Vortrag über die sprachliche Integration von Flüchtlingen am Arbeitsmarkt

Sprachlich fit für den Beruf

Dienstag, 06. November 2018 | 15:31 Uhr

Bozen – Der Arbeitsmarkt ist zunehmend auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen. Flüchtlinge könnten diesen Fachkräftemangel ausgleichen. Ohne gute Sprachkenntnisse sind sie am Arbeitsmarkt aber schwer zu integrieren. Wie können Geflüchtete die nötigen kommunikativen Kompetenzen für den Berufsalltag erwerben? Ist der Lernerfolg von Flüchtlingen in Integrationskursen mit dem anderer Fremdsprachenlernender vergleichbar? Mit diesen und ähnlichen Fragen befasst sich das Forschungsprojekt „Deutsch im Beruf – die sprachlich-kommunikative Integration von Flüchtlingen“ des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim.

In Zusammenarbeit mit Wirtschaftstreibenden, Arbeitsagenturen und dem Goethe-Institut werden dabei die Bedürfnisse der Wirtschaft auf der einen Seite und die Erfolge bzw. Schwachstellen sprachlicher Integrationsprojekte auf der anderen Seite ausgelotet. Auf Einladung der Gesellschaft für deutsche Sprache, der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut und der Landesbibliothek Dr. F. Teßmann präsentiert der Sprachwissenschaftler Dr. Ibrahim Cindark erste Ergebnisse dieses Forschungsprojektes.

Der Vortrag mit dem Titel „Sprachlich fit für den Beruf – Zur sprachlichen Integration von Flüchtlingen am Arbeitsmarkt“ findet am Dienstag, 13. November um 20.00 Uhr in der Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann in Bozen statt. Der Eintritt ist frei.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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2 Kommentare auf "Sprachlich fit für den Beruf"


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Amadeus
Amadeus
Grünschnabel
6 Tage 8 h

Auf Arbeitskräfte aus dem Europäischen Ausland angewiesen !! Was ist dann mit den 30 % Arbeitslosen Jugendlichen in Italien? Mir ist lieber diese Jugendlichen flüchten nach Südtirol und erlernen die deutsche Sprache als zum Großteil fragwürdige “Flüchtlinge” die übers Mittelmeer oder sonst wo her kommen.
Sobald ihr könnt, liebe Südtiroler Oppositionsparteien, setzt euch dahinter.

MayerSepp
MayerSepp
Grünschnabel
5 Tage 16 h

In Südeuropa sind Millionen junge Europäer arbeitslos. Wie wäre es, wenn man es erst einmal mit diesen Leuten versucht, anstatt sich um illegale Einwanderer aus Afrika zu kümmern?

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