VSS feiert Stärke der Amateursportvereine und ehrt Jahres-Trainer

Sport als Gesellschaftsmotor

Samstag, 16. Mai 2026 | 16:10 Uhr

Von: luk

Bozen – Der Verband der Sportvereine Südtirols (VSS) ist mit 486 Mitgliedsvereinen, 1.074 Sektionen und mehr als 85.000 Mitgliedern die mitgliederstärkste Interessenvertretung des Landes. Auf der 56. Mitgliederversammlung des Verbandes in Bozen wurde Bilanz gezogen.

Der Sport hat einen besonderen Stellenwert in der Gesellschaft. Nicht zuletzt dank der unermüdlichen und wertvollen Arbeit der Südtiroler Amateursportvereine wird deutlich, dass Sport mehr ist als Bewegung. „Die Südtiroler Amateursportvereine ermöglichen Integration, Inklusion, Wertevermittlung – damit sind sie extrem wichtig für die Gesamtgesellschaft“, unterstrich VSS-Obmann Paul Romen.

Gerade in Bezug auf die vergangenen Olympischen Spiele mit vielen erfolgreichen Südtiroler Athleten hob Romen die Wichtigkeit von Breiten- und Spitzensport hervor. Gerade hier liege auch eine Stärke der Südtiroler Vereine. „Ein starker Verein baut Brücken zwischen dem Spitzensport und dem Breitensport. Der Breitensport braucht den Spitzensport als Vorbild und umgekehrt braucht der Spitzensport die Basis und die Talente aus dem Breitensport“, so Romen. Das ist für den Verband der Sportvereine Südtirols (VSS) Motivation und Auftrag zugleich, weiterhin ein breites und vielseitiges Sportprogramm anzubieten und dieses kinder- und jugendgerecht weiterzuentwickeln.

Wichtig ist dem Verband die aktive Einbindung der Mitgliedsvereine. So war ein zentrales Element der 56. Mitgliederversammlung des VSS eine Gesprächsrunde mit Landesrat Peter Brunner, VSS-Obmann Paul Romen und den Vereinspräsidenten Simone Wasserer (ASV Handball 3 Zinnen), Karl Freund (SC Meran) und Stefan Gruber (ASV Kurtatsch). Zentrale Herzensanliegen der Vereine konnten so direkt mit politischen Entscheidungsträgern diskutiert werden.

Besonderen Applaus gab es für Andreas Unterkircher, der mehr als 45 Jahre im VSS in verschiedenen Funktionen tätig war. Emotionales Highlight war die Auszeichnung für die Trainerin und den Trainer des Jahres. Die Titel holten sich in diesem Jahr Nicola Mayr und Arnold Karbon. Beide Ausgezeichneten überzeugten durch ihre kontinuierliche und erfolgreiche Arbeit. Nicola Mayr fördert seit Jahren den Eisschnelllauf auf dem Ritten und brachte als Trainerin kürzlich Maybritt Vigl zu den Olympischen Spielen. Arnold Karbon brachte zahlreiche Talente in den Ski-Weltcup, darunter die Aushängeschilder Denise Karbon und Peter Fill. In den letzten Jahren hat Arnold Karbon die junge Olympiateilnehmerin Anna Trocker zu dem geformt und gemacht, was die junge Völserin heute ist. Italiens größte Hoffnung in den technischen Disziplinen für die nächsten Jahre.

Bezirk: Bozen

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