Von: apa
Der Eurovision Song Contest in Wien schickt sich schon vor den ersten Shows an, in jede Phase des öffentlichen Lebens vorzudringen – so auch in die Schulen des Ausrichterlandes. Neun Schülermusikgruppen konnten jetzt im Rahmen eines ESC-lastigen Schulmusikwettbewerbes ihr Ticket für eine der Nachmittagsshows in der ESC-Woche im Mai lösen, drei von ihnen machen sogar den Sprung auf die Bühne im Rahmen der Pre-Show. Für alle anderen gibt es einschlägiges Unterrichtsmaterial.
Über 100 musikalische Beiträge von Schülerinnen und Schülern aus dem ganzen Land sind im Rahmen des von ESC-Veranstalter ORF zusammen mit dem Bildungsministerium erstmals ausgelobten Schul-Contest eingelangt, heißt es am Freitag in einer Aussendung. Die Jury zu überzeugen, wussten letztlich neun Bands bzw. Chöre als jeweilige Bundesländersieger. Sie alle haben damit Karten für die Nachmittagsshow des ersten Semifinale am 12. Mai in der Tasche. “Drei Klassen dürfen darüber hinaus im Rahmen der Pre-Show direkt auf der großen ESC-Bühne auftreten: Die HTL Linz Goethestraße (Oberösterreich), das BG Geblergasse (Wien) und das BRG Innsbruck APP (Tirol)”, heißt es.
Im Tandem mit dem Wettbewerb wurden auch Unterrichtsmaterialien, die sich in zwei Versionen zum einen an Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. und zum anderen an jene der 9. bis zur 13. Schulstufe richten, erarbeitet. Sie sind ab jetzt unter https://bildung.ORF.at und auf der “eduthek” des Bildungsministeriums unter www.bildung.gv.at/filter/eduthek abrufbar. Illustriert werden damit “die musikalischen, historischen und gesellschaftspolitischen Dimensionen des ESC”. Außerdem werde die “bewegte Geschichte zwischen Pop und Politik” nachgezeichnet. “Ziel ist es, Teamarbeit, kritisches Denken und die Entwicklung eigener Perspektiven zu fördern – und damit lebendiges Lernen rund um ein kulturelles Großereignis zu unterstützen”, so die Initiatoren.




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