Tagung im Pastoralzentrum in Bozen

“Tabu des sexuellen Missbrauchs brechen”

Dienstag, 16. Oktober 2018 | 21:28 Uhr

Bozen – Unter dem Motto „Sehen – verstehen – präventiv handeln im Kontext kindlicher Sexualität“ findet am kommenden Dienstag, den 23. Oktober, eine Tagung im Pastoralzentrum in Bozen statt.

Im Bemühen das Tabu des sexuellen Missbrauchs zu brechen, ist die Auseinandersetzung mit dem Thema Sexualität wichtig. Die Tagung am Dienstag, den 23. Oktober im Pastoralzentrum Bozen – organisiert von der diözesanen Fachstelle für die Prävention und den Schutz von Minderjährigen vor sexuellem Missbrauch und anderen Formen von Gewalt – zeigt die sexuelle Entwicklung des Kindes und den Umgang damit auf. „Sie bringt auch die verschiedenen Formen von Gewalt an Kindern, einschließlich Internet und soziale Medien, und deren Folgen zur Sprache“, sagt Gottfried Ugolini, Verantwortlicher der Fachstelle.

Programm

08.30 Uhr Eröffnung und Grußwort von Bischof Ivo Muser

09.00 Uhr „Die sexuelle Entwicklung des Kindes“ (Miriam Damrow)

09.50 Uhr „Schutz-los. Minderjährige inmitten alter und neuer Formen der Gewalt“ (Giuliana Franchini und Giuseppe Maiolo)

10.40 Uhr Pause

11.10 Uhr „Sexualpädagogische Konsequenzen für die Präventionsarbeit“ (Wolfgang Kostenwein)

Anschließend Austausch mit den ReferentInnen und Diskussion

12.45 Uhr Abschluss der Tagung.

Die ReferentInnen

Dr. Miriam Damrow, Nürnberg, Psychologin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrbeauftragte an der Bildungswissenschaftlichen Fakultät der Freien Universität Bozen in Brixen

Dr. Giuliana B. Franchini, Bozen, Psychologin, Kinderpsychotherapeutin, Mitarbeiterin bei “Il Germoglio – Der Sonnenschein” des Vereins „La Strada – Der Weg“

Prof. Giuseppe Maiolo, Bozen, Psychologe-Psychoanalytiker, Mitarbeiter bei “Il Germoglio – Der Sonnenschein” des Vereins „La Strada – Der Weg“, Abteilung Soziologie und soziale Forschung der Universität Trient

Mag. Wolfgang Kostenwein, Wien, Psychologe und Sexualpädagoge, psychologischer Leiter des Österreichischen Instituts für Sexualpädagogik und Sexualtherapien

 

 

Von: bba

Bezirk: Bozen

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1 Kommentar auf "“Tabu des sexuellen Missbrauchs brechen”"


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Gagarella
Gagarella
Universalgelehrter
30 Tage 23 h
Es ist die Kirche und dessen Personal, das die Gesellschaft spaltet. Die Sexuellen Übergriffe des Personals auf Jugendliche spaltet die Opfer im wahrsten Sinne des Wortes. Danach ist es die Familie, die Verwandtschaft, die Freunde, die engste Umgebung die ein gespaltenes Verhältnis zur Kirche aufweist. Die Täter bleiben meist von dicken Kirchenmauern umgeben,geschützt, sie werden für ihre Taten nicht bestraft, dürfen meistens ihren Beruf weiterverfolgen. Das Herr Bischof Ivo Muser Spaltet die Gesellschaft, das Volk, die Gläubigen, und nicht ein Pass, der meine, unsere Identität wiedergibt. Kehren sie Bitte vor ihren Haustüren, räumen sie mit den Verbrechen innerhalb der Kirchenmauern… Weiterlesen »
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