Eurac Research fragt nach

Leere Kassen nach Corona?

Dienstag, 06. April 2021 | 20:40 Uhr

Bozen – Um die Thematik rund um die öffentlichen Ausgaben zu vertiefen, wird ein Vergleich zwischen Italien, Deutschland und Österreich gezogen. Mit welchen Strategien begegnen die drei Länder der Wirtschaftskrise, die der Gesundheitsnotstand mit sich bringt? Müssen sich die Staaten stärker verschulden? Diese und weitere Fragen werden in der Online-Konferenz diskutiert, die vom Institut für Public Management von Eurac Research organisiert wurde. Sie findet am Donnerstag, 8. April 2021 von 17.00 bis 18.30 Uhr statt.

Die Europäische Kommission hat die Beschränkungen für die öffentliche Verschuldung und das Haushaltsdefizit auch für 2021 aufgehoben. Nach Ansicht einiger Experten könnte dies die Wirtschaft unterstützen. Andere wiederum kritisieren das, weil es zu einer übermäßigen Verschuldung führt.

Um diese komplexe Thematik zu beleuchten und die Bedeutung der so genannten Spending Reviews für öffentliche Haushalte zu erörtern, hat das Institut für Public Management von Eurac Research die Konferenz
„Leere Kassen nach Corona: Sind die öffentlichen Haushalte noch zu retten?“ organisiert.

Es nehmen Expertinnen und Experten aus Italien, Österreich und Deutschland teil – die Länder haben unterschiedliche Ausgangssituationen im Hinblick auf die Verschuldung. Über die Situation jenseits der Alpen sprechen Gisela Färber, Professorin an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer, und Kurt Promberger, Professor an der Universität Innsbruck und Leiter des Institutes für Public Management von Eurac Research. Die Lage Italiens wird von Carlo Cottarelli beleuchtet, Sonderkommissar für Spending Reviews in Italien 2013-2014 und ehemaliger designierter Ministerpräsident (2018).

Die Konferenz ist für alle Interessierten zugänglich, für die Teilnahme ist es notwendig, sich unter folgendem Link anzumelden: https://scientificnet.zoom.us/webinar/register/WN_pz11NX6zTfCwkENbHSSrSw

Es ist eine Simultanübersetzung in die deutsche und italiensiche Sprache vorgesehen.

Die Konferenz wurde in Zusammenarbeit mit Allianz Bank – Finanzzentrum Bozen, der Rechtsanwaltskanzlei Christoph Perathoner & Partner und der Südtiroler Wirtschaftszeitung organisiert. Sie steht unter der Schirmherrschaft des Südtiroler Landtagspräsidiums.

 

Von: bba

Bezirk: Bozen