Benedikter: „Bestandteil des Virgl-Konzeptes 2013“

Ötzi-Museum auf dem Virgl?

Montag, 07. Januar 2019 | 11:17 Uhr

Bozen – Analog zum „Tirol-Museum“ am Berg Isel – auch im Dialog mit Messners „Mountain Museum“ in Schloss Sigmundkron – wäre die Landmarke Virgl der logische Standort für Bozens Parade-Schaustück „Ötzi“. Dies findet zumindest Stadtviertelrat Rudi Benedikter von Projekt Bozen.

Als ehemaliger Virgl-Referent  der Gemeinde Bozen in der Amtsperiode 2010-2015 („Spagnolli II“) bringt er Bewertungskommission Museumsquartier Bozen Folgendes zur Kenntnis: Nachdem Bozens Stadtrat (am 11.10.2011) und der Gemeinderat (am 02.02.2012) mein ‚Konzept zur nachhaltigen Nutzung und Erschließung des Virgls : Natur und Kultur als Generationen-übergreifender Anziehungspunkt für Einheimische und Gäste, erschlossen durch eine neue Seilbahn ‘genehmigt hatten, legte ich am 21.03.2013 dem Stadtrat und Gemeinderat – und zugleich als „Promemoria“ an Landeshauptmann Durnwalder – den ergänzenden Vorschlag ‚Ötzi-Museum als zentrale kulturelle Attraktion des Virgls‘ vor und verwies dabei auf das erfolgreiche Beispiel des ‚TIROL PANORAMA‘ am Berg Isel in Innsbruck. Der Vorschlag war mit technischen Details und damals aktueller Hintergrundinformation ausgestattet.“

Falls auch sechs Jahre später noch dieselben zwingenden Gründe für eine Verlegung des Archäologiemuseums weg vom heutigen Standort Museumstrasse bestehen, behalte seiner Ansicht nach die „Option Virgl“ aus vielfältiger Sicht ihren unveränderten Wert und Reiz, argumentiert Benedikter.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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3 Kommentare auf "Ötzi-Museum auf dem Virgl?"


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knoflheiner
knoflheiner
Universalgelehrter
15 Tage 14 h

grobt den monn endlich amoll in, damit er seine ruhe hott

anonymous
anonymous
Superredner
15 Tage 14 h

Eine Schande wie mit einen verstorbenen Menschen umgegangen wird
er gehört in ein Grab ,sonst nirgends wohin

Anarcho
Anarcho
Neuling
14 Tage 16 h
Ich habe den Bericht von Rudi Benedikter mit Konzept vom 20.2.2012 vor mir und lese unter “Rahmenrichtlinien”: “B. Die Hauptattraktion des Virgl sind seine landschaftlichen, natürlichen und kulturellen Schätze. Sie sollen zum Zweck der Naherholung für Bozen bewahrt und dem Publikum besser erschlossen werden. Zusätzliche künstliche Attraktionen sind nicht notwendig.”  So würde ich es auch sehen. Aber schon in diesem Bericht ist die bewahrende Rahmenrichtlinie aufgeweicht: “Ein „Kulturzentrum“, das einerseits einige klassische Strukturen wie Kongresssaal, Ausstellungsräume, Museum, Konzertsaal/Tanzsaal umfassen könnte und zudem – oder alternativ – auch eine Kreativzone für Jugend / Studenten beherbergen könnte” –  Ideen – mit sich… Weiterlesen »
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