Spontanbefragung

Blackout nach Schneechaos: Muss man bei Stromnetzen nachbessern?

Dienstag, 15. Dezember 2020 | 08:32 Uhr

Bozen – Zahlreiche Südtiroler sind beim Wintereinbruch vor rund einer Woche im Dunkeln gesessen, weil die Stromversorgung örtlich ausgefallen ist. Das Problem: Viele Stromleitungen führen durch den Wald. Stürzt ein Baum auf das Kabel, kann es zu Beschädigungen und in der Folge zu Ausfällen kommen.

Es war nicht das erste Mal, dass Tausende Haushalte bei extremen Wetterereignissen vom Stromnetz getrennt wurden. Somit stellt sich die Frage, ob es in Südtirol in dieser Hinsicht noch Verbesserungspotenzial geben könnte: Was meint ihr?

Nehmt jetzt an der Spontanbefragung teil!

Von: luk

Kommentare

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39 Kommentare auf "Blackout nach Schneechaos: Muss man bei Stromnetzen nachbessern?"


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Ars Vivendi
1 Monat 1 Tag

Es wäre für die betroffenen Gebiete bzw. generell sicher wünschenswert. Jedoch dürfen die dafür notwendigen Mehrkosten nicht auch noch den BürgernInnen auf die ehedem schon sehr hohen Stromkosten in Südtirol “draufgeschlagen” werden. Es wäre sowieso höchste Zeit, dass sich die Verantwortlichen um eine günstigere Stromgewinnung bzw. dessen Einkauf kümmern würden.

Guennl
Guennl
Tratscher
1 Monat 18 h

Hört sich nach Besserwisserei an. Heraus damit.

Ars Vivendi
1 Monat 18 h

@Guennl…was sagen denn deine ?? deutschen Touristen dazu ? War da nicht etwas mit hintersten Rumänien ?

Faktenchecker
1 Monat 17 h

Ars.. lenke nicht ab. Günni haz Recht. Heraus mit Deinen Besserwisserthesen!

genau
genau
Kinig
1 Monat 13 h

Die Netzkosten machen auf der Stromrechnung mehr als 50% aus.
Wo das Geld wohl hingeht…🤔

moler
moler
Superredner
1 Monat 1 Tag

Es ist eine Frechheit was uns die Stromanbieter zumuten. In kaum einem Land kostet der Strom so viel wie in Italien.
Und die Versorger drücken sich vor jeder Investition. Aber man muß ja alles privatisieren.

Hauptsache die Kasse klingelt.

ste
ste
Tratscher
1 Monat 16 h

der strom ist so teuer wie du meinst! schau mal deine rechnung an! strom hot a preis! transport hot a preis! obr des wos tuier isch sein die STEUERN 🤑🤑

moler
moler
Superredner
1 Monat 15 h

@ste auch die Komponente Strom kostet in Italien mehr als anderswo. Das ist Fakt

ste
ste
Tratscher
30 Tage 20 h

@moler wiaviel? wiel wenn du es so sigsch isch in generelln in italien olls tuirer als rest eu… odr lei dr strom odr gas…

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 1 Tag

die Gemeinden sollen für solch sinnvolles und notwendiges das Geld hernehmen.

moler
moler
Superredner
1 Monat 1 Tag

Das sollen die Stromanbieter bezahlen. Ist eh schon unser Geld. Und nicht nochmal mit Steuergeldern finanzieren

ste
ste
Tratscher
1 Monat 16 h

@moler pletzin.. inser geld.. i hon e-on als unbieter wos soll der zohln?

moler
moler
Superredner
1 Monat 15 h

@ste sorry ich habe eher an die Leitungsbetreiber, sprich Terna gedacht

genau
genau
Kinig
1 Monat 13 h

@ste

Auch ich habe Eon-Italia.
Das betrifft aber nur die Energiejosten an sich.
Den Netzbetreiber kann man sich nicht aussuchen.
Deshalb kostet auch eine Erhöhung der Leistung auch 70 Euro pro KW.

So sehe ich das
So sehe ich das
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

…wer soll das bezahlen?
Zu vielen Weilern, Höfen können nur Freileitungen führen da es unmöglich ist (viel, viel zu teuer) die Leitungen in die Erde zu verlegen. 
Heute (im 21. Jahrhundert) gibt es Stromaggregate 🙂   😉 und ich denke daß jeder “schneefallgefährdete” Hof so was haben sollte. Und sicherlich “nicht” nur ein 20 lt Kanister mit Benzin oder Diesel.

Fungizid
Fungizid
Tratscher
1 Monat 16 h

Ja kann schon sein das es nicht bei allen höfen möglich und bezahlbar ist aber mindestens in den zentren sollte es doch machbar sein.
Wenn auch nur die ganzen Bäume die auf die Leitungen stürzen könne abgeholzt würden gäbe es mit den freileitungen bestimmt auch viel weniger probleme.

moler
moler
Superredner
1 Monat 15 h

Dann müsste man vor jedem Schneefall schnell tanken.
Und wenn ich es nicht brauche muß ich alles wieder abpumpen.
Wenn ich alten Treibstoff habe, kann sein daß das Aggregat gar nicht mehr anspringt.

genau
genau
Kinig
1 Monat 13 h

Höfe, Weiler usw. sind eine Sache.
Aber dass in eienr Kleinstadt wie Bruneck der Strom zwei Tage ausfällt ist schon heftig!😄

xXx
xXx
Universalgelehrter
1 Monat 12 h

Die meisten abgelegenen Höfe haben ein Aggregat, es geht bei der Frage um die Hauptortschaften die nach dem Schneechaos Tagelang ohne Strom waren.
Ulten, Brunecker Gegend, Passeier… da waren 10 tausende ohne Strom und das ist 2020 kein Zustand mehr.

Neumi
Neumi
Kinig
30 Tage 19 h

@ So Wieviel haben denn die letzten Ausfälle gekostet? Wer hat das bezahlt?

Moods
Moods
Grünschnabel
1 Monat 23 h

Schneller und billiger wäre die Bäume aus der evtl. Falllinie zu den Stromleitungen zu entfernen. Es wäre ein Frevel an der Natur jedoch würde mancher Stromausfall erspart bleiben. 

Raatscher
Raatscher
Grünschnabel
1 Monat 21 h

Am besten wäre es die alten leitungen unterirdisch zu verlegen soo erneuert man das stromnetz und macht es sicher ! Und die hässlichen masten verschwinden

genau
genau
Kinig
1 Monat 13 h

Das macht man eigentlich immer so!😄
Bäume entlang der oberirdischen Stromleitungen werden geschnitten oder entfernt.

Nur in Südtirol ticken die Uhren wohl anders.🤔

genau
genau
Kinig
1 Monat 13 h

@Raatscher

Und wer soll das bezahlen?
Nja da gibt es schlimmeres als Hochspannungsleitungen!!

Raatscher
Raatscher
Grünschnabel
1 Monat 23 h

Ich habe mir einen generator angeschafft ich verlasse mich nucht darauf dass es irgendwann repariert wird!

Echt iaz
Echt iaz
Grünschnabel
1 Monat 18 h

Ba de Strompreise war des schun long zu tian gewesn

EviB
EviB
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

Wohl eher bei den miesen Bahnverbindungen🙄

Guennl
Guennl
Tratscher
1 Monat 18 h

Meine Deutschen Touristen  halten das schon seit  Jahrzehmten für Steinzeit. Wie im hintersten Rumänien hade ich zu hören bekommen.

Ars Vivendi
1 Monat 17 h

@Guennl…und was soll der Link zu einem österreichischen !! Medium ??

Kingu
Kingu
Grünschnabel
1 Monat 16 h
Die Infrastruktur in ganz Südtirol ist einfach nur unter jeder Vergleichbarkeit. Habe in der Schweiz und Landeck jeweils in einen Zeitraum von 3 Jahren nie einen Stromausfall bzw. Netzausfall gehabt. Wie viele ich im Vinschgau hatte, nur in einem Jahr waren zu viele zu zählen. Da ich selber eine digitalisierte Messstation für Wetter und Wind betreibe, werden Ausfälle protokolliert. Der Rekord war sicher bis bei 8 Ausfälle pro Monat (meist nachts und oft bei Niederschlägen). Leitungen werden teils Jahre nicht frei gemacht, gibt es dann einmal Schnee, starken Wind oder Regen ist sowieso schon der Ausfall vorprogrammiert, durch umstürzende Bäume… Weiterlesen »
raunzer
raunzer
Superredner
1 Monat 14 h

…., fast schon wie in Burkina Faso!!

genau
genau
Kinig
1 Monat 13 h

Ja in Südtirol wird das Geld auch abgezwackt!😄
Das ist wie bei den Alperia-Kraftwerken.
Da wird nur das Allernötigste investiert!

Der Überschuss versickert irgendwo!

Kingu
Kingu
Grünschnabel
30 Tage 18 h

Das zwar nicht, aber sicher nicht der reichsten Provinz in Italien würdig, sonst will man auch immer unter den Besten sein. Bei der Infrastruktur kann man sich, aber eher mit dem Balkan vergleichen.

falschauer
1 Monat 16 h

bei den strompreisen, müsste ein unwettersichere stromlieferung schon gewährleistet sein, ich wüsste sonst nicht wohin die gelder fließen, außer in die säckel von privilegierten…also ausbau bzw verbesserung der stromversorgung müsste wohl an erster stelle stehen bevor sich so manche bereichern, denn energie ist ein enormes bussiness

berthu
berthu
Universalgelehrter
1 Monat 16 h

gleich katastrophal ist die Versorgung der Umsetzerstationen: haben keine Notstromversorgung – Also Mobilnetz weg, TV und Radio weg und andere Wetterdatenverbindungen. Die automatischen Einschaltversuche der Versorger tun der Technik auch nicht gut. (Neustarts, Überspannung und Phasenfehler) Ganze Talschaften nicht nur ohne Strom, sondern auch Informationstechnisch abgeschnitten, vielleicht auch Zivilschutznetz und-meldungen weg. Örtliche E-Werke, die funktionieren würden, könnten Netzabschnitte versorgen, wenn dafür vorbereitet. Meist werden die automatisch mit abgeschaltet, wenn die Einspeisespannung fällt. Es gibt kaum noch wirklich autonome E-Werke, weil sie zum Umbau wegen der Einspeisung gezwungen wurden.

genau
genau
Kinig
1 Monat 13 h

Also bei Enel funktionierte das ganze noch sehr gut!

Nennt man Insel-Betrieb!

Buergerle
Buergerle
Grünschnabel
1 Monat 14 h

Stromleitungen gehören unter die Erde, zumindest in alle Dörfer hin. Entlegene Weiler wo sich die Mehrkosten kaum auszahlen sollen auch weniger für den Strom zahlen müssen. Instabile Stromversorgung=billig, das soll sich wenn dann auch auf der Rechnung wiederspiegeln.
Wer soll das zahlen? Der Netzbetreiber natürlich der auch das Geld bekommt.
Beim Internet ist es ja auch so, dass man für eine stabile Glasfaserleitung mehr bezahlen muss als für eine billige Leitung.

Faktenchecker
1 Monat 12 h

Weiß hier jemand wovon er faselt?

Chrixx
Chrixx
Neuling
26 Tage 22 h

Alles unterirdisch! Fertig

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