"Werden bei Abstimmung als Wahlbeobachter agieren"

Schützen bei Diada in Katalonien

Mittwoch, 13. September 2017 | 13:47 Uhr

Bozen – Anlässlich des katalanischen Nationalfeiertages, DIADA genannt, reiste eine Delegation der Arbeitsgruppe „iatz!“ des Südtiroler Schützenbundes vom 9. bis zum 12. September 2017 nach Barcelona. Im Mittelpunkt stand dieses Jahr das am 1. Oktober stattfindende Unabhängigkeitsreferendum.

“Bei dieser zukunftsweisenden Wahl kommt die Loslösung vom spanischen Zentralstaat zur Abstimmung. Die Volksbefragung wurde von Madrid bereits als verfassungswidrig erklärt und mithilfe der Staatspolizei soll alles unternommen werden, um den Urnengang zu verhindern. Bei der Diada selbst bot sich den Schützen ein wahres Fahnenmeer. Hunderttausende Menschen waren auf die Straßen gegangen um für ein starkes und freies Katalonien Flagge zu zeigen. Die Stimmung dabei war ausgelassen und hatte Volksfestcharakter”, heißt es in einer Aussendung.

Delegationsleiter Paul Decarli schilderte die Stimmung vor Ort wie folgt: „Es ist beindruckend, ja kaum in Worte zu fassen, mit welcher Begeisterung und Hingabe die Menschen in Katalonien für die Unabhängigkeit eintreten. An Tagen wie diesen wird einem erst richtig bewusst, was Demokratie ist und wie gelebte europäische Grundwerte sich anfühlen. Das Recht auf Selbstbestimmung ist nicht aufzuhalten.”

“Bereits am Vortag, den 10. September stand die Teilnahme bei einem traditionellen Fackelumzug auf dem Programm. Diesem Marsch folgten tausende Menschen. Die andächtige Stimmung wurde dabei nur von den lauten Rufen nach “independencia”, katalanisch für Unabhängigkeit, unterbrochen.” Am Vormittag des selben Tages nahmen die Vertreter des Südtiroler Schützenbundes auch an der Vorstandssitzung der International Commission of European Citizens (ICEC) teil. Diese Nichtregierungsorganisation bildet ein Netzwerk von verschiedenen Selbstbestimmungsbewegungen aus ganz Europa und dient zum Informations- und Ideenaustausch zwischen den verschiedenen Völkern. Bei der Sitzung stand der Einsatz von internationalen Wahlbeobachtern für das Referendum im Vordergrund. Dabei wurde vereinbart, dass auch Vertreter des Südtiroler Schützenbundes bei der Abstimmung als Wahlaufseher mit dabei sein werden.

Von: luk

Kommentare

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6 Kommentare auf "Schützen bei Diada in Katalonien"


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Tabernakel
10 Tage 4 Min

Wer zahlt den Urlaub?

Karl
Karl
Tratscher
9 Tage 23 h

Du sicher nicht.

MartinG.
MartinG.
Superredner
9 Tage 20 h

@Karl Ich auch nicht. Aber der Rechnungshof soll wie in diesem Fall immer genau hinsehen.

https://www.suedtirolnews.it/politik/kulturhaupstadt-2019-rechnungshof-verurteilt-tommasini

Tabernakel
8 Tage 23 h

@Karl
Das zahlen die Mitglieder mit Ihren Beiträgen und wir alle mit den öffentlichen Beiträgen. Ich hoffe die können beweisen das aus eigener Tasche gezahlt zu haben. Der Rechnungshof wird fragen.

MartinG.
MartinG.
Superredner
9 Tage 20 h

Das was die Schützen beobachtet hatten, war nichts anders als die Kundgebung einer hochorganisierten Minderheit, wo sogar die Choreographie einstudiert ist; mit Demokratie hat das gar nichts zu tun. In Cat geht es darum, daß eine Minderheit einer schweigenden Mehrheit weitab von jeglichen Recht und Gesetz ihren Willen aufzwingen und einen intoleranten Cat-Nationalstaat schaffen will. Daraus wird aber wohl nix; nicht nur wegen dem spanischen Staat, den Bürgermeistern, die keine Räumlichkeiten zur Verfügung stellen und den Unternehmen, die fliehen werden. Die EU zeigt eh die Kalte Schulter; wohlwissend, dass sie sonst die Büchse der Pandora öffnen.

MartinG.
MartinG.
Superredner
9 Tage 20 h
Und zuletzt; die Schützen als Wahlaufseher kann nur Satire sein. Separatisten, die Separatisten bei einer “Wahl” kontrollieren, die in welch Räumlichkeiten unter Kontrolle von wem auch immer stattfinden. Woher Wählerlisten kommen sollen und wer auszählt(wieder Separatisten?) ist ebenfalls offen. Das Ergebnis einer solchen “Wahl” kann man sich dann denken; vor allem dessen Wert. Das können sich die katalanischen Nationalisten abschminken; die EU und Spanien wird die Rosinenpickerei und einen Regionalstaat, in dem bereits heute Spanier diskriminiert werden, nicht zulassen; die Unternehmen schmieden bereits Pläne wie man Katalonien innerhalb von 24 Stunden verlassen kann… Multinacionales de EEUU avisan de que pueden dejar… Weiterlesen »
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