Von: apa
Weltmeister Tadej Pogacar hat bei seinem Saisondebüt die unveränderte Rangordnung im Radsport mit einem überlegenen Sieg beim Schotterstraßenklassiker Strade Bianche unterstrichen. Der Slowene gewann am Samstag in der Toskana zum dritten Mal in Serie. Der 27-Jährige setzte sich 80 km vor dem Ziel in einer der schwierigsten Schotterpassagen ab und siegte rund eine Minute vor Frankreichs Jungstar Paul Seixas (Decathlon) und seinem UAE-Teamkollegen Isaac del Toro aus Mexiko.
Der unter anderem von Felix Großschartner unterstützte Pogacar triumphierte nach 203 km und 3.600 Höhenmetern in Siena zum insgesamt vierten Mal. 2022 hatte er das Rennen erstmals für sich entschieden. Insgesamt war es für den viermaligen Tour-de-France-Champion der 109. Erfolg seiner Karriere.
Das Frauen-Rennen über 133 km entschied völlig überraschend Elise Chabbey (FDJ) für sich. Die Schweizerin behauptete sich im Sprint einer Fünferspitzengruppe. Die Topfavoritinnen Demi Vollering und Pauline Ferrand-Prevot waren nach einer Irrfahrt in einen falschen Streckenabschnitt rund 30 km vor dem Ziel chancenlos. Christina Schweinberger (Fenix) wurde 56., World-Tour-Neuling Katharina Sadnik (Visma) kam nicht ins Ziel.




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