Bald ist Winterpause

Museumsbetrieb am Schneeberg noch bis Sonntag geöffnet

Mittwoch, 10. Oktober 2018 | 21:02 Uhr

Schneeberg – Noch bis kommenden Sonntag sind die Schutzhütte Schneeberg und der dortige Museumsbetrieb mit der Knappensiedlung offen. Dann beginnt die Winterpause.

800 Jahre Bergbau am Schneeberg zwischen dem Passeier- und Ridnauntal – vom Mittelalter bis 1967: Um die Geschichte des bedeutendsten Silber-, Blei- und Zinkbergwerks Europas mit dem längsten Schienentransportsystem (27 Kilometer) geht es bei den über- und unterirdischen Führungen im Standort Schneeberg des Landesmuseums Bergbau, sprich im Bergbauareal mit dem ehemaligen Knappendorf auf 2.355 Metern Höhe und dem Ausstellungsraum mit Modellen des Geländes, Mineralien, Münzen, historischem Knappenwerkzeug, Fotos, Dokumenten und Bergmannsbekleidung. Erreichbar sind die genannten Strukturen und die dazugehörende Schutzhütte nur zu Fuß und zwar von der Timmelsjochstraße im Passeiertal in zwei Stunden und von Maiern im Ridnauntal in vier Stunden. Der Schneeberg liegt am Tiroler Höhenweg und am 13-Hütten-Rundweg.

Mitte Oktober schließen die genannten Strukturen, zu sehen sind sie nur mehr diese Woche bis einschließlich Sonntag, den 14. Oktober. Die Pächterfamilie Widmann beendet damit nach über zwanzig Jahren ihre Tätigkeit als Schutzhüttenbetreiber. Die Verwaltung des Landesmuseum Bergbau bedankt sich auf diesem Wege für die gute Führung und die Bemühungen um den Museumsbetrieb.

Die neuen Pächter werden die Schutzhütte ab Mitte Juni 2019 wieder öffnen. Der Museumsbetrieb wird künftig hingegen von der Direktion des Landesmuseum Bergbau geführt und mit einem neugestalteten Ausstellungsraum in die Saison 2019 starten.

Informationen: Landesmuseum Bergbau, Tel: 0473 647045 oder info@schneeberg.org

Von: bba

Bezirk: Burggrafenamt, Eisacktal, Wipptal

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