Von: APA/dpa
Mit dem traditionellen Gottesdienst Royal Maundy hat das britische Königspaar die royalen Osterfeierlichkeiten eingeläutet. Am Gründonnerstag (Englisch: Maundy Thursday) verteilte König Charles III. in der Kathedrale von St. Asaph im Norden von Wales königliche Geschenke an 77 Männer und 77 Frauen. Der jahrhundertealte Brauch findet jährlich statt und würdigt Menschen, die sich in ihren Gemeinden engagiert haben.
Zahlreiche Schaulustige begrüßten den Monarchen (77) und seine Frau, Königin Camilla (78), bei deren Ankunft. Im walisischen St. Asaph wurden allerdings nicht nur Fans des Königshauses angetroffen. Stunden vor Beginn der Zeremonie wurde eine Mauer auf dem Gelände der Kathedrale mit dem Schriftzug “Not Our King” (Deutsch: Nicht unser König) bemalt, auch ein kleinerer Protest von Gegnern der Monarchie fand statt. Der rote Schriftzug wurde allerdings noch vor Beginn des Gottesdienstes entfernt.
Das erste Mal seit 1982 fand die Gründonnerstagszeremonie der Nachrichtenagentur PA zufolge in Wales statt. Die Tradition erinnert an die Fußwaschung der Apostel durch Jesus beim Abendmahl. Der Monarch überreicht ausgewählten Empfängern einen weißen und einen roten Beutel: Im weißen befanden sich speziell geprägte Silbermünzen – passend zum Alter des Königs dieses Mal im Wert von 77 Pence. In einem roten Beutel befand sich laut PA eine 5-Pfund-Münze zum anstehenden 100. Geburtstag der gestorbenen Queen Elizabeth II. und eine 50-Pence-Münze zum 50-jährigen Jubiläum des “King’s Trust”.




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