Wenn ein Lebenslicht erlischt…

“Das Thema Tod ins Leben holen!“

Dienstag, 19. Februar 2019 | 12:45 Uhr

Meran – Tod und Trauer sind schwierige Themen, auch für Kinder und Jugendliche. Ein in­teraktiver Workshop zum Thema „Wenn ein Lebenslicht erlischt…“ wurde am Samstag von Südtirols Katholischer Jugend und der Katholischen Jungschar Südtirols in Meran organisiert.

„Ich habe diesen Workshop besucht, weil ich der Meinung bin, dass es immer noch ein Tabuthema ist und unbedingt aufgearbeitet werden muss. Kinder und Jugendliche brauchen in dieser schweren Zeit eine Begleitung und dieser Workshop hat mir einige Inputs gegeben, für die ich sehr froh bin“, erklärt Sara Burger, zweite Landesleiterin von Südtirols Katholischer Jugend.

Rudi Sampt und Martina Gamper Tschenett waren als Referenten tätig. Beide haben langjährige Erfahrung in der Trauerbegleitung und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten ihre Fragen, Ängste und Sorgen gemeinsam in der Gruppe aufarbeiten.

„Ich finde es wichtig sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Es ist wichtig eine Idee zu haben, wie man in der Gruppe mit diesem Thema umgeht und ich hab heute viele Kontakte bekommen, wohin man sich wenden kann, falls jemand Hilfe braucht“, sagt Kathrin Mall, Ministrantenleiterin aus Meran. Martina Winterholer ist eine zukünftige Religionslehrerin und auch sie konnte einiges für sich mitnehmen: „Dieser Workshop hat mir aufgezeigt, dass vor allem Feinfühligkeit wichtig ist, Betroffene aufzufangen, vielleicht mit einem persönlichen Gespräch.“

In diesem interaktiven Workshop erhielten die Teilnehme­rinnen und Teilnehmer Hilfestellungen, wie die Themen Tod und Trauer im Vorfeld, aber auch in der akuten Phase mit Kindern und Jugendlichen sensibel behandelt werden können und wie man ihnen zur Seite stehen kann. „Es hat mir persönlich viel gebracht, mich mit diesem Thema zu beschäftigen. Das Thema Tod ins Leben zu holen und ihm einen gewissen Stellenwert zu geben und lernen damit umzugehen“, ist für Simon Ruatti aus Naturns wichtig.

Sara Burger erklärt abschließend, dass in der Synode der Wunsch geäußert wurde, dieses Thema für Kinder und Jugendliche aufzuarbeiten. Der Workshop war ein erster Schritt dazu.

Von: mk

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare

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9 Kommentare auf "“Das Thema Tod ins Leben holen!“"


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Tabernakel
1 Monat 7 Tage

Die Beileidbekundungen sind meistens heuchlerisch, ist man doch froh , dass es nicht einen selbst getroffen hat.

Waltraud
Waltraud
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

Irgendwann trifft es jeden selber.

Tabernakel
1 Monat 7 Tage

m69
m69
Kinig
1 Monat 7 Tage

Tabernakel @

LOL 😁, das könnte Stimmen!

m69
m69
Kinig
1 Monat 7 Tage

Waltraud @

Auch den Tabi? Im ernst?
Aber dazu müsste er zuerst seinen Bunker verlassen, denn dort ist es anscheinend (noch) sicher! 👌 😅

klara
klara
Superredner
1 Monat 7 Tage

@m69 Ich hatte mich schon darüber gefreut, wie zivilisiert Ihre Posts letzthin ausgefallen sind. Zu früh … Ihre Pfeilspitze gegen Tabernakel ist nicht nur geschmacklos und vor dem Hintergrund des Themas Tod völlig fehl am Platz, sondern der x-te Beweis, dass Sie es nicht aushalten, wenn Ihnen jemand widerspricht.

Waltraud
Waltraud
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

@klara
Die Pfeilspitzen die Tabernakel austeilt, sind auch nicht von schlechten Eltern. Wer austeilt, muss auch einstecken können. Und das kann er mit Sicherheit. Nicht wahr?

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

das ist ein Problem unserer Kultur! Andere Kulturen gehen mit dem Thema Tod ganz anders um…

m69
m69
Kinig
1 Monat 7 Tage

Iuhui @

Ja, aber sobald man nicht mehr unter den lebenden ist, gibt es Menschen die um einen trauern…..
Ganz schlimm finde ich, wenn Kinder vor deren Eltern gehen.

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