Von: APA/dpa
Seit seiner gefeierten Hauptrolle in “Elvis” gilt Austin Butler als gefragter Star der Kinowelt. Kritiker heben seine Fähigkeit hervor, völlig in seinen Rollen zu versinken und mit der Person zu verschmelzen, die er darstellt. Was in der Vergangenheit zu Scherzen darüber führte, dass er den Südstaatenakzent, den er sich als Elvis Presley zulegte, nach Drehschluss nicht mehr los wurde. In “Caught Stealing” ist davon zumindest für Laien nichts mehr zu hören. Ab Freitag im Kino.
Auch ohne Südstaatenidiom geht es auch im neuen Film von Kultregisseur Darren Aronofsky im entfernten Sinne um Rock ‘n’ Roll. “Caught Stealing” ist ein New-York-Thriller mit schwarzem Humor, in dem Butlers Figur namens Hank unfreiwillig in eine tödliche Verbrecherjagd gerät.
Regisseur Aronofsky: Katze spielte besser als manch Schauspieler
Der Film hat einen punkigen Sound und einen rauen Retro-Look, die Handlung basiert auf einem Roman und spielt in den 90er-Jahren. “Caught Stealing” dürfte etwas für Fans schräger Krimis sein. Neben Butler sind Zoë Kravitz, Matt Smith als krimineller Punk und in einer Nebenrolle der Rapper Bad Bunny zu sehen. Und eine Katze, die das ganze Geschehen erst ins Rollen bringt.
Das Tier spielt im Film eine wichtige Rolle. In echt heiße es “Tonic” und habe besser gespielt als manch menschlicher Schauspieler, sagte Regisseur Darren Aronofsky bei einem Vorab-Screening in Berlin.
Nach Wal nun Katze
Aronofsky ist vor allem für die Filme “The Whale” mit Brendan Fraser und “Black Swan” mit Natalie Portman bekannt. “Caught Stealing” ist deutlich weniger ambitioniert als diese beiden Werke. Fast wirkt es so, als hätte Aronofsky einmal durchschnaufen und etwas für zwischendurch drehen wollen, das ihn nicht so viel Kraft kostet.
Das gilt auch für Butler, der gewohnt souverän spielt, dieses Mal aber wohl nicht ganz so viel Energie in seine Rolle investieren musste. Dafür dürfte er sie dieses Mal auch schneller wieder loswerden.
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