Besuch des Martinsweges in Glaning - Jenesien

Ein Vorbild für Nächstenliebe

Freitag, 10. November 2017 | 16:43 Uhr

Jenesien – Am 11. November feiern wir den Martinstag. Die Jungschar ruft dazu auf, den „Kinderheiligen“ und sein christliches Lebens- und Glaubenszeugnis als Vorbild zu nehmen, da seine Taten und die vielen Zeugnisse aus seiner überlieferten Lebensgeschichte bis heute wichtige Werte zum Ausdruck bringen.

Jedes Jahr am 11. November ziehen zahlreiche Kinder mit ihren bunt geschmückten Laternen durch Dörfer und Städte und feiern den Heiligen Martin. Der Schriftsteller Sulpicius Severus hat Ende des 4. bzw. Anfang des 5. Jahrhunderts eine ausführliche und beeindruckende Biografie über das Leben und den tiefen Glauben von Martin, vor allem über seine tiefe Verbundenheit mit Christus, geschrieben. Die wohl bekannteste Erzählung aus dem Leben des Mönchs und Bischofs führt vor Augen, dass Martin einst in einer kalten Winternacht mit einem Schwert seinen Mantel in zwei Stücke teilte und eine Hälfte einem frierenden Bettler gab.

Mit dieser Geste zeigte Martin, dass man sich für die Bedürfnisse und Nöte anderer einsetzen und Bereitschaft zum Teilen und Helfen zeigen soll. „Die Person des heiligen Martin und sein vorbildliches Wirken weckt bei Kindern nach wie vor große Bewunderung und Faszination. Deshalb ist es wichtig, Kinder am Martinstag mit der Person und dem Leben des Heiligen Martin vertraut zu machen. Sein vorbildhafter, christlicher Lebensstil ist nach wie vor aktuell und nachahmenswert“, sagt Julian Stuefer, 2. Vorsitzender der KJS.

Besuch des Martinsweges in Glaning – Jenesien

Die Katholische Jungschar Südtirols lädt alle dazu ein, den Martinsweg in Glaning bei Jenesien zu besuchen. Dieser wurde 2008 von der Jungschar errichtet und ist der erste kindgerechte und naturnah gestaltete Besinnungsweg. Kinder aber auch Erwachsene sollen in dieser wunderschönen Naturlandschaft die Möglichkeit haben, die Natur und ihren Schöpfer, aber auch die Botschaft Gottes an uns Menschen mit allen Sinnen zu erfahren und ein Stück besser zu „begreifen“. Die Weggestaltung orientiert sich am Leben des Heiligen Martin. Elf Besinnungspunkte laden zum gemeinsamen Erleben, Beten, Singen, Reden und Essen ein und können allen dazu verhelfen, ein bisschen mehr „Martin“ zu werden. Der Martinsweg ist rund 3 km lang und kann das ganze Jahr über besucht werden. Am Samstag, 11. November organisieren das FAGO-Team, die Jungschar, die Ministrantinnen und Ministranten von Jenesien und Südtirols Katholische Jugend Bozen auf dem Martinsweg eine Martinsfeier. Treffpunkt ist um 15.30 Uhr das Gasthaus „Plattner“. Im Anschluss wird auf dem Martinsweg ein gemeinsamer Gottesdienst gefeiert.

Die Katholische Jungschar Südtirols ruft auf, bei Feiern und Laternenumzügen dem Ursprung und der Wurzel der Martinsfeiern Rechnung zu tragen und lädt alle Kinder dazu ein, sich auf die Spuren des Lebens und des Glaubens des heiligen Martin zu begeben und bei den Laternenumzügen in den Pfarrgemeinden mitzuwirken und den Kinderheiligen zu feiern.

Von: luk

Bezirk: Bozen

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