Weißrote müssen sich trotz guter Leistung den Sizilianern auswärts mit 3:0 beugen

Positivserie endet in Palermo

Samstag, 21. Februar 2026 | 19:53 Uhr

Von: ka

Palermo/Bozen – Im Rahmen des 26. Spieltags musste sich die Mannschaft von Trainer Fabrizio Castori nach zuletzt sieben Spielen ohne Niederlage und trotz guter Leistung den Sizilianern auswärts mit 3:0 beugen. Für die „Rosanero“ trafen Pohjanpalo per Elfmeter (21.), Le Douaron (38.) und Ceccaroni (52.).

FC Südtirol

Im Rahmen des 26. Spieltags, des siebten der Rückrunde, der Serie BKT 2025/26 endet für den FC Südtirol die Positivserie von zuletzt sieben Spielen ohne Niederlage: Die Formation unter der Leitung von Mister Fabrizio Castori unterliegt Palermo im „Stadio Renzo Barbera“ trotz guter Leistung mit 0:3 (0:2). Während für die Weißroten somit eine Positivserie von fünf Siegen und zwei Remis unterbrochen wird, bleiben die „Rosanero“ nun seit 14 Partien ungeschlagen und feiern ihren achten Heimsieg in Folge – Vereinsrekord.

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Den Anfang für die Gastgeber macht eine strittige Elfmeterentscheidung: Pohjanpalo trifft vom Punkt unten links zum 1:0 (21.). Der FCS reagiert und erspielt sich in der Folge einige gute Möglichkeiten auf den Ausgleich; mitten in die beste Phase der Gäste hinein erhöhen die Hausherren, ein wuchtiger Le-Douaron-Abschluss schlägt unten links zum 2:0 ein (38.). Kurz nach dem Seitenwechsel markiert Ceccaroni per Heber nach Assist von Pierozzi den 3:0-Endstand (52.).

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ERSTE HALBZEIT

Die Weißroten stoßen an, jedoch sind es die Gastgeber, die zur ersten Torchance kommen: Es läuft die 3. Spielminute, als Bani einen Ball im offensiven Halbfeld aufnimmt, kontrolliert und sich per Distanzschuss versucht; dieser wäre wohl im rechten Kreuzeck eingeschlagen, doch Adamonis wehrt per Glanzparade zur Ecke ab. Auch am anderen Ende ist die erste Gelegenheit eine richtig gute. Die Gäste kommen über rechts, schließlich findet Molina mit seiner flachen Hereingabe im Zentrum Casiraghi, der das Zuspiel annimmt und wuchtig abschließt; Joronen ist jedoch auf der Hut und bewahrt die „Rosanero“ mit einer starken Tat vor dem Rückstand (6.). In Minute 8 scheitert Ranocchia mit seinem Linksschuss von außerhalb der FCS-Box nach dem zweiten Eckstoß der Gastgeber an Adamonis. Dann eine richtungsweisende Szene der Partie: Nach einem Steckpass in den Gäste-Strafraum eilt Adamonis aus seinem Gehäuse, der eingelaufene Segre kommt leicht zu spät, er sucht den Kontakt mit dem Gäste-Keeper, vergebens. Schiedsrichter Crezzini zeigt dem Palermo-Mittelfeldakteur zunächst die Gelbe Karte wegen Schwalbe; dann jedoch ruft der VAR den Unparteiischen zum On-Field-Review. Aufgrund einer minimalen Berührung nimmt Crezzini die Verwarnung für Segre und somit auch seine Entscheidung, weiterlaufen zu lassen, zurück und zeigt auf den Elfmeterpunkt (19.). Pohjanpalo lässt sich nicht zweimal bitten und trifft mit rechts ins linke Eck zur 1:0-Führung für Palermo (21.). In Spielminute 27 wird Davi nach einer sehenswerten Ballstafette links an der Strafraumgrenze freigespielt, jedoch zischt sein Abschluss haarscharf am langen rechten Pfosten vorbei. In der Folge drückt der FCS, Palermo hingegen leidet kurz, verteidigt sich aber gekonnt, Frigerio legt seinen Abschluss aus der zweiten Reihe knapp neben das Tor der „Rosanero“ (33.). Jedoch sind die Hausherren imstande, mitten in der besten Phase der Gäste auf 2:0 zu erhöhen. Le Douaron fängt einen Ball ab und trifft mit seinem Distanzschuss mit links wuchtig ins linke untere Eck; Adamonis ist mit den Fingerspitzen noch dran, kann den Einschlag aber nicht verhindern (38.). In der vierten Minute der Nachspielzeit setzt Casiraghi Pecorino in der Palermo-Box in Szene, dessen Direktabnahme mit links am Außennetz endet (45+4.).

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ZWEITE HALBZEIT

Unverändert geht es in die zweiten 45 Minuten. Palermo gelingt früh der vermeintliche K.-o.-Treffer: langer Ball in die Tiefe von Pierozzi für den aufgerückten Ceccaroni, der das Zuspiel mit rechts kontrolliert und Adamonis per Heber mit links zum 3:0 überwindet (52.). Der FCS gibt sich allerdings zu keinem Zeitpunkt auf: El Kaouakibi tankt sich auf rechts durch, er flankt in die Mitte, wo Joronen zur Ecke klärt (56.). Kurz darauf zirkelt Casiraghi seinen Freistoß von der rechten Strafraumgrenze über die Mauer, jedoch auch knapp über das Palermo-Tor (59.). Wenig später nimmt Davi nach toller Aktion Frigerio mit, der wiederum Pecorino in der Box bedient: Dessen Volley fällt zu hoch aus (63.). In der Folge köpft Merkaj aus bester Position – nach Hereingabe von Davi von links – knapp drüber (65.). Auf der Gegenseite spielt Pohjanpalo Segre frei, dessen Linksschuss endet am Außennetz (68.). In Minute 71 berührt der frisch in die Partie gekommene Gyasi Casiraghi in der eigenen Box, letzterer geht zu Boden, der Unparteiische jedoch lässt weiterlaufen. Mit Anbruch der Schlussphase legt Palumbo von der rechten Außenbahn ins Zentrum zu Pohjanpalo, der Adamonis abräumt; der Ball kommt so auf Umwegen zu Ranocchia, der volley mit links zum vermeintlichen 4:0 ins linke Kreuzeck trifft (79.). Der Treffer wird jedoch vom Schiedsrichtergespann nach einem On-Field-Review wegen des Foulspiels des finnischen Stürmers am FCS-Keeper richtigerweise einkassiert. In der letzten Minute der regulären Spielzeit kann sich Adamonis nochmals bei einem Weitschuss von Augello auszeichnen (90.). Es bleibt beim 0:3 aus der Sicht des FC Südtirol.

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Die Mannen unter der Leitung von Mister Fabrizio Castori nehmen den Trainingsbetrieb im FCS Center in der Sportzone Rungg wieder am Montagnachmittag (23. Februar) auf.

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PALERMO FC – FC SÜDTIROL 3:0 (2:0)

PALERMO FC (3-4-2-1): Joronen; Ceccaroni, Bani ©️ (54. Magnani), Peda; Augello, Ranocchia (80. Blin), Segre, Pierozzi (65. Gyasi); Le Douaron (65. Johnsen), Palumbo; Pohjanpalo (80. Corona).
Auf der Ersatzbank: Gomis, Gomes, Vasic, Giovane, Modesto, Bereszynski, Veroli.
Trainer: Filippo Inzaghi.

FC SÜDTIROL (3-5-2): Adamonis; Veseli (78. Mancini), Bordon, El Kaouakibi; S. Davi, Casiraghi (82. Verdi), Frigerio (65. Tronchin), Tait ©️ (65. Crnigoj), Molina; Pecorino (65. Tonin), Merkaj.
Auf der Ersatzbank: Borra, Cragno, Masiello, Zedadka, Sabatini, F. Davi, Brik.
Trainer: Fabrizio Castori.

SCHIEDSRICHTER: Valerio Crezzini (Siena) | Die Assistenten: Marco Trinchieri (Mailand) & Stefano Galimberti (Seregno) | Vierter Offizieller: Fabio Rosario Luongo.
VAR: Francesco Meraviglia (Pistoia) | AVAR: Emanuele Prenna (Molfetta).

TORE: 1:0 Pohjanpalo (Foulelfmeter, 21.), 2:0 Le Douaron (38.), 3:0 Ceccaroni (52.).

DISZIPLINARISCHE MASSNAHMEN: Gelbe Karten – Frigerio (FCS | 54.), Tonin (FCS | 90+3.)

ANMERKUNGEN: teils heiterer Nachmittag, Temperaturen um 14 °C. 24.915 Zuschauer. Eckenverhältnis: 5:3 (3:1) | Nachspielzeit: 4 Min. + 4 Min.

Bezirk: Bozen

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