KFS-Sommerbetreuungsprojekte – ein Rückblick

42 Wochen voller Erlebnisse

Dienstag, 11. September 2018 | 16:23 Uhr

Bozen – Zwar hat die Schule schon begonnen, doch die Erinnerungen an den vergangenen Sommer sind noch frisch. Zu den tollsten Erlebnissen gehören für viele Kinder ohne Zweifel die betreuten Sommerwochen, die der Katholische Familienverband Südtirol (KFS) in Zusammenarbeit mit Zweigstellen, Jugenddiensten und Gemeinden im Passeiertal, in Riffian/Kuens, Algund, Andrian, Laas und Tscherms organisiert hat. Da wurden sogar die Eltern neidisch, wenn die Kinder abends von ihrem Tag erzählten.

An die 1700 Kinder und Jugendliche waren bei insgesamt 42 Sommerwochen mit 53 Betreuerinnen und Betreuern unterwegs. „Diese Erlebnisse zu ermöglichen, ist mit einem großen Organisationsaufwand verbunden. Ohne die viele Zeit, die unsere Ehrenamtlichen in den Zweigstellen dabei investieren und die gute Zusammenarbeit mit unseren Partnern, wäre es uns unmöglich, die Sommerprojekte anzubieten“, erklärt Elisabeth Gabrielli, Zweigstellenbetreuerin im KFS-Büro. „Die Begeisterung, mit der sich alle Beteiligten einsetzen, ist ansteckend. Viele, die als Kinder bei den Sommerprojekten eingeschrieben waren, sind heute als Betreuerinnen und Betreuer dabei und geben wieder weiter, was sie selbst an Positivem erlebt haben. Nicht zuletzt ist es eine große Entlastung für berufstätige Eltern, die ihre Kinder bei unseren Projekten gut aufgehoben wissen“, ist Gabrielli überzeugt. Um die jungen Vorbilder noch besser auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorzubereiten, wurde heuer erstmals eine Schulung für alle Betreuenden mit Konrad Pamer, Leiter des Jugendbüros Passeier angeboten. „Dabei konnten nicht nur neue Impulse mitgenommen werden – auch der Kontakt und ein kreativer Austausch unter den Betreuerinnen und Betreuern wurden gefördert“, betont Floriane Stimpfl vom pädagogischen Team im KFS.

In Riffian/Kuens sorgte ein eingespieltes Team, koordiniert und geschult vom Jugenddienst Meran, für ein abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen Themenschwerpunkten. Jeweils fünf Wochen für Kindergarten- und Grundschulkinder verflogen wie im Nu. Für Mittelschüler ging es mit Sommerpower zum Schwimmen an den Montiggler See oder zum Bogenschießen ins Schnalstal. Zum zweiten Mal wurde eine 5-tägige Reise an den Strand nach Caorle angeboten.

Die KFS-Zweigstelle Andrian organisierte zum zweiten Mal den Tanz- und Kreativsommer. Unter der Leitung einer erfahrenen Tanzpädagogin und zwei weiteren Bertreuerinnen erlebten Kindergarten- und Grundschulkinder einen Mix aus modernem Tanz und kreativem Basteln.

Aus dem Tschermser Dorfleben nicht wegzudenken sind die Sommererlebniswochen. Kindergarten- und Grundschulkinder  erkundeten unter anderem einen Labyrinthgarten und einen Streichelzoo, entflohen der Hitze aufs Vigiljoch oder ins Freibad. Für die Mittelschüler gab es die Aktivwoche, bei der unter anderem auch die Übernachtung auf einer Hütte im Ultental oder der Besuch im Hochseilgarten auf dem Programm standen.

Beim Pseirer Erlebnissommer hieß es heuer zum 16. Mal „erLeben – beGreifen – Spaß haben!“  Langweilig konnte es den Kindern während der acht Wochen kaum werden, denn zwischen Wildwasserfahrten, Bogenschießen, dem Besuch im Reitstall oder beim Imkerverein gab es unglaublich viel Neues zu entdecken.

Sechs betreute Wochen für Kindergartenkinder und acht Wochen für Grundschüler wurden bei den Kinderferien in Algund organisiert. Dank verschiedener Themen gab es in keiner Woche dasselbe Programm. Die Kleinen lernten neue Kulturen kennen, durften sich an Musikinstrumenten versuchen oder als Piraten auf Schatzsuche gehen. Deutsch- und italienischsprachige Kinder lernten spielerisch, sich in der jeweils anderen Sprache zu verständigen.

In Laas ging wieder die Musicalwoche über die Bühne. 50 Kinder wurden von einem professionellen Team beim Singen, Tanzen und Schauspielern begleitet. Zum Abschluss konnten die Eltern ihren Kindern zu einem professionell aufgeführten Musical applaudieren.

Großer Dank gilt den KFS-Zweigstellen und Partnerorganisationen, den Gemeinden und Jugenddiensten, allen Sponsoren und Unterstützern und den vielen Vereinen, Verbänden und Privatunternehmen, die für die Kinder ihre Türen öffneten, vor allem aber den Betreuerinnen und Betreuern, die sich mit Herz, Kompetenz und Motivation dafür einsetzten, den Kindern und Jugendlichen den bestmöglichen Sommer zu bereiten.

Von: mk

Bezirk: Bozen

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