Für Sabine Schöffmann reichte es hauchdünn nicht zum Sieg

Zweite PSL-Plätze für Prommegger und Schöffmann in Pamporowo

Sonntag, 21. Januar 2024 | 14:39 Uhr

Die rot-weiß-roten Raceboarder sind am Sonntag beim Weltcup im bulgarischen Pamporowo aufs Stockerl zurückgekehrt. Andreas Prommegger musste sich beim Parallelslalom der Männer erst im Finale dem Südkoreaner Lee Sang-ho geschlagen geben, Fabian Obmann kam auf Platz drei. Bei den Frauen wurde Sabine Schöffmann ebenfalls Zweite. Die Kärntnerin verlor das Finale gegen Ester Ledecka um nur 1/100 Sekunde. Die Tschechin schnürte bei ihrer Snowboard-Rückkehr in Bulgarien das Double.

Schöffmann hatte zunächst im Achtelfinale die Südkoreanerin Jeong Hae-rim eliminiert, danach die Schweizer Weltmeisterin Julie Zogg sowie die Deutsche Cheyenne Loch. Gegen Ledecka verpasste die 31-Jährige ihren siebenten Einzel-Weltcupsieg um einen Wimpernschlag. “Ich wäre gerne mit der Ester gemeinsam oben gestanden. Das ist schon das zweite Mal in dieser Saison, dass ich um eine Hundertstel verliere. Man sagt ja immer, die Hundertstel kommen zurück, ich warte jetzt noch darauf. Aber ich bin happy mit meinem zweiten Platz”, sagte Schöffmann. Für Claudia Riegler und Carmen Kainz kam im Achtelfinale das Aus, sie belegten die Ränge zwölf bzw. 14.

Bei den Männern hatten es gleich acht Österreicher ins Achtelfinale geschafft, am besten kam Prommegger durch, der unter anderem im Halbfinale seinen Teamkollegen Obmann um 4/100 besiegte. Im Finallauf waren die Hundertstel dann nicht auf der Seite des 43-jährigen Salzburgers, er hatte um 8/100 gegen Lee das Nachsehen. “Es war wirklich ein schwieriges Rennen heute, die Bedingungen waren sehr eisig. Dass ich da heute fast ganz oben stehen darf als bester Österreicher, macht mich natürlich sehr stolz. Jetzt bin ich wieder da, wo ich hin will”, erklärte Prommegger.

Der Kärntner Obmann hatte im kleinen Finale keine Probleme mit Cody Winters aus den USA. Benjamin Karl und Alexander Payer, die es bis ins Viertelfinale geschafft hatten, wurden Siebenter bzw. Achter, unmittelbar vor dem neuntplatzierten Arvid Auner. Platz elf gab es für Dominik Burgstaller, Rang 13 für Aron Juritz und Platz 16 für Sebastian Kislinger.

Am Samstag waren die ÖSV-Asse erstmals in dieser Saison im Snowboard-Weltcup nicht aufs Podest gefahren. Am Donnerstag steht im slowenischen Rogla ein Parallel-Riesentorlauf auf dem Programm, bevor es kommendes Wochenende nach Österreich auf die Kärntner Simonhöhe (27./28.) geht.

Von: apa

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