20 Studienanfänger

Neues Studienjahr an PTH Brixen eröffnet

Dienstag, 13. Oktober 2020 | 00:10 Uhr

Brixen – Mit einem Gottesdienst wurde heute am 12. Oktober 2020 das neue Studienjahr an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen eröffnet. Dabei konnte Bischof Ivo Muser neben den Studierenden in den höheren Semestern auch 20 Studienanfänger begrüßen, die in der Mehrzahl das berufsbegleitende Studium der Religionspädagogik absolvieren.

Bischof Ivo Muser erinnerte in seinen Überlegungen zum Beginn des Studienjahres daran, dass die Hochschule nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung, sondern auch ein Raum für Begegnungen sei. Studierende hätten hier die Möglichkeit, sich in philosophische und theologische Fragen zu vertiefen, aber auch untereinander und mit den Professoren ins Gespräch darüber zu kommen.

Bischof Ivo Muser richtete sich bei der Eröffnung des Studienjahres auch mit dem Wunsch an die Studierenden, dass sie sich auf Begegnungen einlassen sollen: „Ich wünsche euch die Fähigkeit, die Offenheit und den Willen zu echter Begegnung.“ Der Bischof legte den Studierenden ebenso eine andere Dimension ans Herz: jene der Gebetserfahrung, der Spiritualität, des Innehaltens. „Bitte, nicht das Beten vergessen: beten öffnet, im Beten hat alles Platz. Wünsche euch im Studium der Theologie und der Philosophie die Tugenden der Anbetung und der Freude zu erfahren“, sagte der Bischof.

„Beides ist wichtig: fundierte Kenntnisse im philosophischen und theologischen Bereich, aber auch die Fähigkeit zum Austausch darüber“, so Alexander Notdurfter, der Dekan der Hochschule. Nur wenn die fachlichen und die kommunikativen Kompetenzen entwickelt werden, könnten Philosophie und Theologie dienlich sein für die Menschen von heute. „Denn eines ist sicher,” zeigt er sich überzeugt, „wir leben in Zeiten des Umbruchs. Um nur drei Stichworte zu nennen: Covid-19-Pandemie, Digitalisierungsschub, Umweltkrise. Die Veränderungen betreffen unser aller Leben und das Miteinander. Sie fordern den Einzelnen, aber auch unser Gemeinwesen heraus. Im Umgang mit diesen Herausforderungen suchen Menschen Halt und die Gesellschaft braucht Orientierung. Philosophie und Theologie können sich hier sinnvoll einbringen.” Das setze aber voraus, dass Philosophen und Theologen das Gespräch mit den Zeitgenossen suchen beziehungsweise mit ihnen im Gespräch bleiben. „Und darauf, auf diesen Dialog“, so Notdurfter, „zielt das Studium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen hin“.

Von: bba

Bezirk: Bozen

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