Scheib in Copper Mountain auf dem Podest

Scheib im Copper-Riesentorlauf hinter Robinson Zweite

Samstag, 29. November 2025 | 23:19 Uhr

Von: apa

Zum fünften Mal in ihrer Karriere hat Alice Robinson ein alpines Weltcup-Skirennen gewonnen. Die Neuseeländerin siegte am Samstag im Riesentorlauf von Copper Mountain mit 0,96 Sek. Vorsprung auf Sölden-Triumphatorin Julia Scheib aus der Steiermark und 1,08 auf die Norwegerin Thea Louise Stjernesund. Katharina Liensberger landete als zweitbeste Österreicherin an der zehnten Stelle (+1,79). Am Sonntag steht noch ein Frauen-Slalom auf dem Programm.

“Es war im zweiten Durchgang ein gescheiter Ritt. Sehr, sehr dunkel, schlechte Bodensicht. Ich bin megahappy mit dem zweiten Platz”, sagte Scheib, die auch kommende Woche in Mont Tremblant das Rote Trikot der Weltcupführenden in der Disziplinwertung tragen wird. “Ich bin im zweiten Durchgang nicht so gut in den Rhythmus gekommen, ich habe die Spuren nicht so aufgenommen. Ich bin hängengeblieben, aber es ist gut ausgegangen.” Im ersten Lauf war sie ein wenig davon überrascht worden, dass es aggressiver war als erwartet.

Liensberger ging ans Limit

Während es für Scheib von Halbzeitrang drei auf zwei nach vor ging, verlor Liensberger zwei Plätze. Das trübte die Freude aber nicht. “Für mich ist das sicher ein Schritt nach vorne heute. Es fühlt sich leicht an mein Skifahren, es ist eine Dynamik drinnen. Es macht Riesenspaß, wenn ich das Gefühl habe, von Tor zu Tor eine Beschleunigung zu kriegen”, sagte die Vorarlbergerin. “Die Abstimmung hat super gepasst.”

Sie sei sehr glücklich und freue sich, weiterzuarbeiten. “Ich bin absolut zufrieden.” Das durfte auch Robinson sein, die zuvor dreimal eine Halbzeitführung nicht zum Sieg ins Ziel gebracht hatte. “Es war ein Kampf, aber heute wollte ich mir das nicht mehr nehmen lassen. Ich bin wirklich stolz auf mich.” Für sie war es auch ein verfrühtes Geburtstagsgeschenk, am Montag wird sie 24.

Franziska Gritsch verbesserte sich von Platz 27 auf 18, Lisa Hörhager wurde 22. und holte ihre ersten Punkte im Riesentorlauf. Nina Astner kam auf Rang 23, Stephanie Brunner blieb mit Rang 25 weit hinter den Erwartungen. Victoria Olivier (35.) und Viktoria Bürgler (40.) verpassten die Qualifikation für den 2. Durchgang.

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