gregor Deschwanden beugen. Lahti-Sieger Daniel Tschofenig verfehlte das Podest als Vierter 0,4 Zähler hinter dem Japaner Naoki Nakamura hauchdünn. Einige Topathleten landeten im ersten von zwei Bewerben am Holmenkollen im geschlagenen Feld. Seriensieger Domen Prevc wurde nur 42.
Ortner trumpfte hingegen gegen Ende eines für ihn schwierigen Winters mit Flügen auf 132 und 126,5 Meter unerwartet auf. Der 23-jährige Feldkirchner musste in der Entscheidung den Olympia-Dritten Deschwanden (132,5/130,5) aber noch vorbeilassen, womit der Schweizer und nicht er seinen ersten Sieg feiern durfte. Für Ortner ist es der dritte Podestplatz seiner Karriere nach zwei dritten Rängen in der Vorsaison. Im laufenden Winter war bis dato ein fünfter Platz beim Skifliegen am Kulm sein Topergebnis gewesen.
Bestes Weltcupergebnis an einem besonderen Ort
“Nach dieser sehr, sehr schwierigen Saison ist das unbeschreiblich. Vor allem da am Holmenkollen, das ist schon ein besonderer Ort, hier mein bestes Weltcup-Ergebnis zu feiern, das ist so cool. Ich bin sehr happy mit dem zweiten Platz”, sagte Ortner im ORF-Interview und betonte: “Ich habe das letzte Jahr endlich bestätigt, alles was jetzt noch kommt, ist nur noch Zugabe.”
Tschofenig ärgerte sich nicht über den bitteren vierten Rang. “Wenn ich die Kante genauer treffe, stehe ich auch am Podium. Es hat aber trotzdem ganz gut funktioniert”, sagte Tschofenig. Manuel Fettner, Stephan Embacher und Jonas Schuster kamen auf die Plätze neun bis elf. Stefan Kraft fand als 23. hingegen wieder nicht aus seiner aktuellen Krise.
Eder bei 17. Sieg von Prevc Zehnte
Im Frauen-Bewerb belegte Lisa Eder Platz zehn. Die Salzburgerin verlor Rang drei im Gesamtweltcup an die am Samstag drittplatzierte Doppel-Olympiasiegerin Anna Odine Ström aus Norwegen. Der Sieg ging zum bereits 17. Mal in dieser Saison an Gesamtsiegerin Nika Prevc. Die Slowenin gewann 2,4 Zähler vor der Japanerin Nozomi Maruyama.




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