Der russische Schachmeister Vasiliy Papin (von links) und Delegationschef Ilya Kuzmin

Die Tage der Moskauer Kultur in Meran

Mittwoch, 19. September 2018 | 17:58 Uhr

Meran – Heute Nachmittag wurde bei einer Pressekonferenz im Pavillon des Fleurs und im Beisein von Vertreter der Moskauer und der Meraner Stadtregierung das Programm der Veranstaltungsreihe “Tage der Moskauer Kultur in Meran” vorgestellt.

Das erste Event fand gleich nach Pressekonferenz im Kursaal statt. Der amtierende Schach-Europameister Vasily Papin spielte simultan gegen dreißig Spieler des lokalen Schachvereins CSK Merania. Papin kam nach Meran, um in Vertretung von Anatoliy Karpow, der aus gesundheiitlichen Gründen leider verhindert war, an der Veranstaltung teilzunehmen. 1981 war es Karpow in der Passerstadt gelungen, seinen Weltmeistertitel gegen Viktor Kortschnoi zu verteidigen.

Das Veranstaltungsprogramm sieht heute Abend um 20.00 Uhr im Russischen Zentrum Borodina an der Schafferstraße 23 die Eröffnung der Fotoausstellung von Platon Ratskevich vor. Ebenso im Borodina-Zentrum finden morgen (20. September) von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 12.30 bis 14.30 Uhr gleich zwei Konferenzen zur Freiwilligenarbeit im Kulturbereich und zur Bewerbung von Events über Social Media statt. Mit dabei als Referenten sind Alina Saprykina, Direktorin des Moskauer Stadtmuseums, Igor Chelotkanov, Berater im Bereich der digitalen Kommunikation (Ketchum Moscow), Leo Andergassen, Direktor des Touriseums und des Landesmuseums Schloss Tirol, Sigrid Prader, Direktorin des Frauenmuseums, Daniela Zambaldi, Koordinatorin der Mediathek, Bianca Marabini Zoeggeler, Präsidentin des Kulturvereins Rus’, Enzo Coco, Präsident des Vereins Passirio und Vizepräsident der Kurverwaltung, und Eugeniy Utkin, Journalist und Vewalter der Plattform “Russen in Italien”.

Das “Russische Zentrum Borodina – Meran” wurde im Juni 2009 gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen Südtirol und Russland in Kultur, Wissenschaft, Tourismus, Fürsorge, Wirtschaft und Sport zu fördern. Unterzeichnet wurde der Gründungsakt vom damaligen Landeshauptmann Luis Durnwalder, vom damaligen Meraner Bürgermeister Günther Januth sowie vom Präsidenten der russischen Eisenbahn-Gesellschaft Vladimir Jakunin. Das neue russische Zentrum im Zarenbrunn-Komplex trat an den Platz des alten Zentrums, dessen Gebäude am Ende des 19. Jahrhunderts mit den testamentarisch verfügten Mitteln von Nadezhda Ivanovna Borodina an der Schafferstraße erbaut worden waren. 1985 wurden diese dann von der Stadtgemeinde Meran erworben und von 1996 bis 1997 grundlegend saniert. Genutzt wurden sie zum einen als kulturelles Zentrum der russisch-orthodoxen Gemeinschaft (u.a. Bibliothek und Kirche) und zum anderen als Seniorenwohnungen (in der „Villa Moskau”) und als Altenheim (Pflegebetten in der „Villa St. Petersburg”). 2013 wurde das Zarenbrunn-Gelände an das Land abgetreten.

Von: luk

Bezirk: Burggrafenamt

Kommentare

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2 Kommentare auf "Die Tage der Moskauer Kultur in Meran"


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thomas
thomas
Universalgelehrter
1 Monat 1 Tag

wir werden noch wie die Krim enden…

Sag mal
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Kinig
1 Monat 1 Tag

muss das sein?!!!!

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