Der Brixner Domplatz leuchtet als Signal für die Zukunft

Das “Water Light Festival powered by Durst” weckt Hoffnung

Samstag, 16. Mai 2020 | 10:21 Uhr

Brixen – In Brixen steht der Internationale Tag des Lichtes dieses Jahr im Zeichen der Kunst, der Hoffnung und der Zuversicht. Im Rahmen des “Water Light Festivals powered by Durst” hat der Trentiner Künstler Stefano Cagol um 5.00 Uhr morgens eine Kunstperformance am Domplatz von Brixen infiziert.

Kurz vor Tagesanbruch, hat Cagol Seenotfackeln entzündet, die den gesamten Domplatz in ein rotes Licht gehüllt haben. Über diese künstlerische Darbietung macht der Künstler auf die aktuelle, von der Pandemie gezeichnete Zeit, aufmerksam und setzt sogleich ein Zeichen der Hoffnung. „Für uns selbst und für den Planeten, der uns beherbergt, ist es notwendig, ein Gleichgewicht mit der Umwelt wiederherzustellen. Dies ist eine der Lektionen, die wir in den vergangenen Monaten gelernt haben“, so Cagol über sein künstlerisches Statement.

Die Performance “Signal to the Future” stützt sich auf eine minimale, stille, aber äußerst präsente und ästhetische Lichtwirkung. Der Künstler bediente sich dabei herkömmlicher Seenotfackeln, setzte sie in einen neuen Kontext und machte diese Lichtquellen dadurch zu Trägern und Botschaftern der Hoffnung und der Zuversicht.

“In diesem Moment erschien es uns wichtig und richtig, optimistisch zu sein und ein Zeichen der Hoffnung auf eine bessere und strahlende Zukunft zu setzen”, sagt Stefanie Prieth, Kuratorin des Brixner Wasserlichtfestivals und stellvertretende Direktorin von Brixen Tourismus. “Wir hoffen, dass auch der Tourismus, der eine wirklich schwierige Zeit durchmacht, so bald wie möglich wieder starten kann und dass wir bald die Gäste willkommen heißen dürfen. Unsere Gastwirte und Hoteliers bereiten sich darauf vor”.

Dank der Zusammenarbeit des Brandnamic-Teams und der Unterstützung von Alperia ist es möglich, die künstlerische Performance “Signal to the Future” auf der Webseite des Festivals einsehen zu können.

Von: sis

Kommentare

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11 Kommentare auf "Das “Water Light Festival powered by Durst” weckt Hoffnung"


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Guenni
Guenni
Universalgelehrter
12 Tage 10 h

Das Gleichgewicht mit der Umwelt stellt man nicht mit stickenden und rauchenden Fackeln her. Und die Dunkelheit ist auch nicht gerade die ideale Zukunftsperspektive, trotz ein paar Fackeln.

jochgeier
jochgeier
Tratscher
12 Tage 6 h

die fackel als symbol für licht im dunkeln, um fünf uhr früh am ende der nacht das nahende licht am morgen oder am ende des tunnels.
schwierig zu verstehen gell?? 🤔

Staenkerer
12 Tage 6 h

maaa, kunst konn man holt auslegn wie man(n) (künsteler) will!
aclicht im dunkeln konn a glühwürmchen a sein, glei wie des liecht von a berghütte de man ansteuern konn!
leider toppn viele ba hellster sunne im dunkeln, zur zeit follt mir des ba so monche politiker auf ….. 🙄
ob man in de den künstler amoll vorbeischickn soll🤫

jochgeier
jochgeier
Tratscher
12 Tage 4 h

@Staenkerer lei wearsch di hort tian a glühwürmchen aufn domplotz zu stellen und um fünfa in der frühe als symbol für irgend ein projekt leuchten zu lossn. 😉

Staenkerer
12 Tage 2 h

@jochgeier 😂🤣😃😆 sell stimmt, natur losst sich holt zum glück nit dorthin stelln wo es ins passt, des liechtl findet man lei mit glück, nit per knopfdruck und stoppuhr!

sepp2
sepp2
Superredner
12 Tage 12 h

kunst performance? ein Mann der regungslos in der Mitte des Domplatzes steht und eine Fackel in die Luft hält? bin extra um 5 Uhr aufgestanden um mir das anzuschauen. war sehr enttäuschend.

braver bui
braver bui
Grünschnabel
12 Tage 10 h

Um der zeit bin i es zweite mol schun wieder miad.

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
12 Tage 4 h

@braver bui…und i geh bi……

Nun ja
Nun ja
Neuling
12 Tage 3 h

als Bewohnerin der Brixner Altstadt bin ich sehr froh, dass diese idiotische Veranstaltung und Halli-Galli-Geldmacherei sich dieses Jahr auf eine rote Fackel reduziert hat, zu Zeiten moröhens um 5, wo man gut dran vorbeikam.
Seit es “water light Festival ” gibt, war sonst Tage und Wochen an der Schlafzimmerdecke nachts Lichtgeblitze, das die arbeitende Bevölkerung am Schlafen hindert.
Und Menschenauflauf, der schwer auszuhalten war.
Für die Bewohner überwiegend Belastung – Hauptsache Ringelpiez für die Touristiker.
Danke, dass wir das wenigstens dieses Jahr nicht aushalten mussten

Verena
Verena
Grünschnabel
12 Tage 5 h

schon traurig wenn man als brixnerin nicht mal was mitbekommen hat, dass das stattfindet….

Elmarchi
Elmarchi
Grünschnabel
12 Tage 7 h

Solange das nicht mit Steuergeldern bezahlt wird …

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