Meraner Festspiele 2026

Uraufführung: „Das Schweigen der Stadt“ Premiere am 2. Juli

Freitag, 03. Juli 2026 | 08:08 Uhr

Von: luk

Meran – Mit der Uraufführung des Schauspiels „Das Schweigen der Stadt“ eröffnen die Meraner Festspiele am 2. Juli ihre diesjährige Saison. Bis 20. Juli wird das Stück von Luis Zagler als Freilichtaufführung oberhalb der Gärten von Schloss Trauttmansdorff gezeigt. Die Inszenierung liegt in den Händen von Torsten Schilling.

Im Mittelpunkt des neuen Schauspiels der Meraner Festspiele steht das Schicksal einer jungen Frau, die in einem Geflecht aus wirtschaftlichen und politischen Interessen und Machtstrukturen unter die Räder gerät. Das Stück behandelt damit ein gesellschaftlich aktuelles Thema rund um Abhängigkeit, Verantwortung und die Folgen von Schweigen.

„Mit unseren Uraufführungen wollen wir aktuelle Themen aufgreifen und in einer Form auf die Bühne bringen, die berührt und zum Nachdenken anregt“, sagt Festspielpräsident Philipp Genetti. „Das Schweigen der Stadt“ greife eine gesellschaftlich relevante Thematik auf, die in unterschiedlichen Lebensbereichen spürbar sei.

Die Meraner Festspiele setzen seit Jahren auf Eigenproduktionen. Mit der diesjährigen Spielzeit findet bereits die neunte Uraufführung in Folge der Initiative für Ur- und Erstaufführungen statt. Ziel der Initiative um den Kulturschaffenden und Festspielpräsidenten Genetti ist es, zeitgenössische Theaterliteratur aus der Region zu fördern und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Außerdem werden die Werke der Meraner Festspielen von dem renommierten Universitätsverlag Michael Wagner zusammen mit Fachtexten als Bücher veröffentlicht.

Ensemble aus Südtirol, Nordtirol und Deutschland

Als Schauspieler zu erleben sind bekannte Gesichter der Theaterszene wie: Christine Mayn (TV Serien „Das Traumschiff, „Rosamunde Pilcher“, „Medicopter 117“ u.v.m.), Konrad Hochgruber (Westbahntheater Innsbruck), Sarah Kattih(bekannt aus vielen Theaterproduktionen und TV wie „Großstadtrevier“), Matthias Brommann („Viele Jahre Mitglied im Orchester von James Last“), Tabea Günther vom Landestheater Niederbayern, Hanenn Huber (Gröden) und Teresa Prugger (Pustertal). An ihrer Seite stehen Peppe Mairginter (Toblach), Horst Hermann (Lana), Max Tschager (Lana), Valentina Mölk (Meran) und Oliver Pezzi (Sterzing). Für die Livemusik ist die Pianistin Valérie Timofeeva verpflichtet worden. Sie stammt aus der Ukraine und ist derzeit Korrepetitorin am Tiroler Landestheater in Innsbruck.

Die Organisation der Festspiele liegt dieses Jahr wieder in den Händen von Philipp Genetti (Präsident der Meraner Festspiele). Das Produktionsteam besteht aus: Kerstin Kahl (Bühne), Kostüme: Sieglinde Michaeler und Walter Granuzzo, Catja Monteleoni (Maske) mit ihren Assistentinnen Miriam Wolf und Juste Zilionyte. Julian Marmsoler (Licht), Florian Mahlknecht (Ton), Christian Pippi (Bühnenbau), Christian Gufler (Bühnenbau). Harald Rechenmacher und Sandra Spinell (Organisation, Gastronomie). Stephan Pircher (Foto), Daniel Pichler (Bildbearbeitung, Web), Victor Klein (Spezielle Theaterfotos) und Matthias Brommann (Backstage-Fotos).

Termine und Tickets 

Die Aufführungen finden an zehn Aufführungsterminen bis einschließlich 20. Juli auf dem Festspielareal oberhalb der Gärten von Schloss Trauttmansdorff statt. Einlass ist ab 19.00 Uhr, Beginn der Vorstellungen um 21.00 Uhr. Vor Beginn besteht die Möglichkeit, den Abend vor Ort bei Gastronomieangeboten zu beginnen. Besucher können auf den oberen Parkplätzen von Schloss Trauttmansdorff kostenlos parken.

Die Premiere am 2. Juli ist bereits ausverkauft, für die weiteren Termine sind noch Karten erhältlich. Entweder online unter www.meranerfestspiele.com, telefonisch über die Nummer +39 0473 428 388 oder per E-Mail an info@meranerfestspiele.com.

Vorstellungen

Donnerstag, 2. Juli 2026 (Premiere)
Samstag, ​4. Juli 2026
Dienstag, ​7. Juli 2026
Mittwoch, ​8. Juli 2026
Samstag, ​11. Juli 2026
Dienstag, ​14. Juli 2026
Mittwoch, ​15. Juli 2026
Freitag, ​17. Juli 2026
Samstag, ​18. Juli 2026
Montag, ​20. Juli.2026

Bezirk: Burggrafenamt

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