Fünfter Sieg aus den letzten sieben Spielen

Sensationeller FCS: Wertvoller 2:1-Auswärtssieg in Bari

Sonntag, 15. Februar 2026 | 18:36 Uhr

Von: ka

Bari/Bozen – Die von Mister Fabrizio Castori trainierte Mannschaft siegt im Stadio San Nicola mit 2:1 (0:0) und feiert damit den fünften Sieg aus den letzten sieben Spielen. Merkaj (48.) und ein Eigentor von Mané (75.) bringen drei Punkte. Rao kann für die Gastgeber nur noch verkürzen (80.).

FC Südtirol

Weißrotes Ausrufezeichen in Bari. Im Rahmen des 25. Spieltags, des sechsten der Rückrunde, der Serie BKT 2025/26, setzt sich der FC Südtirol in Bari durch: Im Stadio San Nicola feiert die Truppe von Mister Fabrizio Castori einen 2:1 (0:0)-Auswärtssieg und bleibt somit seit sieben Spielen ungeschlagen (bei fünf Siegen und zuletzt zwei torlosen Unentschieden).

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Bereits in Hälfte eins zeigen sich die Weißroten aktiver, während die Gastgeber auf Ordnung in der Defensive und Konter setzen, die jedoch von den Gästen stets mustergültig unterbunden werden. Als spielentscheidend erweisen sich dann die Schachzüge von Mister Castori in der Pause: Kapitän Tait und Merkaj kommen für Crnigoj und Verdi in die Partie, nach nicht einmal drei Minuten haben beide ihren Anteil an der FCS-Führung: Einen Casiraghi-Diagonalschuss nach flacher Hereingabe von Tait kann Cerofolini noch stark parieren, Merkaj staubt zum 1:0 ab (48.). Die Weißroten drängen auf den zweiten Treffer, der in Minute 75 zur Tatsache wird: Manè lenkt einen Freistoß von Casiraghi aus dem linken Halbfeld unglücklich zum 2:0 ins eigene Tor (75.). Rao kann zwar für die Gastgeber sehenswert wie schnell verkürzen; sein Drehschuss mit rechts findet unter Mithilfe des rechten Innenpfostens seinen Weg zum 2:1 ins Netz (80.), doch am Ende nimmt der FC Südtirol die vollen drei Punkte aus Bari mit. Die Weißroten halten nun bei 33 Zählern.

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ERSTE HALBZEIT

Nach einem längeren Abtasten sind es die Gäste, die sich die erste Torchance erspielen: In der 6. Minute stiehlt Casiraghi Traoré am linken Strafraumeck den Ball vom Fuß und zieht dann mit rechts ab, doch Mantovani kann per Grätsche abblocken. Kurz darauf kombiniert sich der FCS in die Bari-Box, Verdi schließt mit der rechten Fußspitze ab: Cerofolini hält sicher (12.). Am anderen Ende kann Kofler Cuni kurz vor dem eigenen Strafraum nur mit einem Foul stoppen, den fälligen Freistoß aus aussichtsreicher Position setzt Cavuoti in die Mauer (15.). Die Partie nimmt mit fortlaufender Spieldauer an Fahrt auf. Cavuoti kommt über rechts und spielt Cuni in der Mitte an; dieser nimmt die Kugel aus vollem Lauf mit, dringt halbrechts in die FCS-Box ein und schließt wuchtig ab, knapp rechts vorbei (27.). Auf der Gegenseite flankt Crnigoj von der rechten Außenbahn ins Zentrum, wo Schienenspieler Davi im Rücken der gesamten Bari-Abwehr einläuft und zum Kopfball kommt: Cerofolini ist aufmerksam (28.). In Minute 31 köpft Odenthal nach einem Corner von Dorval von rechts knapp links vorbei, ehe Casiraghi im direkten Gegenzug links in den Bari-Strafraum eindringt und für Davi ablegt; dieser flankt vom linken Strafraumeck präzise an den zweiten Pfosten, wo sich Pecorino stark von seinem Bewacher löst, dann jedoch seinen Kopfstoß aus bester Position über das Tor von Cerofolini setzt. Die Gäste bleiben dran: Von Odenthals Oberkörper kommt das Leder zu Molina, der seine Direktabnahme knapp rechts vorbeilegt (42.). Die letzte Aktion der ersten Hälfte gehört Dorval, seinen Abschluss kann Molina abblocken (43.).

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ZWEITE HALBZEIT

Beide Teams tätigen zur Pause einen Doppelwechsel: Bei den Gastgebern kommen Rao und Moncini für Piscopo und Mantovani in die Partie, während bei den Weißroten Crnigoj und Verdi durch Tait und Merkaj ersetzt werden. Die Schachzüge von Mister Castori sollten sich sogleich bezahlt machen: Tait hat auf der rechten Seite Platz und spielt flach in die Mitte zu Casiraghi, der mit seinem wuchtigen Diagonalschuss das linke untere Eck anvisiert – Cerofolini kann sich diesem noch mit einer Glanzparade entgegensetzen, beim anschließenden Abstauber von Merkaj ist der Bari-Schlussmann jedoch machtlos, 0:1 (48.). Kurz darauf holt Casiraghi eine Ecke heraus und bringt diese auch gefährlich ins Zentrum, doch ein Verteidiger fälscht noch ab (51.). Auf der anderen Seite folgt die erste Bari-Reaktion auf den Rückstand: Cunis Abschluss von der Strafraumgrenze wird von der FCS-Hintermannschaft erfolgreich abgeblockt (56.). Direkt im Gegenzug nimmt Casiraghi rund 18 Meter vor dem Gehäuse der Gastgeber auf halblinks Davi mit, dessen Direktschuss mit links wuchtig, jedoch zu zentral ausfällt: Cerofolini packt sicher zu (57.). Die Weißroten drängen in dieser Phase auf den zweiten Treffer. Cerofolini verwehrt Pecorino das 0:2, der Nachschuss von Tait wird abgeblockt, ehe der dritte Versuch dem eingewechselten Frigerio gehört; dieser wird zur Ecke abgefälscht (63.). Am anderen Ende köpft Cistana nach einer Dorval-Ecke von rechts über das Tor von Adamonis (66.). In Minute 75 gelingt dem FC Südtirol das wichtige 2:0: Casiraghi bringt einen Freistoß aus dem linken Halbfeld gefährlich an den zweiten Pfosten, wo Manè den Ball im Versuch, El Kaouakibi zu antizipieren, unglücklich ins eigene Tor lenkt. Doch die Gastgeber stecken nicht auf und kommen sogleich zum Anschluss: Rao wird vor der FCS-Box angespielt, er zieht in die Mitte und trifft sehenswert – unter Mithilfe des rechten Innenpfostens – zum 1:2 (80.). In der Schlussphase bleibt Manès Schuss rechts in der Box an Moncini hängen (86.), ehe Gytkjaer einen Freistoß aus gut 20 Metern Entfernung – nach Foul von Merkaj an Artioli – in die Mauer setzt (90+3.). In der Folge lassen die Weißroten nichts mehr zu und tüten einen wichtigen 2:1-Auswärtssieg, den fünften Dreier aus den letzten sieben Spielen, ein.

FC Südtirol

Die Mannen unter der Leitung von Mister Fabrizio Castori nehmen den Trainingsbetrieb im FCS Center in der Sportzone Rungg wieder am Dienstagnachmittag, den 17. Februar, auf.

FC Südtirol

SSC BARI – FC SÜDTIROL 1:2 (0:0)

SSC BARI (3-4-2-1): Cerofolini; Mantovani (46. Rao), Odenthal, Cistana; Dorval ©, Traoré (69. Artioli), Braunoder, Manè; Piscopo (46. Moncini), Cavuoti (79. Esteves); Cuni (69. Gytkjaer).
Auf der Ersatzbank: Pissardo, Burgio, Pagano, Bellomo, Maggiore, Pucini, Stabile.
Trainer: Moreno Longo.

FC SÜDTIROL (3-5-2): Adamonis; Veseli, Kofler, El Kaouakibi; S. Davi, Casiraghi ©, Tronchin (57. Frigerio), Crnigoj (46. Tait), Molina (69. F. Davi); Pecorino (81. Tonin), Verdi (46. Merkaj).
Auf der Ersatzbank: Borra, Cragno, Bordon, Mancini, Zedadka, Sabatini.
Trainer: Fabrizio Castori.

SCHIEDSRICHTER: Luca Massimi (Termoli) | Assistenten: Thomas Miniutti (Maniago) & Mattia Pascarella (Nocera Inferiore) | Vierter Offizieller: Claudio G. Allegretta (Molfetta).

VAR: Niccolò Baroni (Florenz) | AVAR: Alessandro Prontera (Bologna).
TORE: 0:1 Merkaj (48.), 0:2 Eigentor Manè (75.), 1:2 Rao (80.).

DISZIPLINARISCHE MASSNAHMEN: Gelbe Karten – Verdi (FCS | 13.), Kofler (FCS | 15.), Molina (FCS | 60.).

ANMERKUNGEN: Bewölkter Himmel, Temperaturen um 12 °C. 9.303 Zuschauer, davon 27 Gästefans. | Eckenverhältnis: 3:5 (2:3) | Nachspielzeit: 2 Min. + 5 Min.

Bezirk: Bozen

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