Von: APA/Reuters
French-Open-Sieger Alexander Zverev ist am Donnerstag in überzeugender Manier in die dritte Wimbledon-Runde eingezogen. Der als Nummer zwei gesetzte Deutsche hatte gegen den Franzosen Valentin Royer nur im dritten Satz etwas Mühe, siegte aber sicher 6:3,6:2,7:6(3). Auch Alex de Minaur und Taylor Fritz, die Nummern fünf und sechs in London, kamen ohne Satzverlust weiter. Titelverteidigerin Iga Swiatek war weit stärker als zum Auftakt und gab nur vier Games ab.
“Für zweieinhalb Sätze war das ein fast perfektes Match. Dann habe ich ein bisschen den Fokus verloren. Er hat es gut genutzt. Ich bin froh, dass ich in drei Sätzen durch bin”, erklärte Zverev erleichtert. Für die Fortdauer des Turniers sei ein glatter Sieg kein Nachteil. “Ich komme in ein Alter, wo du Energie sparen musst und es gibt dir auch Selbstvertrauen”, sagte der Hamburger lächelnd. Er hat es bisher noch nie über das Achtelfinale im All England Tennis Club geschafft. “Aber wenn ich so weiterspiele, denke ich, dass es dieses Jahr passieren kann.”
Vorjahresfinalistinnen sicher weiter
Mit der Polin Swiatek und der ihr damals 0:6,0:6 unterlegenen US-Amerikanerin Amanda Anisimova sind auch die beiden Vorjahresfinalistinnen in die Runde der letzten 32 eingezogen. Allerdings auf sehr unterschiedliche Weise: Während Swiatek mit der früheren Weltranglisten-Ersten Karolina Pliskova beim 6:1,6:3 unerwartet wenig Mühe hatte, setzte sich Anisimova im US-Duell mit Sofia Kenin erst im langen Tiebreak des dritten Satzes 6:2,4:6,7:6(10/3) durch. Die ukrainische Paris-Semifinalistin Marta Kostjuk hatte gegen die Russin Anna Blinkowa beim 6:7(5),6:3,6:3 auch nicht gerade leichtes Spiel.




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