Von: mk
Eisenstadt – Der diesjährige Bundeswettbewerb “prima la musica” ist Geschichte: 1087 Musikschülerinnen und Musikschüler haben ihr jeweiliges Bundesland dabei in Eisenstadt vertreten; aus Südtirol hatten sich 125 beim Gesamttiroler Landeswettbewerb im März für den Bundeswettbewerb qualifiziert. Vom 22. Mai bis 6. Juni stellten sie beim größten österreichischen Jugendmusikwettbewerb in 12 Solo-Wertungskategorien und 5 Ensemble-Wertungskategorien nochmals ihr Können unter Beweis.
Aus Südtirol kamen heuer 30 solistische Beiträge – davon elf in den plus-Kategorien – sowie 27 Wertungen mit 95 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Kammermusik. Südtirols Musikschülerinnen und Musikschüler konnten gemeinsam mit den Tiroler Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Bundeswettbewerb große Erfolge erzielen: Die meisten von den insgesamt 113 Bundessiegen gingen an Südtirol und Tirol.
“Mit welchem technischen Niveau und musikalischen Tiefgang die jungen Musikerinnen und Musiker ihr Können zum Besten geben, ist immer wieder beeindruckend”, unterstreicht Landesmusikschuldirektorin Alexandra Pedrotti, die sich vergangene Woche selbst ein Bild vom Bundeswettbewerb “prima la musica” in Eisenstadt machen konnte. Sie zeigt sich begeistert von den beeindruckenden Leistungen, die in bestimmten Wertungskategorien nahezu professionelles Niveau erreichen.
Davon zeugt auch das Ergebnis mit acht Bundessiegern beziehungsweise Bundessiegerinnen: Lukas Hafner (Mitglied des Ensembles Sacculum-Brass – Kammermusik für Blechblasinstrumente), Paul Herbst, Marie Dorfmann, Maria Huber, Julia Anna Stocker, Leni Tschenett, Victor Aurel Veit, Julius Nöckler. Der Klavierschüler Paul Herbst vom Konservatorium Claudio Monteverdi in Bozen erreichte gemeinsam mit dem Tiroler Blechbläser-Ensemble Sacculum-Brass – bestehend aus Schülerinnen und Schülern des Tiroler Landeskonservatoriums und der Musikschule der Stadt Innsbruck – mit 100 Punkten die Höchstwertung des Wettbewerbs.
Pedrotti weist auch auf das enorme Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hin, die neben dem intensiven Üben und zahlreichen Proben auch ihren schulischen Verpflichtungen nachkommen müssen, besonders jetzt zu Schulende: “Wir als Bildungsinstitutionen sind darin gefordert, die Teilnehmenden bestmöglich zu unterstützen, damit sie diese Herausforderungen bewältigen können, denn unabhängig vom erzielten Preis sind ein wertschätzendes Feedbackgespräch der Jury, das Kennenlernen von Gleichgesinnten und die Erfahrung, sich mit den Besten aus ganz Österreich, Südtirol und Liechtenstein messen zu dürfen, von unschätzbarem Wert für den weiteren musikalischen Bildungsweg.” Einen großen Dank richtete die Landesmusikschuldirektorin an die Lehrpersonen und Korrepetitorinnen und Korrepetitoren, die mit pädagogischem Feingespür und Fachwissen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eine so große Herausforderung wie den Bundeswettbewerb von prima la musica vorbereitet haben.
Alle Ergebnisse des Landes- und des Bundeswettbewerbs sind online unter www.musikderjugend.at/prima-la-musica abrufbar.




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