Von: apa
Freeskier Matej Svancer hat sich mit zwei souveränen Sprüngen locker für das olympische Big-Air-Finale in Livigno qualifiziert. Mit 182,25 Punkten sprang der 21-Jährige am Sonntag in Livigno sogar als Zweiter (182,25 Pkt.) hinter dem US-Amerikaner Mac Forehand (183) ins 12er-Finale am Dienstag (19.30 Uhr). In diesem peilt der Gesamtweltcupsieger aus Salzburg, der mit Rang sieben im Slopestyle unzufrieden war, seine erste Olympiamedaille an.
Der fünffache Weltcupsieger Svancer landete seine ersten beiden von drei Versuchen und erhielt 92,25 sowie 90 Punkte für seine Tricks. Danach streckte der gebürtige Tscheche seine Hände in die Höhe und ließ sich beim dritten Versuch mit einem Showsprung von den Fans im Livigno Snow Park feiern. Seine höchste Wertung erhielt er für einen Switch Tailbutter 1800 – einer rückwärts angefahrenen Einlage mit einer fünffachen Drehung. Der zweite Trick war eine spezielle Ausführung eines Triple Cork 1620, bei dem er 4,5 Mal um die eigene Achse rotiert und sich dreimal über Kopf dreht.
Svancer weiß nun: “Die Tricks können klappen”
“Nach dem ersten Sprung war ich sehr erleichtert. Der hat im Training nicht so gut funktioniert, der zweite neue erst recht nicht. Es gibt mir viel, weil die Tricks doch klappen können”, sagte Svancer. Für das Big-Air-Finale überlege er, die gezeigten Sprünge einfach “noch cleaner” zu zeigen. Auf den prognostizierten Schneefall freut er sich, denn der olympische Kicker ist pickelhart. “Es ist sehr eisig, ich fahre mit viel mehr Kanten als normalerweise.”
Julius Forer verpasste das angepeilte Finale nach einer ambitionierten Vorstellung (83,00 für den ersten Sprung) als 18. doch deutlich. Der Vorarlberger verabschiedete sich mit einem stylischen doppelten Vorwärtssalto von der Olympiabühne.




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